Nxt: Neustart als Child-Chain
30.03.2026 - 12:45:19 | boerse-global.deDie Nxt-Blockchain, einer der Pioniere im Kryptosektor, hat ihre Eigenständigkeit aufgegeben. Nach über zwölf Jahren als unabhängiges Netzwerk fungiert das Projekt nun als sogenannte Child-Chain auf der Ardor-Plattform. Dieser strukturelle Wandel schließt eine fundamentale technische Transformation ab, die bereits zu Beginn des Jahres eingeleitet wurde.
Der operative Wechsel
Der technische Übergang vollzog sich in zwei Phasen. Am 17. Januar 2026 wurde die Generierung neuer Blöcke auf der ursprünglichen Nxt-Blockchain bei Erreichen von Block 6.000.000 eingestellt. Seit dem 1. Februar läuft der Betrieb nun vollständig über das Ardor-Ökosystem. Für Inhaber von Nxt-Token verlief dieser Prozess weitgehend automatisch: Sämtliche Kontoguthaben wurden ohne manuelles Zutun auf die neue Architektur migriert.
Obwohl die eigenständige Blockchain ihren Betrieb eingestellt hat, bleibt die technologische Basis erhalten. Die Nxt-Software und der dazugehörige Quellcode sind weiterhin unter der Jelurida Public License zugänglich.
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Ein Pionier der zweiten Generation
Nxt gilt seit seinem Start im November 2013 als Wegbereiter für moderne Blockchain-Konzepte. Als erste reine "Proof-of-Stake"-Blockchain (PoS) unterschied sie sich deutlich von Bitcoin, da der Code von Grund auf in Java entwickelt wurde, statt lediglich bestehende Strukturen zu kopieren.
Mit der Einführung einer dezentralen Börse, eines Abstimmungssystems und intelligenter Transaktionsfunktionen setzte die Plattform früh Standards für die Branche. Das Ziel war es, die Blockchain-Technologie über den reinen Werttransfer hinaus nutzbar zu machen und gleichzeitig die Hardwareanforderungen durch den PoS-Algorithmus zu minimieren.
Integration in das Ardor-Ökosystem
Hinter der Neuausrichtung steht das Unternehmen Jelurida, das beide Plattformen entwickelt hat. Ardor wurde als skalierbare "Blockchain-as-a-Service"-Lösung konzipiert, die eine Multi-Chain-Architektur nutzt. Das Konzept der Child-Chains ermöglicht es, Transaktionsdaten von der Hauptkette zu trennen, was die Effizienz des Gesamtsystems steigert.
Die Einbindung von Nxt in diesen Rahmen soll die bewährten Funktionen der Plattform innerhalb einer moderneren Architektur sichern. Die Zukunft des Projekts ist damit nun untrennbar mit der Entwicklung von Ardor verknüpft. Für Entwickler und Anleger bedeutet dieser Schritt eine Konsolidierung innerhalb eines größeren, vernetzten Ökosystems, das auf höhere Skalierbarkeit ausgelegt ist.
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