Nvidia Aktie: Jensen in Peking
15.05.2026 - 19:08:41 | boerse-global.deJensen Huang begleitet Donald Trump beim Staatsbesuch in Peking — und die Märkte reagieren prompt. Die Nvidia-Aktie kletterte auf ein neues Rekordhoch, getragen von handfesten Nachrichten aus Washington und einer wachsenden Euphorie rund um das China-Geschäft.
Grünes Licht aus Washington
Der eigentliche Kurstreiber kam aus dem Handelsministerium: Die US-Regierung hat rund zehn chinesischen Technologiekonzernen den Erwerb von Nvidias H200-Chips genehmigt. Alibaba, ByteDance und Tencent stehen auf der Liste, ebenso Distributoren wie Lenovo und Foxconn. Eine bemerkenswerte Entspannungsgeste — zumal China einst für rund 13 Prozent von Nvidias Umsatz stand, bevor US-Exportbeschränkungen diese Einnahmequelle weitgehend abschnitten.
Der Haken: Ausgeliefert wurde bislang nichts. Peking hält seine Unternehmen offenbar davon ab, westliche KI-Technologie zu beziehen, solange die diplomatischen Spannungen anhalten. Huang selbst bestätigte, dass Nvidia Lizenzen sowohl aus Washington als auch aus Peking hält, um H200-Chips an „viele Kunden in China" zu verkaufen — und dass die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt. Das klingt weniger nach einem abgeschlossenen Deal als nach einer aufgestauten Fantasie, die auf Entladung wartet.
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Analysten drehen die Preisschilder nach oben
Parallel zum Gipfelgeschehen erhöhte UBS sein Kursziel auf 275 Dollar und bekräftigte die Kaufempfehlung. Analyst Timothy Arcuri verwies auf einen überzeugenden Zyklus rund um die Rubin-Chip-Generation sowie auf Potenzial bei Aktienrückkäufen — möglicherweise im Volumen von bis zu 150 Milliarden Dollar über die nächsten zwölf Monate. Bank of America zog nach und hob das Ziel auf 320 Dollar an, mit Blick auf einen adressierbaren KI-Rechenzentrumsmarkt von 1,7 Billionen Dollar bis 2030.
Am 20. Mai legt Nvidia seine Quartalszahlen vor. UBS erwartet einen Erlös von rund 81 Milliarden Dollar für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 — das wären etwa 3 Milliarden mehr als die eigene Unternehmensführung als Mittelpunkt ausgegeben hatte. Die Latte liegt hoch, die Erwartungen noch höher.
Rekordjagd im Kontext
Die Stimmung an den US-Börsen spielte Nvidia in die Hände: Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq verzeichneten neue Höchststände, befeuert vom Optimismus rund um den Trump-Xi-Gipfel. Auch Cisco legte nach starken Quartalsergebnissen zweistellig zu und sendete ein Signal, das die gesamte KI-Infrastrukturbranche beflügelte.
Für Nvidia läuft derzeit vieles zusammen: diplomatischer Rückenwind, bullische Analysten, ein CEO im Rampenlicht der Weltpolitik und Quartalszahlen in einer Woche. Ob die freigegebenen H200-Lizenzen tatsächlich in handfeste Lieferungen münden, wird die entscheidende Variable bleiben — für den Kurs und für die Geschichte vom China-Comeback.
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