Nvidia Aktie: Vera-Chip greift Intel an
10.06.2026 - 22:09:23 | boerse-global.de
Nvidia baut sein Imperium aggressiv aus. Der Konzern plant gigantische Rechenzentren und greift den CPU-Markt an. An der Börse herrscht dennoch Skepsis. Die Aktie rutschte heute um 2,55 Prozent auf 175,62 Euro ab. Damit fällt das Papier knapp unter die 50-Tage-Linie.
Milliarden-Wette in Südkorea
CEO Jensen Huang hat in Seoul weitreichende Partnerschaften geschlossen. Gemeinsam mit SK Telecom und Naver entstehen neue KI-Fabriken. Das Projekt startet 2027 mit einer 55-Megawatt-Anlage. Ein Jahr später soll die Kapazität auf 200 Megawatt steigen.
Naver rechnet durch diese Infrastruktur mit enormen Einnahmen. In den nächsten fünf Jahren erwartet das Unternehmen rund 20 Billionen Won. Parallel dazu kooperiert Nvidia mit LG bei der Robotik. Zusätzlich liefert Doosan die Technik für den Anlagenbau.
Neuer Chip fordert Intel heraus
Nvidia drängt nun auch in den Markt für Hauptprozessoren. Der neue Datenzentrums-Chip "Vera" arbeitet völlig eigenständig. Mit seinen 88 Kernen rechnet der Prozessor extrem schnell. Er arbeitet 1,8-mal schneller als bisherige x86-Systeme.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nvidia?
Damit attackiert Nvidia etablierte Platzhirsche wie Intel und AMD direkt. Das Ziel: die absolute Dominanz im Rechenzentrum. SK Hynix liefert den passenden Spezialspeicher für diese Plattform. Die Massenproduktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 hochlaufen.
Mega-Projekt in den USA
Auch auf dem Heimatmarkt stehen gewaltige Projekte an. OpenAI verhandelt über einen riesigen Rechenzentrums-Campus in Ohio. Die Anlage soll zehn Gigawatt Leistung abrufen. Die Kosten schätzen Experten auf mindestens 500 Milliarden US-Dollar.
Nvidia könnte dieses Vorhaben finanziell absichern. Der Chipkonzern bürgt laut Berichten für die Pachtverträge von OpenAI. Die erste Bauphase beginnt voraussichtlich im Jahr 2028.
Großinvestoren machen Kasse
Trotz der massiven Expansion ziehen einige Großinvestoren Kapital ab. David Tepper reduzierte seine Nvidia-Position im ersten Quartal um 13 Prozent. Dan Loebs Fonds Third Point verkaufte fast sein gesamtes Paket.
Nvidia vor dem Wendepunkt? Diese Analyse zeigt, was Anleger jetzt wissen müssen.
Auch das Management nimmt Gewinne mit. Direktor Mark Stevens trennte sich Anfang Juni von einem großen Aktienpaket. Der Verkauf spülte ihm gut 221 Millionen US-Dollar in die Kasse.
Analysten bleiben mehrheitlich optimistisch. Loop Capital rät weiterhin stark zum Kauf. Die Experten rufen ein Kursziel von 350 US-Dollar aus. Sie rechnen mit einer Verdopplung der GPU-Auslieferungen. Höhere Verkaufspreise sollen das Wachstum in den kommenden Monaten zusätzlich treiben.
Nvidia-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nvidia-Analyse vom 10. Juni liefert die Antwort:
Die neusten Nvidia-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nvidia-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Nvidia: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
