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NVIDIA GeForce RTX 50: Preisexplosion durch KI-Boom

18.02.2026 - 06:11:12 | boerse-global.de

Die Preise für NVIDIAs GeForce RTX-50-Grafikkarten sind durch die enorme KI-Nachfrage und einen Mega-Deal mit Meta um bis zu 32 Prozent gestiegen, was die Verfügbarkeit für Gamer gefährdet.

Die Preise für die seit über einem Jahr erhältliche NVIDIA GeForce RTX-50-Serie schießen in die Höhe. Eine aktuelle Marktanalyse zeigt Preissteigerungen von bis zu 32 Prozent im letzten Quartal – getrieben von der ungebremsten globalen Nachfrage nach KI-Infrastruktur. Die Lage spitzt sich zu, kurz nachdem NVIDIA eine riesige Partnerschaft mit Meta bekannt gab, die Millionen weiterer Grafikchips für KI-Rechenzentren beansprucht. Die Zukunft der beliebten Blackwell-Grafikkarten für Gamer und Kreative steht damit mehr denn je in Frage.

Dramatische Preissprünge treffen alle Modelle

Die Zahlen sind eindeutig: Zwischen November 2025 und Februar 2026 sind die Preise für die RTX-50-Serie massiv gestiegen. Das Flaggschiff GeForce RTX 5090 ist im Durchschnitt um 32 Prozent teurer geworden und entzieht sich damit für viele Käufer dem Gaming-Markt – sie wird zunehmend zum Werkzeug für KI-Profis. Auch die RTX 5080 legte um 25 Prozent zu und nähert sich der 1.250-Euro-Marke.

Der Trend betrifft die gesamte Produktpalette. Die Mittelklasse-Karte RTX 5070 Ti verzeichnet mit 25 Prozent einen der stärksten Preissprünge, was auf reduzierte Produktionsmengen bei NVIDIA zurückgeführt wird. Selbst Einsteigermodelle wie die RTX 5060 (+13%) und RTX 5050 (+9%) sind deutlich teurer geworden. Die Gründe: anhaltende Lieferengpässe und der unersättliche Hunger der KI-Industrie nach Hochleistungskomponenten, insbesondere schnellem VRAM.

Mega-Deal mit Meta unterstreicht NVIDIAs Fokus

Die Kräfte, die den Konsumentenmarkt verformen, wurden am 17. Februar 2026 greifbar: NVIDIA gab eine strategische Partnerschaft mit Meta bekannt. Der Facebook-Konzern wird seine Hyperscale-Rechenzentren mit Millionen von NVIDIAs aktuellen Blackwell- und zukünftigen Rubin-GPUs ausbauen. Dieses massive Unternehmensengagement zeigt, wo das größte Wachstum und die größte Nachfrage für den Chip-Riesen derzeit liegen.

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Dieser Fokus auf das lukrative KI-Geschäft erklärt die Herausforderungen für die GeForce-Gaming-Sparte. Berichte verweisen seit Ende 2025 auf eine Knappheit bei Speicherchips und einen strategischen Schwenk NVIDIAs hin zu hochprofitablen KI-Beschleunigern. Einige Analysen spekulierten sogar, dass NVIDIA 2026 überhaupt keine neuen Gaming-GPUs veröffentlichen könnte – ein beispielloser Schritt. Die Meta-Partnerschaft untermauert die These: Der KI-Boom ist der bestimmende Faktor in NVIDIAs Strategie, der Gaming-Markt spürt die Nebenwirkungen.

Vom Leistungswunder zur Verknappung

Die auf der Blackwell-Architektur basierende RTX-50-Serie startete Anfang 2025 mit viel Lob für enorme Leistungssprünge und neue KI-Rendering-Technologien. Die RTX 5090 und 5080 kamen am 30. Januar 2025 auf den Markt, gefolgt von RTX 5070 Ti und 5070 im Februar und der Mainstream-RTX-5060-Serie im März. Nur etwas mehr als ein Jahr später dreht sich die Debatte nicht mehr um Benchmarks, sondern um Verfügbarkeit und Bezahlbarkeit – und den übermächtigen Einfluss der KI-Industrie auf eine eigentlich für Gamer konzipierte Produktlinie.

Ungewisse Zukunft: Warten auf NVIDIAs nächsten Zug

Die Branche blickt nun gespannt auf NVIDIAs Quartalsbilanz am 25. Februar. Investoren und Kunden erwarten Hinweise darauf, wie das Unternehmen die immense Nachfrage seiner KI-Kunden mit den Bedürfnissen seiner traditionellen GeForce-Kundschaft in Einklang bringen will.

Gerüchte über die Zukunft der Blackwell-Serie kursieren weiter. Spekulationen über ein neues Ultra-Flaggschiff wie eine RTX 5090 Ti oder eine Titan-Karte im dritten Quartal 2026 stehen Berichten gegenüber, wonach Pläne für ein „Super“-Refresh gestoppt und 2026 gar keine neuen Gaming-GPUs geplant seien. Angesichts der bestätigten Lieferengpässe und der klaren KI-Priorisierung bleibt der Weg für neue Consumer-Produkte ungewiss. Derzeit wird der Fahrplan der RTX-50-Serie nicht von neuen Releases, sondern von den Auswirkungen eines globalen KI-Goldrauschs bestimmt.

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