Oatly Aktie: Barista Cold Foam ab Mai
15.05.2026 - 09:24:39 | boerse-global.deOatly baut sein Europageschäft mit einem neuen Produkt aus. Ab Mai bringt der Konzern einen Barista Cold Foam für Milchgetränke auf den Markt. Der Schritt passt zu einem klaren Trend: Kaffee wird immer stärker auf individuelle Optik und spezielle Texturen getrimmt.
Die neue Variante soll auf Getränken eine leichte, cremige Schicht bilden, die rund eine Stunde stabil bleibt. Damit zielt Oatly direkt auf Cafés und Coffee-to-go-Ketten, in denen Cold Foam inzwischen zu einem sichtbaren Differenzierungsmerkmal geworden ist.
Europa bleibt Wachstumsfeld
Zum Start kooperiert Oatly mit Coffee Fellows in Deutschland sowie mit Good News in Spanien, Frankreich und den Niederlanden. Der Konzern schiebt damit nicht nur ein neues Produkt nach, sondern erweitert seine Präsenz in einem Segment, das für pflanzliche Getränke besonders attraktiv ist.
Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Das Interesse an Cold Foam hat 2025 auf TikTok im Jahresvergleich um 105 Prozent zugelegt. Die Online-Nachfrage stieg dort um 73 Prozent. Auch globale Suchanfragen nach dem Begriff zogen 2025 spürbar an und erreichten im Februar 2026 ihren Höhepunkt.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Oatly?
Mehr Produkte, mehr Druck auf die Umsetzung
Oatly erweitert sein Sortiment derzeit an mehreren Fronten. Im April kamen in Kanada drei neue Getränke hinzu. Anfang 2026 legte der Konzern im britischen Barista-Sortiment mit Geschmacksrichtungen wie Kokos, Vanille und Karamell nach. Das zeigt: Oatly sucht Wachstum nicht nur über Volumen, sondern über mehr Auswahl im Premiumbereich.
Die jüngsten Zahlen geben dafür etwas Rückenwind. Im ersten Quartal 2026 lag der Umsatz bei 228,3 Millionen Dollar, ein Plus von 15,6 Prozent. Die Bruttomarge erreichte 33,4 Prozent, das bereinigte EBITDA drehte mit 5,0 Millionen Dollar ins Plus. Besonders Europa und das internationale Geschäft legten kräftig zu.
In China bleibt das Bild gemischt. Das Großchina-Geschäft schrumpfte währungsbereinigt um 6,4 Prozent. Im Einzelhandel verdoppelte sich der Umsatz dort aber im Jahresvergleich. Der Bereich steht damit weiter unter Wettbewerbsdruck, liefert Oatly aber zugleich eine wichtige Absatzbasis.
Oatly vor dem Wendepunkt? Diese Analyse zeigt, was Anleger jetzt wissen müssen.
Cash bleibt ein Thema
Trotz der Fortschritte rechnet das Management 2026 nicht mit positivem freien Cashflow. Im ersten Quartal lag der Mittelabfluss bei 11,7 Millionen Dollar. Darin steckten unter anderem Bonuszahlungen und eine Zahlung von 3,5 Millionen Dollar für den Ausstieg aus dem Werk in Singapur.
Oatly plant parallel dazu höhere Investitionen. In Landskrona in Schweden will der Konzern rund 16 Millionen Dollar in den Ausbau der Produktion stecken. Die Kapazität soll dadurch von 150 auf 200 Millionen Liter pro Jahr steigen. Der Baustart ist für März 2026 vorgesehen, die Fertigstellung für März 2027.
Oatly-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Oatly-Analyse vom 15. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Oatly-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Oatly-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 15. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Oatly: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
So schätzen die Börsenprofis Oatly Aktien ein!
Für. Immer. Kostenlos.
