Nvidia, Intel

Nvidia greift Intel und AMD mit neuer PC-CPU an

21.01.2026 - 12:45:11

Nvidia plant den Markteintritt mit leistungsstarken Arm-basierten Prozessoren für Consumer-PCs, die die KI-Hardware-Konkurrenz herausfordern sollen. Die Chips versprechen Workstation-Grafikleistung für Laptops.

Nvidia drängt mit einer eigenen PC-CPU für Windows 11 in den hart umkämpften Markt für künstliche Intelligenz. Der Grafikriese will damit Intel, AMD und Qualcomm direkt herausfordern.

Laut aktuellen Berichten aus der Lieferkette plant Nvidia den Start seiner lang erwarteten Arm-basierten Consumer-CPUs noch in diesem Quartal. Die Chips mit den Codenamen N1 und N1X werden gemeinsam mit MediaTek entwickelt und im fortschrittlichen 3-Nanometer-Verfahren von TSMC gefertigt. Nachdem Nvidia auf der CES Anfang Januar noch abwesend schien, deuten Insider auf einen strategischen Starttermin abgestimmt auf Windows-11-Updates hin.

Ein „Superchip“ für den Massenmarkt

Der N1X soll ein Kraftpaket werden. Analysen legen nahe, dass er auf derselben Architektur basiert wie Nvidias Enterprise-Hardware, konkret dem GB10 Superchip. Für Verbraucher könnte das einen Quantensprung bedeuten.

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Die Gerüchte zu den Spezifikationen sind beeindruckend: Ein 20-Kerner Arm-v9.2-Prozessor soll schwere KI-Workloads bewältigen. Die integrierte Grafikeinheit basiert auf der Blackwell-Architektur und soll leistungsmäßig einer Desktop-GeForce RTX 5070 nahekommen. Zusammen mit einer NPU für über 1.000 TOPS und Unterstützung für bis zu 128 GB Arbeitsspeicher würde dies alle aktuellen Standards für KI-PCs weit übertreffen.

Der Kampf um die KI-PC-Vorherrschaft eskaliert

Nvidias Einstieg kommt zur Hochphase des Wettkampfs. Das Rennen um die beste Hardware für lokale KI-Modelle ist voll entbrannt.

  • Qualcomm setzt mit seiner Snapdragon X2-Serie auf Effizienz und Akkulaufzeit für Windows on Arm.
  • AMD kontert mit der Ryzen AI 400-Serie und starken NPUs für x86-Systeme.
  • Intel verteidigt seinen Marktanteil mit den effizienzorientierten Panther Lake-Prozessoren.

Nvidias großer Vorteil könnte seine Grafik-Expertise sein. Während sich die Konkurrenz auf CPU- und NPU-Leistung konzentriert, verspricht der N1X Workstation-Grafikpower im Laptop. Das könnte erstmals Gamer und Kreativprofis für Windows-Laptops auf Arm-Basis begeistern, die bisher Kompatibilitätsbedenken hatten.

Microsoft als entscheidender Partner im Hintergrund

Der Zeitpunkt des Starts hängt eng mit Microsoft zusammen. Verzögerungen gegenüber früheren Planungen für 2025 werden auf die Abstimmung mit Windows-Updates zurückgeführt. Ein erwartetes Windows 11 26H1-Update soll die Optimierung für Arm-Architekturen verbessern, insbesondere die Emulation älterer x86-Programme.

Für die Branche markiert Nvidias Schritt das endgültige Ende des x86-Duopols von Intel und AMD. Nachdem Apple mit seinen M-Chips die Leistungsfähigkeit von Arm bewiesen hat, drängen Microsoft und seine Partner nun nach. Ein Hochleistungs-Chip von Nvidia könnte der Windows-Plattform die nötige Glaubwürdigkeit im Kampf mit dem MacBook Pro verschaffen.

Mit einer geplanten N2-Serie für 2027 signalisiert Nvidia zudem, dass es sich um ein langfristiges Engagement im PC-Markt handelt. 2026 verspricht, ein Wendepunkt für das persönliche Computing zu werden.

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