Novartis, Aktie

Novartis Aktie: Generikaflut trübt Quartalsbilanz

28.04.2026 - 18:20:03 | boerse-global.de

Novartis verzeichnet im ersten Quartal 2026 Umsatz- und Gewinnrückgänge durch Patentabläufe. Der Konzern hält trotz verfehlter Analystenerwartungen am Jahresausblick fest.

Novartis Aktie: Generikaflut trübt Quartalsbilanz - Foto: über boerse-global.de
Novartis Aktie: Generikaflut trübt Quartalsbilanz - Foto: über boerse-global.de

Der Basler Pharmariese startet schwächer ins Jahr 2026 als erhofft — und das war so erwartet. Trotzdem reichen die Zahlen nicht an die Analysten-Prognosen heran.

Patentabläufe hinterlassen deutliche Spuren

Im ersten Quartal 2026 sank der Umsatz von Novartis um knapp ein Prozent auf 13,1 Milliarden Dollar. Zu konstanten Wechselkursen fällt das Bild noch deutlicher aus: minus fünf Prozent. Hauptverantwortlich ist der Verlust des Patentschutzes für gleich mehrere umsatzstarke Medikamente. Entresto, Promacta und Tasigna, allesamt frühere Milliardenträger, stehen nun im direkten Wettbewerb mit günstigeren Nachahmerprodukt.

Konzernchef Vas Narasimhan hatte bereits im Februar auf einen Umsatzrückgang von rund vier Milliarden Dollar durch diese Generika-Konkurrenz hingewiesen — und das erste Quartal markiert dabei noch den schwersten Punkt. Der Druck soll in der zweiten Jahreshälfte spürbar nachlassen.

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Operative Ergebnisse unter den Erwartungen

Beim operativen Gewinn verzeichnete Novartis ein nominales Minus von neun Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar. Zusätzlich belasteten gestiegene Forschungs- und Entwicklungsausgaben das Ergebnis. Besonders ins Gewicht fiel der bereinigte Kern-Betriebsgewinn: Mit 4,9 Milliarden Franken lag er zwölf Prozent unter dem Vorjahresniveau — Analysten hatten im Schnitt 5,2 Milliarden Franken erwartet. Unterm Strich verblieb ein Konzerngewinn von rund 3,2 Milliarden Dollar, nach 3,6 Milliarden Dollar im ersten Quartal 2025.

Trotz der enttäuschenden Zahlen hält das Management an seinem Ausblick für das Gesamtjahr fest. Zu konstanten Wechselkursen peilt Novartis ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Bereich an, während beim operativen Kerngewinn ein leichter Rückgang eingeplant ist. Das Unternehmen nimmt damit billigend in Kauf, dass 2026 als Übergangsjahr in die Bücher eingehen wird — mit der Erwartung, dass der Gegenwind aus den Patentabläufen danach deutlich abnimmt.

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