Nvidia Aktie: SK Hynix liefert zwei Drittel für Vera Rubin
09.06.2026 - 00:00:02 | boerse-global.de
Nvidia sichert sich die Zukunft. CEO Jensen Huang hat in Südkorea ein weitreichendes Netzwerk aus Partnerschaften geknüpft. Das Ziel: Die Lieferkette für die nächste Chip-Generation unangreifbar machen.
Im Zentrum steht ein massiver Technologiepakt mit SK Hynix. Der Konzern soll rund zwei Drittel des Speichers für Nvidias kommende Vera-Rubin-Plattform liefern. Speicherchips gelten aktuell als größter Flaschenhals der Branche.
Die neuen Beschleuniger sollen im dritten Quartal 2026 starten. Sie versprechen einen gewaltigen Leistungssprung. Die Trainingsleistung steigt um den Faktor 3,5. Bei der Inferenz rechnet Nvidia mit einer Verfünffachung gegenüber der aktuellen Blackwell-Generation.
Gigawatt-Zentren und Roboter
Parallel dazu treibt Nvidia den Bau gigantischer KI-Fabriken voran. Das Unternehmen schloss Verträge mit mehreren südkoreanischen Industriegiganten:
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- SK Telecom: Aufbau einer KI-Cloud im Gigawatt-Maßstab bis 2027.
- Naver: Erweiterung des Rechenzentrums "Gak Sejong" auf Gigawatt-Kapazität.
- Hyundai: Ein potenzielles Milliardenprojekt in Saemangeum für Robotik und Wasserstofftechnologie.
- LG und Doosan: Integration von Nvidia-Technik in humanoide Roboter und Industrieanlagen.
Auch auf politischer Ebene sichert Huang sein Terrain ab. Nach einem Treffen mit Wissenschaftsminister Bae Kyung-hoon fließen 260.000 Grafikprozessoren nach Südkorea. Seoul winkt ein eigenes Nvidia-Forschungszentrum.
Ein entscheidender Standortvorteil ist die Energieversorgung. Huang lobte den starken Atomkraftsektor des Landes. Die stabile Stromproduktion macht die Region ideal für energiehungrige KI-Rechenzentren.
Lärm oder Kaufchance?
An der Börse sorgten die Nachrichten für leichte Entspannung. Die Nvidia-Aktie notiert aktuell bei 179,92 Euro. Zuvor hatte der Wert auf Wochensicht fast sieben Prozent eingebüßt.
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CEO Huang bezeichnete den jüngsten Kursrutsch in Seoul schlicht als Lärm. Er sieht darin eine klare Kaufgelegenheit. Der langfristige Trend bleibt intakt. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von knapp zwölf Prozent auf der Anzeigetafel.
Die Aktie handelt damit komfortabel über ihrer 200-Tage-Linie von 161,58 Euro. Hält diese charttechnische Unterstützung, bleibt der Weg zum Rekordhoch von 202,50 Euro intakt.
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