NuScale, Power

NuScale Power Aktie: Schwere Vorwürfe

26.02.2026 - 06:15:08 | boerse-global.de

NuScale Power sieht sich mit einer Sammelklage konfrontiert, die irreführende Angaben über die Expertise des Partners ENTRA1 Energy vorwirft. Die Vorwürfe folgen auf eine massive Meilensteinzahlung und einen starken Kursverfall.

NuScale Power steht unter erheblichem rechtlichem Druck. Eine Sammelklage wirft dem Unternehmen vor, Anleger über die tatsächliche Erfahrung seines strategischen Partners ENTRA1 Energy getäuscht zu haben. Während NuScale die Zusammenarbeit als Meilenstein für die Vermarktung seiner Reaktortechnologie präsentierte, zweifeln Kläger nun massiv an der fachlichen Eignung des Partners.

Zweifel an der Kompetenz des Partners

Im Zentrum der Klage stehen Vorwürfe, NuScale Power und führende Manager hätten irreführende Angaben über die Qualifikationen von ENTRA1 Energy gemacht. Demnach wurde der Partner als erfahrenes Unternehmen im Bereich der Kernkraft dargestellt, obwohl ENTRA1 laut Klageschrift bisher keine signifikanten Projekte in diesem technisch hochkomplexen Sektor gebaut, finanziert oder betrieben hat.

Zudem wird behauptet, dass die dem Partner zugeschriebene Expertise in Wahrheit auf die Habboush Group zurückgehe. Doch auch diesem Unternehmen fehle es laut den Klägern an der notwendigen Erfahrung mit Kernkraftwerken. Verfügte der Partner tatsächlich über die notwendige Expertise für hochkomplexe Projekte wie die geplanten NuScale-Reaktormodule? Diese Frage steht nun im Mittelpunkt der juristischen Auseinandersetzung.

Massive Kosten durch Meilenstein-Zahlung

Die Kontroverse verschärfte sich durch die Offenlegung der Finanzergebnisse für das dritte Quartal 2025. Das Unternehmen meldete einen sprunghaften Anstieg der Verwaltungs- und Gemeinkosten von 17 Millionen auf 519 Millionen USD im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dieser Anstieg resultierte primär aus einer Zahlung in Höhe von 495 Millionen USD an ENTRA1 Energy, die im Zusammenhang mit einer Vereinbarung mit der Tennessee Valley Authority (TVA) geleistet wurde.

In der Folge weitete sich der Nettoverlust des Quartals auf 532 Millionen USD aus. Analysten von Guggenheim Securities äußerten sich kritisch über den Partner ENTRA1 und bezeichneten diesen als ein erst drei Jahre altes Unternehmen ohne nachweisbare Historie oder Management-Expertise. Dies nährte den Verdacht, dass die gewaltige Zahlung an ein Unternehmen ohne substanzielle operative Basis floss.

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Termin für Kläger steht fest

An der Börse hinterließen die Entwicklungen tiefe Spuren: Allein im letzten Monat verlor das Papier über 31 Prozent an Wert und notiert aktuell bei rund 13,18 USD. Damit liegt der Kurs weit unter seinem 52-Wochen-Hoch von über 53 USD, das noch im Oktober 2025 erreicht wurde.

Betroffene Anleger haben nun bis zum 20. April 2026 Zeit, einen Antrag als Hauptkläger zu stellen. Der Ausgang des Verfahrens wird entscheidend dafür sein, wie der Markt die künftigen Vermarktungschancen der NuScale-Technologie und die internen Prüfprozesse des Unternehmens bei der Auswahl strategischer Partner bewertet.

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