NVIDIA, Milliarden-Deals

NVIDIA festigt mit Milliarden-Deals die KI-Herrschaft

20.02.2026 - 13:41:12 | boerse-global.de

NVIDIA festigt seine KI-Hardware-Führung durch strategische Milliardeninvestitionen bei OpenAI und einen Großauftrag von Meta, die beide auf die neuesten Chip-Generationen setzen.

NVIDIAs Dominanz im KI-Hardware-Markt erreicht eine neue Dimension. Innerhalb weniger Tage sicherte sich der Halbleiter-Riese mit strategischen Partnerschaften im zweistelligen Milliardenbereich die Zukunft der wichtigsten KI-Entwickler. Die Aktie kletterte auf Rekordhöhen.

OpenAI: 30 Milliarden Euro für exklusive Hardware

NVIDIA und OpenAI stehen kurz vor dem Abschluss eines neu strukturierten Investitionsabkommens. Wie das Financial Times und Marktanalysten berichten, plant NVIDIA ein Direktinvestment von 30 Milliarden Euro in das KI-Forschungsunternehmen. Der Deal ersetzt einen komplexeren, 100 Milliarden Euro schweren Partnerschaftsplan aus dem September 2025.

Die vereinfachte Vereinbarung verschafft OpenAI sofortige finanzielle Flexibilität. Im Gegenzug verpflichtet sich das Unternehmen, seine nächste Modell-Generation – inklusive der angekündigten „GPT-6“-Architektur – ausschließlich auf NVIDIAs neuesten Chips zu trainieren. Für NVIDIA ist dies eine strategische Konsolidierung in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt für KI-Chips. Das Investment bewertet OpenAI mit rund 730 Milliarden Euro.

Meta setzt auf „Millionen“ von NVIDIA-GPUs

Bereits diese Woche verkündete NVIDIA eine langfristige Partnerschaft mit Meta Platforms. Der Deal, von Branchenkennern als einer der größten Infrastruktur-Aufträge der Halbleitergeschichte bezeichnet, sieht vor, dass Meta in den nächsten zehn Jahren Millionen von NVIDIA-Grafikprozessoren (GPUs) in seinen Rechenzentren einsetzen wird.

Im Fokus stehen zwei Hardware-Generationen: die aktuelle Blackwell-Architektur und die für Ende 2026 angekündigte Rubin-Plattform. Meta plant den sofortigen Einsatz der Blackwell-Ultra-Serie (B300) und den Übergang zu Rubin (R100) noch in diesem Jahr. Die Zusammenarbeit umfasst auch NVIDIAs Spectrum-X-Netzwerktechnologie und „Confidential Computing“ für datenschutzsichere KI in WhatsApp.

Rubin-Ära beginnt mit Meta als Schlüsselkunde

Die explizite Nennung der Rubin-Architektur im Meta-Deal ist ein Meilenstein. Die Plattform, Nachfolger von Blackwell, bringt Fortschritte beim Hochleistungsspeicher (HBM4) und neuen Verbindungstopologien für Modelle mit Billionen Parametern.

Dass NVIDIA mit Meta so früh einen Lead-Kunden für Rubin gewinnen konnte, bestätigt den aggressiven jährlichen Release-Zyklus des Unternehmens. Der „Blackwell-Superzyklus“, der den Umsatz 2025 antrieb, geht nahtlos in den „Rubin-Aufschwung“ über. Das könnte das Wachstum bis weit ins Jahr 2027 verlängern.

Rekordkurse vor Quartalszahlen

Die Doppel-Ankündigung trieb die NVIDIA-Aktie auf neue Allzeithöhen. Die Handelsvolumina lagen deutlich über dem 30-Tage-Durchschnitt. Nun richten sich alle Blicke auf den 25. Februar, an dem NVIDIA die Zahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorlegt.

Die Erwartungen sind hoch: Analysten rechnen mit einem Umsatz von rund 65 Milliarden Euro, ein Plus von etwa 68 Prozent im Jahresvergleich. Besonders beobachtet werden die Umsätze im Data-Center-Geschäft, die im Vorquartal bereits 51 Milliarden Euro überstiegen, und die stabilen Bruttomargen von über 73 Prozent.

Die größte Herausforderung für NVIDIA ist nun die reibungslose Transition von Blackwell zu Rubin in der Produktion. Die Nachfrage von Hyperscalern wie Meta und Microsoft ist mit Investitionsbudgets von über 100 Milliarden Euro für 2026 gesichert. Der Engpass liegt in der Lieferkette. Verzögerungen beim Rubin-Start könnten kurzfristig für Volatilität sorgen. Langfristig aber scheint NVIDIAS Vormachtstellung im KI-Hardware-Markt gefestigter denn je.

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