NuScale Power Aktie: Schwere Vorwürfe
15.03.2026 - 05:07:46 | boerse-global.deNuScale Power galt lange als der Vorreiter für die nächste Generation der Kernkraft. Der Start ins Jahr 2026 verläuft für den Spezialisten für kleine modulare Reaktoren (SMR) jedoch alles andere als planmäßig. Zwischen einer drohenden Sammelklage und tiefroten Zahlen sucht die Aktie mühsam nach einem Boden, während das Vertrauen der Investoren sichtlich angekratzt ist.
Juristische Hürden und hohe Verluste
Das Unternehmen steht derzeit im Zentrum einer Sammelklage. Investoren, die zwischen Mai und November 2025 Wertpapiere erworben haben, werfen NuScale vor, die Risiken einer kommerziellen Partnerschaft mit ENTRA1 Energy unzureichend kommuniziert zu haben. Bis zum 20. April 2026 haben Betroffene nun Zeit, sich als Hauptkläger für das Verfahren zu bewerben.
Der Kern des Konflikts liegt in den im November veröffentlichten Quartalszahlen. NuScale musste einen massiven Verlust von 532 Millionen USD ausweisen – ein dramatischer Sprung im Vergleich zu den 46 Millionen USD des Vorjahreszeitraums. Eine Zahlung von 495 Millionen USD im Zusammenhang mit der ENTRA1-Partnerschaft belastete die Bilanz so schwer, dass der Aktienkurs daraufhin massiv einbrach. Von den Rekordhochs aus dem Jahr 2025 ist der Titel inzwischen weit entfernt.
Langfristige Projekte gegen kurzfristigen Druck
Trotz der rechtlichen und finanziellen Turbulenzen treibt NuScale seine Projektpipeline voran. In Rumänien arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit Fluor an einem 462-Megawatt-Kraftwerk für RoPower. Obwohl die Investitionsentscheidung bereits gefallen ist, hat sich der Zeitplan für die Inbetriebnahme bereits in die frühen 2030er Jahre verschoben. Auch in den USA bestehen strategische Abkommen, etwa mit der Tennessee Valley Authority (TVA), die langfristig eine Kapazität von bis zu 6 Gigawatt realisieren könnten.
Analysten trauen dem Unternehmen trotz der aktuellen Krise ein deutliches Umsatzwachstum zu. Von geschätzten 31,5 Millionen USD im Jahr 2025 könnten die Erlöse bis 2028 auf rund 286,8 Millionen USD steigen. Ob diese Prognosen eintreffen, hängt jedoch stark davon ab, wie NuScale die Phase der Kommerzialisierung seiner Technologie finanziell übersteht.
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Wichtige Meilensteine und Prognosen:
- 20. April 2026: Fristende für Hauptkläger im Sammelverfahren
- 2028: Analysten erwarten Umsatzanstieg auf 286,8 Mio. USD
- Frühe 2030er: Geplante Inbetriebnahme des Projekts in Rumänien
- 2032: Zielmarke für die operative Umsetzung der TVA-Projekte
Der Markt bewertet NuScale derzeit äußerst vorsichtig. Mit einem Minus von rund 27,8 Prozent seit Jahresbeginn notiert die Aktie bei 11,78 USD und damit nur noch hauchdünn über ihrem 52-Wochen-Tief von 11,67 USD. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die steigende Nachfrage nach stabilen Energiequellen durch KI-Rechenzentren ausreicht, um die massiven operativen Kosten und die rechtlichen Risiken zu kompensieren. Die Frist am 20. April markiert hierbei den nächsten entscheidenden Termin für die Aktionärsstruktur.
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