NVIDIA, Erwartungen

NVIDIA sprengt alle Erwartungen: KI-Boom beschleunigt sich

26.02.2026 - 04:39:46 | boerse-global.de

NVIDIA meldet für Q4 2026 einen Umsatz von 68,1 Mrd. Euro und übertrifft Prognosen deutlich. Das Unternehmen sieht sich am Wendepunkt zur agentischen KI und erwartet weiteres starkes Wachstum.

NVIDIAs Rekordzahlen befeuern die globale KI-Revolution und übertreffen selbst die kühnsten Prognosen. Der Chip-Riese meldet für das vierte Quartal einen Umsatz von 68,1 Milliarden Euro – ein Plus von 73 Prozent im Jahresvergleich. Die Nachricht beruhigt Anleger und sendet ein klares Signal: Die Investitionen in Künstliche Intelligenz nehmen weiter Fahrt auf, nicht ab.

Für das am 25. Januar 2026 zu Ende gegangene Quartal erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 68,1 Milliarden Euro. Das übertrifft die Analystenerwartungen von rund 66 Milliarden Euro deutlich. Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 summierte sich der Umsatz auf rekordverdächtige 215,9 Milliarden Euro, ein Wachstum von 65 Prozent. Die Aktie des Unternehmens reagierte im außerbörslichen Handel mit einem deutlichen Kursanstieg.

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Rechenzentren als Wachstumsmotor

Der Haupttreiber des historischen Ergebnisses ist und bleibt die Data-Center-Sparte. Sie allein erwirtschaftete im vierten Quartal 62,3 Milliarden Euro – ein gewaltiger Anstieg von 75 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr wuchs der Umsatz in diesem Segment um 68 Prozent auf 193,7 Milliarden Euro.

Dieses exponentielle Wachstum speist sich aus massiven Investitionen von Hyperscale-Cloud-Anbietern wie Amazon, Microsoft und Google. Sie alle bauen eifrig ihre KI-Infrastruktur aus, um immer komplexere generative KI-Modelle zu trainieren. Analysten schätzen, dass die kombinierten KI-Kapitalausgaben der Tech-Giganten in diesem Jahr die Marke von 700 Milliarden Euro erreichen könnten. Ein erheblicher Teil davon fließt in NVIDIAs Hardware.

Breite Stärke in allen Geschäftsbereichen

Neben den Rechenzentren zeigte NVIDIA auch in seinen anderen Kernmärkten robustes Wachstum. Das Gaming- und KI-PC-Segment verzeichnete einen Quartalsumsatz von 3,7 Milliarden Euro, ein Plus von 47 Prozent. Angetrieben wurde dies vor allem durch die starke Nachfrage nach Produkten auf Basis der neuen Blackwell-Architektur.

Die Professional-Visualization-Einheit legte sogar um 159 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zu. Auch hier profitierte das Unternehmen von der Einführung der Blackwell-GPUs. Die Sparte Automotive und Robotik wuchs um sechs Prozent auf 604 Millionen Euro, da sich NVIDIAs Plattformen für autonomes Fahren weiter verbreiten.

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Optimistischer Ausblick trotz Handelsbeschränkungen

Noch bedeutsamer als die Rekordzahlen ist NVIDIAs optimistische Prognose für die Zukunft. Das Unternehmen erwartet für das erste Quartal 2027 einen Umsatz von etwa 78 Milliarden Euro. Das liegt deutlich über der Analystenkonsensschätzung von 72 bis 73 Milliarden Euro.

Diese Prognose ist besonders bemerkenswert, da sie keine nennenswerten Umsätze mit Data-Center-Produkten in China vorsieht. Grund sind die US-Exportkontrollen. Trotz dieser Einschränkung zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich, die enorme Nachfrage bedienen zu können. Die Führung betont, der „agentische KI-Wendepunkt“ sei erreicht. Unternehmen würden zunehmend KI-Agenten zur Automatisierung komplexer Aufgaben einsetzen – und damit den Bedarf an Hochleistungsrechnern weiter antreiben.

NVIDIA als Barometer der KI-Industrie

NVIDIAs Zahlen gelten als verlässlicher Gradmesser für die gesamte KI-Branche. Die Performance und der Ausblick untermauern die These einer neuen, von KI getriebenen industriellen Revolution. Das Unternehmen, das im Geschäftsjahr 2026 insgesamt 41,1 Milliarden Euro über Aktienrückkäufe und Dividenden an seine Aktionäre ausschüttete, demonstriert weiterhin finanzielle Stärke.

Während Unternehmen und Nationen um KI-Kapazitäten wetteifern, wird die Nachfrage nach Rechenleistung weiter explodieren. Einige Analysten projizieren für NVIDIA im Geschäftsjahr 2027 bereits einen Umsatz von über 340 Milliarden Euro. Mit seiner etablierten Marktdominanz und einer klaren Roadmap für Innovationen steht das Unternehmen im Epizentrum eines tiefgreifenden Wandels der Technologielandschaft.

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