Nvidia, Aktie

Nvidia Aktie: Netzwerk-Umsatz springt 263 Prozent

16.05.2026 - 13:44:41 | boerse-global.de

Nvidia-Aktie korrigiert nach Rekordhoch leicht. Netzwerkumsatz explodiert um 263 Prozent, Analysten heben Kursziele an. Quartalszahlen am 20. Mai im Fokus.

Nvidia Aktie: Netzwerk-Umsatz springt 263 Prozent - Foto: über boerse-global.de
Nvidia Aktie: Netzwerk-Umsatz springt 263 Prozent - Foto: über boerse-global.de

Starke KI-Nachfrage, ein Rekordhoch und dann Gewinnmitnahmen: Bei Nvidia verdichtet sich die Lage kurz vor den Quartalszahlen. Der Kursrücksetzer zum Wochenschluss ändert wenig am Kern der Story. Das Netzwerkgeschäft wächst rasant, während die Bewertung trotz der Rally nicht abgehoben wirkt. Am 20. Mai muss der Konzern zeigen, ob Blackwell die hohen Erwartungen weiter trägt.

Die Aktie schloss am Freitag bei 193,90 Euro, ein Minus von 3,56 Prozent. Tags zuvor hatte sie mit 201,05 Euro ein neues Hoch markiert. Das wirkt eher wie Gewinnmitnahmen als wie ein Bruch des Trends.

Der Abstand zum 200-Tage-Schnitt liegt bei 21,93 Prozent. Der RSI von 57,3 signalisiert keine extreme Überhitzung. Der Chart bleibt stark, aber die Luft nach oben braucht frische Argumente.

Netzwerkgeschäft treibt die KI-Story

Der stärkste Impuls kommt nicht aus dem klassischen Chipgeschäft, sondern aus der Vernetzung der Rechenzentren. Im Schlussquartal des Geschäftsjahres 2026 erreichte der Netzwerkumsatz 10,98 Milliarden Dollar. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Plus von 263 Prozent.

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Treiber ist die hohe Nachfrage nach NVLink. Diese Technik verbindet Grafikprozessoren in eng gepackten Blackwell-Systemen. Besonders wichtig ist das bei den Serverracks GB200 und GB300.

Nvidia-Chef Jensen Huang bezeichnete „Grace Blackwell mit NVLink“ zuletzt als Branchenstandard für KI-Inferenz. Das passt zu den Ausbauplänen großer Kunden. Meta, AWS und CoreWeave setzen beim Bau ihrer Rechenzentren auf Nvidias spezielle Netzwerktechnik.

Bewertung bleibt das zweite Argument

Auf den ersten Blick wirkt Nvidia nach der Kursrally teuer. Die Wachstumskennzahlen zeichnen aber ein anderes Bild. Das erwartete KGV liegt bei 27. Das PEG-Verhältnis beträgt rund 0,68. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte Nvidia freien Cashflow von 96,58 Milliarden Dollar.

Ein niedriger PEG-Wert gilt oft als Hinweis, dass erwartetes Gewinnwachstum noch nicht voll eingepreist ist. Das ist kein Freifahrtschein. Es erklärt aber, warum der Markt die Aktie trotz ihrer Größe weiter hoch bewertet.

Hinzu kommt der Vergleich mit AMD und Intel. Beide handeln bei deutlich geringeren Wachstumsraten mit höheren erwarteten Gewinnmultiplikatoren. Genau diese Schere macht Nvidia für viele Investoren weiter interessant.

Analysten setzen auf KI-Agenten

In den Tagen vor den Zahlen hoben mehrere Häuser ihre Kursziele an. TD Cowen bleibt bei „Strong Buy“ und erhöhte das Ziel auf 275 Dollar nach zuvor 235 Dollar.

Cantor Fitzgerald wurde ebenfalls optimistischer. Das Kursziel stieg auf 350 Dollar nach zuvor 300 Dollar. Beide Institute verweisen auf den nächsten KI-Schub durch agentenbasierte Anwendungen.

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Außerdem hat Nvidia noch 58,5 Milliarden Dollar in der bestehenden Rückkauf-Ermächtigung. Das ist kein neuer Beschluss und keine Ausschüttungszusage. Es zeigt aber, welchen finanziellen Spielraum der Konzern zusätzlich besitzt.

Der Test kommt am Mittwoch

Am 20. Mai legt Nvidia Quartalszahlen vor. Das Management peilt rund 78 Milliarden Dollar Umsatz an. Im Mittelpunkt stehen der Blackwell-Hochlauf und die Nachfrage der großen Cloud-Kunden.

Liefert Nvidia klare Hinweise auf einen sauberen Produktionshochlauf, wirkt der Rücksetzer wie eine normale Konsolidierung. Schwächere Signale würden den Blick dagegen schnell auf die hohe Bewertung lenken. Die Netzwerkumsätze sind dabei der Schlüssel.

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