Nvidia Aktie: 6 Billionen rücken in Reichweite
15.05.2026 - 11:14:45 | boerse-global.deJensen Huang reist mit Donald Trump nach Peking. Während auf politischer Bühne über den Zugang zum chinesischen Markt verhandelt wird, treibt Nvidia abseits des Rampenlichts den Ausbau seiner Lieferketten voran. Diese Mischung aus geopolitischer Fantasie und harter Expansion katapultiert den Chipkonzern in neue Bewertungsdimensionen. Am Donnerstag schloss die Aktie bei 236,44 US-Dollar.
Damit rückt die Marke von sechs Billionen US-Dollar in greifbare Nähe. Erst zur Wochenmitte hatte der Börsenwert die Schwelle von 5,5 Billionen überschritten. Marktbeobachter werten das Gipfeltreffen mit Chinas Präsident Xi Jinping als mögliches Signal für gelockerte Exportbeschränkungen bei KI-Chips. Ein uneingeschränkter Zugang zu diesem riesigen Absatzmarkt würde Nvidias Wachstumsperspektiven massiv verändern.
Milliarden für die eigene Infrastruktur
Parallel zur Diplomatie sichert der Konzern seine physische Basis ab. Nvidia investiert bis zu 3,2 Milliarden US-Dollar in den Glashersteller Corning. Dessen optische Komponenten sind für die nächste Generation von KI-Rechenzentren zwingend erforderlich. Im gleichen Schritt vereinbarte das Unternehmen eine weitreichende Kooperation mit Intel.
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Intel soll künftig bei der Fertigung von Hochleistungschips und KI-gestützten Consumer-PCs unterstützen. Dieser strategische Zug verringert die Abhängigkeit vom taiwanesischen Auftragsfertiger TSMC. Er hilft Nvidia, die Produktion der stark nachgefragten Blackwell- und Rubin-Architekturen schneller zu skalieren.
Analysten schrauben Erwartungen hoch
Das Vertrauen der institutionellen Investoren zeigt sich am Optionsmarkt. Allein am Mittwoch wechselten mehr als drei Millionen Call-Optionen den Besitzer. Führende Bankhäuser ziehen derweil nach und passen ihre Modelle an. Die Bank of America hob ihr Kursziel auf 320 US-Dollar an.
Die Analysten verweisen auf den rasant wachsenden Gesamtmarkt für KI-Rechenzentrumssysteme. Sie schätzen das Volumen bis zum Jahr 2030 auf rund 1,7 Billionen US-Dollar. Besonders die neue „Vera Rubin“-Plattform, die für die zweite Jahreshälfte ansteht, soll den Umsatzzyklus langfristig absichern.
Am 20. Mai legt Nvidia nach US-Börsenschluss seine Quartalszahlen vor. Die Investmentbank UBS prognostiziert einen Umsatzsprung auf über 80 Milliarden US-Dollar. Historische Daten mahnen allerdings zur Vorsicht: Zuletzt gab die Aktie am Tag der Bekanntgabe fast immer nach— selbst wenn das Unternehmen die Erwartungen übertraf.
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