Occidental Petroleum: Morgan Stanley hebt auf 73 Dollar
29.04.2026 - 06:00:12 | boerse-global.deDer Ölpreisschock kommt Occidental Petroleum gerade recht. Brent-Rohöl nähert sich der Marke von 103 Dollar je Barrel, WTI notiert nahe 94 Dollar — und der Permian-Produzent zieht überproportional mit. Die Aktie legte zuletzt rund 3,4 Prozent zu, während der breite Energiesektor nur etwa zwei Prozent gewann.
Hormuz-Krise als Preistreiber
Hinter dem Ölpreisanstieg stecken Spannungen rund um die Straße von Hormuz. Störungen in diesem zentralen Seeweg haben die Rohstoffmärkte aufgeschreckt. Goldman Sachs hob daraufhin seine Brent-Prognose für das vierte Quartal 2026 auf 90 Dollar je Barrel an — mit Verweis auf anhaltende geopolitische Unsicherheit.
Für Occidental bedeuten höhere Ölpreise direkt bessere Margen. Das Unternehmen fördert täglich rund 1,48 Millionen Barrel Öläquivalent. Einige Analysten schätzen, dass die freie Cashflow-Rendite bei anhaltend hohen WTI-Preisen auf bis zu 20 Prozent klettern könnte.
Analysten erhöhen Kursziele
Wall Street hat die Bewertungen in den vergangenen 48 Stunden spürbar nach oben angepasst:
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- Susquehanna: Kursziel auf 67 Dollar erhöht, Rating „Positive"
- Morgan Stanley: Kursziel von 53 auf 73 Dollar angehoben, Rating „Equal Weight"
- Piper Sandler: Kursziel 66 Dollar, Rating „Overweight"
Der RSI liegt aktuell bei 86,9 — ein Niveau, das auf eine kurzfristig überkaufte Situation hindeutet. Seit Jahresbeginn hat die Aktie bereits rund 38 Prozent zugelegt.
Schuldenabbau und Führungswechsel
Occidental hat den Verkauf seiner Chemietochter OxyChem abgeschlossen und die Hauptverbindlichkeiten auf rund 15 Milliarden Dollar gesenkt. Der finanzielle Spielraum ist gewachsen. Die Quartalsdividende beträgt 0,26 Dollar je Aktie.
Parallel hat Richard Jackson das CEO-Amt von Vicki Hollub übernommen. Der Markt hat den Wechsel bislang positiv aufgenommen. Jackson soll das Kerngeschäft optimieren und das Carbon-Management-Geschäft ausbauen. Die operativen Kosten je Barrel sanken in den vergangenen zwei Geschäftsjahren um rund 17 Prozent.
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Was als Nächstes zählt
Im Mai 2026 legt Occidental die Ergebnisse für das erste Quartal vor. Dann wird sich zeigen, wie das Unternehmen den Cashflow-Überschuss einsetzt — weiterer Schuldenabbau oder höhere Aktionärsrenditen durch Rückkäufe. Beides wäre ein Signal für die Richtung, die Jackson dem Konzern geben will.
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