Nvidia, Aktie

Nvidia Aktie: 20. Mai bringt 78-Milliarden-Test

16.05.2026 - 20:04:48 | boerse-global.de

Nvidia-Aktie nähert sich Rekordhoch vor Quartalsbericht. Analysten heben Kursziele an, während der Markt auf KI-Wachstum und Margenentwicklung blickt.

Nvidia Aktie: 20. Mai bringt 78-Milliarden-Test - Foto: über boerse-global.de
Nvidia Aktie: 20. Mai bringt 78-Milliarden-Test - Foto: über boerse-global.de

Nvidia geht mit Rückenwind in eine entscheidende Woche, aber nicht ohne Warnsignal. Nach einem Rekordschluss am Donnerstag folgte am Freitag ein Rücksetzer. Der Kern bleibt klar: Der Markt preist weiter enormes Wachstum im KI-Infrastrukturgeschäft ein, während die Erwartungen an den Quartalsbericht hoch sind.

An der Frankfurter Notierung schloss die Aktie am Freitag bei 193,90 Euro und verlor 3,56 Prozent. Trotzdem steht auf Monatssicht ein Plus von 16,09 Prozent, seit Jahresbeginn liegt der Titel 20,36 Prozent vorn.

Rekordhoch, dann Gewinnmitnahmen

In den USA markierte Nvidia am Donnerstag einen neuen Rekordschluss bei 235,74 Dollar. Am Freitag gab die Aktie um 4,42 Prozent auf 225,32 Dollar nach. Das ist kein Bruch des Trends, aber ein Hinweis darauf, wie eng die Luft vor den Zahlen geworden ist.

In acht der vergangenen zehn Handelstage legte der Kurs zu. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch in Euro beträgt nur 3,56 Prozent, zugleich notiert die Aktie deutlich über dem 50-Tage-Durchschnitt von 165,17 Euro. Der Markt ist also nicht schwach. Er ist anspruchsvoll bewertet.

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Analysten setzen auf Rechenzentren

Mehrere große Häuser haben ihre Kursziele vor dem Bericht angehoben. Wells Fargo erhöhte das Ziel auf 315 Dollar nach zuvor 265 Dollar und bleibt bei einer positiven Einschätzung. Analyst Aaron Rakers begründet das mit einem Modell, das die Rechenzentrumserlöse über installierte KI-Infrastrukturkapazitäten ableitet.

Bank of America zog das Kursziel auf 320 Dollar nach zuvor 300 Dollar hoch. Der zentrale Punkt ist hier der adressierbare Markt: Die Bank sieht Nvidia im Zentrum eines KI-Infrastrukturmarkts, dessen Volumen von 1,4 auf 1,7 Billionen Dollar steigen könnte.

Die Logik dahinter ist einfach. Hyperscaler wie Alphabet, Amazon, Microsoft, Meta und Oracle heben ihre Investitionspläne weiter an. Für 2026 rechnen Analysten bei den fünf großen Kunden mit einem Anstieg der Investitionsausgaben um mehr als 60 Prozent.

Hohe Messlatte für den 20. Mai

Am Mittwoch nach US-Börsenschluss legt Nvidia die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 vor. Der Konzern selbst peilt einen Umsatz von 78 Milliarden Dollar an, mit einer Spanne von 2 Prozent nach oben oder unten. Der Marktkonsens liegt bei rund 78,8 Milliarden Dollar Umsatz und 1,77 Dollar bereinigtem Gewinn je Aktie.

Wells Fargo liegt bereits darüber. Die Bank rechnet mit 80,4 Milliarden Dollar Umsatz und 1,79 Dollar Gewinn je Aktie. Damit reicht ein solides Quartal womöglich nicht aus, um neue Käufer zu überzeugen.

Ein weiterer Prüfstein ist die Marge. Nvidia erwartet für das Quartal eine Bruttomarge von mehr als 74 Prozent. Genau hier entscheidet sich, ob die starke Nachfrage auch weiterhin außergewöhnlich profitabel bleibt.

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Lieferkette rückt stärker ins Bild

Neben den Zahlen baut Nvidia seine Lieferkette aus. Mit Corning wurde eine mehrjährige Partnerschaft für optische Verbindungslösungen vereinbart, die für kommende KI-Rechenzentren wichtig werden könnten. Corning will die US-Fertigung für optische Konnektivität massiv ausweiten und die Glasfaserproduktion in den USA um mehr als 50 Prozent erhöhen.

Für Nvidia geht es dabei nicht nur um Beschaffung. Optische Verbindungen könnten in künftigen Rack-Systemen eine größere Rolle spielen, wenn Datenmengen zwischen Chips weiter steigen. Die geplante Vera-Rubin-Plattform für die nächste KI-Generation bleibt damit ein wichtiger technologischer Bezugspunkt.

Der Bericht am 20. Mai wird deshalb mehr als ein Zahlenupdate. Umsatz, Bruttomarge und Aussagen zur Nachfrage der Hyperscaler dürften den Ton für den KI-Infrastrukturhandel der nächsten Wochen setzen. Nach dem starken Lauf braucht Nvidia nicht nur Wachstum, sondern Wachstum über einer bereits sehr hohen Erwartungslatte.

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