NVIDIA, Milliarden

NVIDIA investiert 30 Milliarden Euro direkt in OpenAI

21.02.2026 - 03:40:11 | boerse-global.de

NVIDIA, Amazon und SoftBank treiben eine Finanzierungsrunde von über 100 Milliarden Euro für OpenAI an, die dessen Bewertung auf rund 800 Milliarden Euro katapultiert.

Der Chip-Riese NVIDIA steht kurz vor einer direkten Beteiligung von 30 Milliarden Euro an OpenAI. Diese Investition ist der Kern einer neuen Finanzierungsrunde des KI-Unternehmens, die insgesamt über 100 Milliarden Euro umfassen soll. Ein Konsortium aus Tech-Giganten treibt damit die Bewertung von OpenAI auf rund 800 Milliarden Euro – ein historischer Deal, der die KI-Landschaft neu ordnet.

Die finale Vereinbarung könnte bereits an diesem Wochenende unterzeichnet werden. Sie markiert eine strategische Wende: Statt eines langfristigen Infrastrukturpakets, das 2025 angekündigt wurde, erwirbt NVIDIA nun direkt Unternehmensanteile. Damit wird der wichtigste Hardware-Lieferant zum Großinvestor seines größten Kunden.

Vom Lieferanten zum Mitbesitzer: Eine strategische Neuausrichtung

Der neue Deal ist eine klare Kurskorrektur. Im September 2025 hatte NVIDIA noch eine Absichtserklärung über 100 Milliarden Dollar bekannt gegeben. Diese war an den Aufbau von OpenAI-Rechenzentren mit NVIDIA-Chips geknüpft. Aus diesem Memorandum of Understanding wurde jedoch nie ein verbindlicher Vertrag.

Die nun geplante direkte Kapitalbeteiligung löst Bedenken auf. Sie vermeidet den Eindruck eines „zirkulären“ Investments, bei dem Gelder im Wesentlichen für die Produkte des Investors ausgegeben werden. Stattdessen zeigt NVIDIA mit diesem Schritt volles Vertrauen in die langfristige Vision und den kommerziellen Erfolg von OpenAI. Die Schicksale des führenden KI-Chipdesigners und des führenden KI-Modellentwicklers sind nun enger denn je verknüpft.

Das 100-Milliarden-Konsortium: Amazon, SoftBank und Microsoft steigen ein

NVIDIA ist nicht der einzige Gigant, der auf OpenAI setzt. Die Finanzierungsrunde im dreistelligen Milliardenbereich wird von einem mächtigen Konsortium getragen. Neben NVIDIA sollen auch der japanische Investor SoftBank mit etwa 30 Milliarden Euro und Amazon mit bis zu 50 Milliarden Euro einsteigen.

Für Amazon ist die Investition vermutlich an die Nutzung seiner Cloud-Dienste und eigener Chips geknüpft. Auch der langjährige Partner Microsoft beteiligt sich an der Runde, wenn auch das genaue Volumen unklar ist. Diese geballte Finanzkraft der einflussreichsten Tech-Konzerne der Welt unterstreicht die immense strategische Bedeutung von OpenAI für die Zukunft der künstlichen Intelligenz.

Die angestrebte Bewertung von rund 800 Milliarden Euro nach der Finanzierung katapultiert OpenAI in eine Liga mit den wertvollsten Unternehmen weltweit. Sie spiegelt ein beispielloses Anlegervertrauen in das kommerzielle Potenzial der KI-Technologie.

Treibstoff für KI: Das Rennen um Rechenpower und AGI

Der primäre Grund für diese gewaltige Kapitalspritze ist der enorme Hunger nach Rechenleistung. OpenAI hat Investoren signalisiert, bis 2030 hunderte Milliarden Euro für Computer-Ressourcen ausgeben zu wollen. Die neuen Mittel fließen vor allem in den Kauf von Millionen Hochleistungs-GPUs und den Bau riesiger KI-Rechenzentren.

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Apropos Rechenzentren und Supercomputer – viele Hochleistungsrechner laufen auf Linux, weil das System Stabilität und Performance bietet, die für GPU‑intensive Anwendungen entscheidend sind. Wer selbst testen möchte, wie viel Leistung auch ältere Hardware mit dem richtigen Betriebssystem entfalten kann, findet im kostenlosen Linux-Startpaket eine Ubuntu‑Vollversion und eine Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung für die parallele Installation neben Windows. Ideal, um risikofrei zu prüfen, ob Linux für Ihre Zwecke schneller, stabiler und sicherer ist. Jetzt kostenloses Linux-Startpaket sichern

Das Kapital soll den Weg zur Künstlichen Allgemeinen Intelligenz (AGI) ebnen – dem ursprünglichen Gründungsziel von OpenAI. Es finanziert nicht nur leistungsfähigere Modelle, sondern auch die globale Infrastruktur, um diese KI-Dienste weltweit verfügbar zu machen. In einem intensivierten KI-Wettlauf sind Kapital und Rechenpower der entscheidende Vorteil. Diese Finanzierung gibt OpenAI einen beispiellosen Kriegschester, um seine technologische Führungsposition zu verteidigen.

Markterschütterung: Was der Deal für die Branche bedeutet

Die Investition sendet Schockwellen durch den Technologiesektor. Sie zementiert die symbiotische Beziehung zwischen KI-Software und spezialisierter Hardware. Für NVIDIA sichert sie einen langfristigen Großkunden und eine direkte Beteiligung am geschaffenen Mehrwert.

Gleichzeitig erhöht der Deal den Druck auf Wettbewerber. Andere KI-Labore und Cloud-Anbieter müssen nachziehen, um Schritt zu halten. Die Dimension dieser Investition könnte eine Konsolidierung der Branche beschleunigen und die Führungsposition der beteiligten Konzerne untermauern.

Die Branche blickt nun gespannt auf OpenAI. Der Einsatz dieses Kapitals wird voraussichtlich zu bahnbrechenden KI-Fortschritten und einer neuen Welle von Anwendungen führen. Für OpenAI wächst jedoch auch der Erwartungsdruck: Aus der milliardenschweren Bewertung müssen nun nachhaltige, großskalige Umsätze werden. Der Weg von der Forschungseinrichtung zur globalen Technologieplattform beginnt.

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