Oasis, Comeback

Oasis vor dem Comeback? Was jetzt wirklich läuft

15.02.2026 - 07:59:51

Oasis-Fans drehen durch: Reunion-Gerüchte, Live-Hinweise und Setlist-Träume – was bedeutet das alles für Deutschland?

Ganz ehrlich: So laut war der Oasis-Buzz seit Jahren nicht mehr. Auf X, TikTok und in den Foren kocht die Frage hoch: Kommt da endlich eine echte Rückkehr auf die Bühne – und vor allem nach Deutschland? Zwischen kryptischen Aussagen der Gallagher-Brüder, plötzlichen Website-Updates und Fan-Leaks entsteht gerade dieser seltene Moment, in dem du das Gefühl hast: Wenn ich jetzt nicht aufpasse, verpasse ich Musikgeschichte.

Aktuelle Oasis-Live-Infos checken

Genau hier setzt dieser Deep Read an: Was ist Fakt, was Wunschdenken, und wie stehen die Chancen, dass du in den nächsten Jahren in Berlin, Köln, Hamburg oder München "Don’t Look Back in Anger" wieder im Chor mit Tausenden anderen grölen kannst?

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Offiziell sind Oasis seit 2009 Geschichte, seit dem legendären Streit hinter der Bühne in Paris. Seitdem: Funkstille auf Band-Ebene, aber umso lautere Solo-Karrieren der Brüder. Noel Gallagher tourte zuletzt mit seinen High Flying Birds durch Europa, Liam Gallagher feierte mit seinen Soloalben und den "Definitely Maybe"-Jubiläumsshows in Großbritannien einen massiven Hype.

In den letzten Wochen hat sich allerdings etwas verschoben. Mehrere britische Musikmedien berichten, dass in der Branche wieder konkret über ein Oasis-Live-Comeback gesprochen wird – nicht als "mal sehen irgendwann", sondern als echte Option. Der Auslöser: Zum einen das anhaltende Jubiläumsfenster von "Definitely Maybe" und "(What’s the Story) Morning Glory?", zum anderen die brutal stabile Streaming-Power der Band. In Deutschland gehören Oasis auf Spotify und Apple Music konstant zu den meistgehörten Britpop-Acts, obwohl seit Jahren kein neues Studioalbum erschienen ist.

Spannend für deutsche Fans: Auf der offiziellen Seite deutet bereits die Live-Sektion darauf hin, dass im Hintergrund an Konzertplänen gearbeitet wird, selbst wenn noch nichts offiziell verkündet ist. In der Vergangenheit liefen neue Tourdaten bei den Gallagher-Projekten oft zuerst still und leise über genau diese Kanäle, bevor die großen PR-Kampagnen anliefen. Szenekenner verweisen zudem darauf, dass große Hallen in europäischen Metropolen für 2026 ungewöhnlich lange geblockt sind – ein klassisches Zeichen dafür, dass Headliner-Touren vorbereitet werden.

Warum wäre ein Oasis-Comeback gerade jetzt logisch? Erstens: Die Gen Z hat die Band erst so richtig über TikTok und Streaming für sich entdeckt. Clips von "Wonderwall" in Akustikversionen, Crowd-Singalongs zu "Live Forever" oder Remixes von "Supersonic" laufen auf For You Pages rauf und runter. Eine neue Generation singt Songs mit, die Mitte der 90er erschienen sind, als sie noch nicht mal geboren war.

Zweitens: Die Festival- und Stadionlandschaft hat nach der langen Corona-Delle wieder brutalen Hunger nach großen, emotionalen "Momenten". Ein Oasis-Reunion-Gig in Europa wäre so ein Moment – in der Liga von Rammstein- oder Coldplay-Stadionnächten, nur mit einem deutlich kantigeren Britpop-Charme. Veranstalter wissen genau, dass sich solche Abende mit Premiumpreisen verkaufen lassen.

Drittens: Auch wirtschaftlich würde es Sinn ergeben. Beide Gallagher-Brüder haben zwar stabile Karrieren, aber ein gemeinsames Comeback wäre finanziell noch mal eine ganz andere Größenordnung. Brancheninsider spekulieren schon länger über ein "One Last Run"-Modell: eine begrenzte Anzahl von Stadion- und Arena-Shows, extrem hochpreisige Tickets, dazu Deluxe-Boxen, Doku-Deals und Streaming-Exklusivrechte. Deutschland wäre dafür Pflichtmarkt: große Städte, starke Fanbase, hohe Kaufkraft.

Für deutsche Fans ist die Lage im Moment also zweigeteilt: Es gibt noch keine offiziellen Tour-Daten, aber mehr ernstzunehmende Signale als in den letzten zehn Jahren. Wer wirklich vorbereitet sein will, beobachtet jetzt schon Newsletter, Ticketplattformen und natürlich die offizielle Live-Seite – denn wenn eine Reunion oder eine große Jubiläumstour gedroppt wird, werden die ersten Kontingente in Minuten weg sein.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Um einschätzen zu können, wie eine mögliche Oasis-Show 2026 klingen könnte, lohnt sich ein Blick auf das, was Noel und Liam in den letzten Jahren solo gespielt haben – denn dort versteckt sich quasi die Testversion einer Reunion-Setlist.

Liam Gallagher hat bei seinen Jubiläumsshows zu "Definitely Maybe" die frühen Oasis-Klassiker nahezu komplett ausgepackt. Auf den Setlists standen unter anderem:

  • "Rock ’n’ Roll Star"
  • "Columbia"
  • "Supersonic"
  • "Live Forever"
  • "Slide Away"
  • "Cigarettes & Alcohol"
  • "Married With Children"

Dazu kamen Fan-Favoriten wie "Whatever" oder die unvermeidliche Massenhymne "Wonderwall". Viele Fans feiern genau diese radikal nostalgische Ausrichtung: kein halbgares Vermischen mit zu vielen Solosongs, sondern eine Art konzentrierte Britpop-Explosion, die die frühen, rotzigen Oasis einfängt.

Noel Gallagher ist in seinen Shows dagegen etwas experimenteller unterwegs. Zu seinen High Flying Birds-Sets gehören regelmäßig Songs wie:

  • "Don’t Look Back in Anger" – als kollektiver Mitsing-Abriss zum Schluss
  • "Little by Little"
  • "The Importance of Being Idle"
  • "Half the World Away"
  • "Champagne Supernova" (gelegentlich)

Noel arrangiert viele Songs leicht um, baut andere Gitarrensounds ein, setzt stärker auf Melodie und Harmonie. Während Liam die rohe, aggressive Energie betont, liefert Noel die melancholische, hymnische Seite – genau dieser Kontrast macht den Mythos Oasis aus.

Überträgt man beides in eine mögliche Reunion-Show 2026 in Deutschland, ergibt sich ein ziemlich klares Bild: Der Abend würde höchstwahrscheinlich wie eine Best-of-Explosion wirken. Denkbare Struktur:

  1. Opener mit maximaler Attitüde: "Rock ’n’ Roll Star" oder "Morning Glory".
  2. Block mit frühen Singles: "Supersonic", "Shakermaker", "Cigarettes & Alcohol".
  3. Leicht ruhiger Mittelteil mit Songs wie "Talk Tonight", "Half the World Away" oder "Slide Away".
  4. Spätere Hits und Hymnen: "Stop Crying Your Heart Out", "Little by Little", "The Importance of Being Idle".
  5. Finale mit Vollgas: "Champagne Supernova", "Don’t Look Back in Anger", "Live Forever".

Die Atmosphäre bei solchen Shows ist oft näher an einem Fußballspiel als an einem klassischen Konzert. Die Leute schreien jede Zeile mit, Bierbecher fliegen, es wird gelacht, geheult, gegrölt. Wenn bei "Don’t Look Back in Anger" der Refrain einsetzt und die Band die Lautstärke zurücknimmt, weil die Crowd übernimmt, ist das genau dieser Moment, den du nie wieder aus dem Kopf kriegst. Für viele ist das der Grund, warum sie bereit sind, auch mal 150 Euro und mehr für ein Ticket hinzulegen.

Bühnenbild und Produktion wären im Fall eines großen Comebacks vermutlich deutlich größer als in den 90ern: massive LED-Wände mit Archivmaterial, Stadion-füllende Lichtshows, eventuell sogar Drohnen- oder Pyroelemente. Trotzdem bleibt bei Oasis die Musik im Zentrum. Keine komplizierten Choreos, kein überzogenes Konzept, sondern: Gitarren, Drums, Bass, eine markante Stimme und Songs, die du seit Jahren kennst.

Besonders spannend wäre, ob die Band mutig genug wäre, auch etwas tiefere Cuts in die Setlist einzubauen – etwa "Fade Away", "Sad Song" oder "D’You Know What I Mean?" in der Extended-Version. Auf Reddit und in Kommentarspalten listen Fans ganze Traum-Setlists, in denen genau solche Songs gefeiert werden. Klar ist: Egal ob große Hits oder B-Seiten – der Druck, eine legendäre Show abzuliefern, wäre bei den ersten Reunion-Gigs maximal.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Kein anderer britischer Act erzeugt seit Jahren so konstant viele Spekulationen wie Oasis. In den Fan-Subreddits und unter TikTok-Kommentaren überschlagen sich die Theorien.

Eine der beliebtesten Thesen: Das Comeback ist längst beschlossen, und alles, was wir gerade erleben, ist nur ein kontrollierter Spannungsaufbau. Fans verweisen auf zeitlich auffällige Social-Media-Posts, plötzliche Versöhnungs-Töne in Interviews und die Tatsache, dass sowohl Liam als auch Noel immer wieder betonen, dass sie "für die Fans" da seien. Viele lesen aus den leicht weicheren Aussagen der letzten Jahre heraus, dass der absolute No-Go-Zustand zwischen den Brüdern vorbei ist.

Ein weiterer großer Diskussionspunkt: Ticketpreise. Nachdem in den letzten Jahren bei vielen internationalen Acts VIP-Pakete, Dynamic Pricing und absurd teure Resale-Preise für Frust gesorgt haben, fragen sich Oasis-Fans, ob ein Comeback nur noch für Besserverdienende sein wird. Auf TikTok kursieren Rechnungen, die davon ausgehen, dass ein Stehplatz in einer deutschen Arena problemlos 120 bis 160 Euro kosten könnte – Sitzplätze in guten Kategorien entsprechend mehr. In Kommentarspalten liest man Sätze wie: "Ich verkaufe notfalls meine PS5 für ein Oasis-Ticket" neben "Wenn das über 200 Euro kostet, bin ich raus."

Auf Reddit gibt es zudem intensive Debatten darüber, wie eine Reunion überhaupt aussehen dürfte, ohne komplett cringe zu wirken. Einige User argumentieren, dass eine "Greatest Hits Cash-Grab"-Tour ihrer Meinung nach dem Mythos schaden würde und fordern neue Musik als Voraussetzung. Andere sehen das entspannter: "Die Songs sind zeitlos, mir egal, ob da ein neues Album kommt – Hauptsache, ich kann sie einmal zusammen live sehen."

Auch interessant: Immer wieder tauchen Screenshots von angeblichen Booking-Dokumenten oder internen Mail-Leaks auf, in denen große europäische Arenen genannt werden – inklusive deutscher Städte wie Berlin, Hamburg oder Düsseldorf. Bisher ließ sich nichts davon verifizieren, aber solche "Leaks" tragen massiv zum Hype bei. Selbst wenn neun von zehn Fakes sind, reicht ein einziger echter Hinweis, um die Stimmung komplett kippen zu lassen.

Auf TikTok wiederum spielt die visuelle Nostalgie eine Hauptrolle. User posten Makeup-Tutorials, die von 90s-Britpop inspiriert sind, oder Outfit-Videos mit Parka, Adidas Gazelle und runden Sonnenbrillen, während im Hintergrund "Morning Glory" oder "She’s Electric" läuft. Für viele jüngere Fans geht es nicht nur um die Musik, sondern auch um einen bestimmten Lifestyle: Working-Class-Attitüde, Stadiongesänge, große Gefühle ohne Ironie.

Dazu kommen Verschwörungs-ähnliche Mikrotheorien: Einige Fans glauben, dass Liam schon heimlich an Proben mit Original-Oasis-Mitgliedern beteiligt war, andere analysieren Noels Setlists nach versteckten Hinweisen. Wenn er zum Beispiel plötzlich "Fade Away" spielt, wird das als Signal gelesen, dass er seine Abneigung gegen bestimmte Frühphase-Songs abbaut – ein vermeintliches Vorzeichen für ein gemeinsames Kapitel.

Fakt ist: Ein Großteil dieser Theorien basiert auf Emotion, weniger auf überprüfbaren Quellen. Aber genau das macht den Reiz aus. Du scrollst durch Threads, erkennst dich in den Kommentaren wieder und merkst, wie groß der kollektive Wunsch nach diesen Shows ist. Egal, ob es am Ende wirklich zur Reunion kommt oder "nur" zu neuen Solo-Touren mit erweitertem Oasis-Fokus: Die Community ist gerade elektrisiert.

Alle Daten auf einen Blick

Da es aktuell keine offiziell bestätigte Oasis-Welttour gibt, lohnt sich ein Blick auf Orientierungspunkte, die für deutsche Fans relevant sind: Jubiläen, typische Tourzeiträume der Gallagher-Acts und historische Deutschlanddaten.

EreignisJahr/DatumOrt/RegionBedeutung für Fans
Release "Definitely Maybe"29. August 1994Großbritannien30-jähriges Jubiläum Mitte der 2020er, idealer Aufhänger für Nostalgie-Shows.
Release "(What’s the Story) Morning Glory?"2. Oktober 1995GroßbritannienEines der wichtigsten Britpop-Alben – starke Streamingzahlen auch in Deutschland.
Trennung von OasisAugust 2009Paris, FrankreichStart der langen Pause, auf die alle Reunion-Hoffnungen zielen.
Letzte große Oasis-Tour2008–2009Europa/WorldwideFür viele deutsche Fans waren das die bisher letzten Chancen, die Band live zu sehen.
Liam Gallagher Solo-Gigs (typisch)Sommer/HerbstEuropa inkl. DZeiträume, in denen sich auch künftig Festival- oder Arena-Daten verdichten könnten.
Noel Gallagher’s High Flying Birds Tourenwechselnde JahreEuropa inkl. DRegelmäßige Deutschland-Shows, bei denen Oasis-Songs bereits fester Bestandteil sind.
Typischer Vorverkaufsstart großer Touren3–9 Monate vor TourbeginnOnline/PlattformenWichtiger Zeitraum, um Newsletter, Fanclubs und Ticketshops im Auge zu behalten.
Streaming-Peaks von Oasis in DeutschlandFeiertage, SommerOnlineZeiten, in denen auch gern Ankündigungen oder Re-Releases platziert werden.

Hinweis: Konkrete Tourdaten und Preise stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht offiziell fest. Es lohnt sich, regelmäßig die offizielle Live-Seite sowie seriöse Ticketanbieter zu prüfen und sich für Vorverkaufsnewsletter anzumelden.

Häufige Fragen zu Oasis

Um dir den Überblick zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Fragen gesammelt, die deutsche Fans aktuell zu Oasis, möglichen Konzerten und der Zukunft der Band stellen.

1. Sind Oasis offiziell wieder zusammen?

Stand Mitte Februar 2026 gibt es keine offizielle Bestätigung, dass Oasis sich wiedervereinigt haben. Noel und Liam arbeiten weiterhin an ihren Solo-Projekten. Was sich aber geändert hat: Der Ton in Interviews ist weniger verhärtet als noch vor einigen Jahren, und beide betonen immer wieder, wie wichtig ihnen die Songs und die Fans sind. In der Musikbranche gilt deshalb eine temporäre Reunion – etwa für Jubiläumsshows oder eine begrenzte Tour – als deutlich realistischer als noch vor fünf oder zehn Jahren. Verlass dich aber nur auf offizielle Ankündigungen, nicht auf angebliche "Leaks" von anonymen Quellen.

2. Kommen Oasis (oder die Gallagher-Brüder) bald nach Deutschland?

Aktuell sind keine gemeinsamen Oasis-Shows in Deutschland öffentlich gelistet. Was jedoch ziemlich sicher ist: Die Gallagher-Brüder haben Deutschland nie gemieden. In den 90ern und 2000ern gab es regelmäßige Auftritte in Städten wie Berlin, Köln, Hamburg oder München, später auch bei Festivals wie Rock am Ring. Auch solo haben beide Acts in den letzten Jahren deutsche Tourstopps gespielt. Wenn eine Reunion-Tour kommt, wäre Deutschland als großer Markt mit starker Fanbase fast garantiert Teil der Route. Es ist also weniger eine Frage von "ob", sondern eher von "wann" und "in welchen Städten".

3. Wie viel würden Tickets für ein Oasis-Comeback in Deutschland ungefähr kosten?

Exakte Preise hängen von vielen Faktoren ab: Venue-Größe, Stadt, Nachfrage, Veranstalterstrategie. Blickt man auf vergleichbare Top-Acts in Arenen und Stadien, bewegt sich der reguläre Stehplatz oft zwischen 90 und 160 Euro, Sitzplätze je nach Kategorie darüber. Hinzu kommen mögliche VIP-Pakete mit Early Entry, Merch oder Hospitality-Bereichen, die schnell die 250- bis 400-Euro-Marke knacken können. Wenn Oasis als absolute Ausnahmenacht inszeniert werden – zum Beispiel nur wenige Shows in Europa –, könnten die Preise noch höher ausfallen. Plane realistisch, setze dir ein eigenes Limit und sei skeptisch bei überteuerten Resale-Angeboten außerhalb offizieller Plattformen.

4. Welche Songs würden Oasis bei einer Reunion wahrscheinlich spielen?

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Oasis-Comeback eine Art "Best of"-Feuerwerk wird, ist extrem hoch. Erwartbar sind sichere Evergreens wie "Wonderwall", "Don’t Look Back in Anger", "Champagne Supernova", "Live Forever", "Supersonic", "Rock ’n’ Roll Star", "Morning Glory" oder "Stop Crying Your Heart Out". Dazu dürften Banger wie "Cigarettes & Alcohol", "Some Might Say", "Acquiesce" und "Slide Away" kommen, weil sie bei Hardcore-Fans hoch im Kurs stehen und live sehr gut funktionieren. Ob es tiefere Cuts oder experimentellere Stücke in die Setlist schaffen, hängt stark davon ab, wie kompromissbereit Noel und Liam bei der Songauswahl wären – also eher Fans bedienen oder ihren persönlichen Favoriten folgen.

5. Wie kann ich sicherstellen, dass ich beim Vorverkauf nicht leer ausgehe?

Ein paar Strategien helfen dir, deine Chancen deutlich zu erhöhen:

  • Melde dich frühzeitig bei der offiziellen Live-Seite und Newslettern von Ticketanbietern an.
  • Erstelle dir Accounts bei den großen Plattformen (z. B. Eventim, Ticketmaster) und hinterlege Zahlungsdaten vorab.
  • Achte auf Pre-Sale-Möglichkeiten (z. B. Fanclub, Kreditkartenaktionen, Telekom- oder O2-Priorität).
  • Nutze mehrere Geräte oder Browser-Tabs, aber übertreibe es nicht – zu viele parallele Anfragen können dich blockieren.
  • Bleib bei der Stadt flexibel: Manchmal sind Shows in Nachbarländern (z. B. Niederlande, Belgien) leichter zu bekommen und mit Zug/Auto erreichbar.

Wichtig: Kaufe Tickets nur über offizielle Kanäle oder autorisierte Resale-Plattformen mit garantiertem Käuferschutz. Screenshots von QR-Codes in dubiosen Facebook-Gruppen oder unklare Kleinanzeigen sind ein Risiko, das sich bei solchen Summen nicht lohnt.

6. Lohnt es sich für jüngere Fans überhaupt, Oasis noch live zu sehen?

Wenn du Mitte 20 bist, ist die klassische Oasis-Ära für dich Geschichte, aber das ändert nichts an der Wucht dieser Songs. Live geht es nicht nur um das Alter der Band, sondern um das Gefühl im Raum oder im Stadion. Bei den Solo-Shows der Gallagher-Brüder sieht man regelmäßig einen Mix aus Leuten, die in den 90ern schon dabei waren, und jungen Fans, die über TikTok und Playlists reingezogen wurden. Die Energie, wenn Tausende gemeinsam "You’re gonna be the one that saves me" schreien, funktioniert generationsübergreifend. Wenn du mit diesen Songs etwas verbindest – Herzschmerz, Freundschaften, Fußballmomente, WG-Küchenpartys –, dann ist eine Liveshow mehr als nur "ein weiteres Konzert". Es ist ein persönliches Kapitel.

7. Gibt es realistischerweise neue Musik von Oasis – oder bleibt alles Nostalgie?

Neue Studioalben sind der heikelste Punkt in jeder Reunion-Debatte. Viele Bands scheitern daran, das alte Level zu halten oder klingen nostalgisch festgefahren. Für Oasis wäre der Erwartungsdruck enorm. Brancheninsider halten daher zwei Szenarien für realistischer als ein komplettes neues Album: Entweder eine Handvoll neuer Songs als Bonus auf einer Jubiläums- oder Best-of-Veröffentlichung oder einzelne Singles, die gezielt mit einer Tour gekoppelt werden. So lässt sich frisches Material testen, ohne sofort am Maßstab von "Morning Glory" gemessen zu werden. Aus Fanperspektive ist die Nachfrage geteilt: Ein Teil will unbedingt neue Musik, ein anderer Teil sagt: "Gebt uns die Klassiker live, mehr brauchen wir nicht." Daher ist gut möglich, dass zuerst die Bühne zurückkehrt und erst danach die Frage nach neuen Songs überhaupt ernsthaft gestellt wird.


Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen. Jetzt kostenlos anmelden

@ ad-hoc-news.de

Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt anmelden.