Northrop, Grumman

Northrop Grumman Aktie: Strategischer Durchbruch

26.02.2026 - 15:25:45 | boerse-global.de

Der Rüstungskonzern stockt die Fertigung des B-21-Bombers um 25 Prozent auf. Trotz hoher Investitionen in den kommenden Jahren bestätigt das Unternehmen seine Umsatz- und Margenziele.

Northrop Grumman schaltet beim prestigeträchtigen B-21 Raider Stealth-Bomber einen Gang höher. Eine neue Vereinbarung mit der U.S. Air Force sieht eine signifikante Beschleunigung der Produktion vor, unterstützt durch Milliardeninvestitionen. Doch kann der Konzern die hohen Investitionskosten ohne Margeneinbußen stemmen?

Massive Kapazitätserweiterung für den B-21

Die strategische Übereinkunft sieht vor, rund 4,5 Milliarden US-Dollar an Fördermitteln zu nutzen, um die jährliche Produktionskapazität des B-21 Raider um 25 Prozent zu steigern. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Auslieferungszeiträume für den modernsten Stealth-Bomber des US-Militärs deutlich zu verkürzen. Während das aktuelle Programm offiziell 100 Flugzeuge vorsieht, diskutiert die Branche bereits über einen potenziellen Bedarf von bis zu 145 Einheiten.

Dieser Produktionshochlauf erfordert jedoch zunächst einen erhöhten Mitteleinsatz. Marktanalysten gehen davon aus, dass zwischen 2026 und 2029 zusätzliche Investitionsausgaben (Capex) in Höhe von zwei bis drei Milliarden US-Dollar anfallen werden. Trotz dieser kurzfristigen Belastung wird erwartet, dass der freie Cashflow langfristig signifikant profitiert, sobald die Produktion bis zum Ende des Jahrzehnts ihr Ziel von zehn Flugzeugen pro Jahr erreicht.

Finanzielle Prognosen bestätigt

Trotz der geplanten Mehrausgaben hält Northrop Grumman an seinen finanziellen Zielen für das Geschäftsjahr 2026 fest. Das Unternehmen erwartet einen Umsatz zwischen 43,5 und 44,0 Milliarden US-Dollar, was einem moderaten Wachstum im mittleren einstelligen Bereich entspricht. Die operativen Margen sollen stabil bei etwa 11 Prozent liegen.

Beim Gewinn je Aktie (EPS) prognostiziert das Management eine Spanne von 27,40 bis 27,90 US-Dollar. Dass das B-21-Programm die ursprünglichen Effizienzmodelle zuletzt übertroffen hat, gibt der Konzernführung den nötigen Spielraum für die nun angekündigte Expansion.

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Marktposition und Aktionärsrendite

An der Börse spiegelt sich die Zuversicht der Anleger wider. Mit einem aktuellen Kurs von 597,60 Euro notiert die Aktie nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch und verzeichnet seit Jahresbeginn ein Plus von 19,59 Prozent. Neben dem Bomber-Programm trägt auch das Raumfahrtsegment, das durch Aufträge für Raketenabwehr und Satellitensysteme zu Beginn des Jahres 2026 wieder auf Wachstumskurs ging, zur positiven Stimmung bei.

Aktionäre profitieren zudem von der jüngst erklärten Quartalsdividende von 2,31 US-Dollar je Aktie. Diese wird Mitte März an alle Anleger ausgezahlt, die zum Stichtag am 23. Februar 2026 investiert waren. Bis zum Ende des Jahrzehnts wird das Erreichen der maximalen Produktionsrate beim B-21 als zentraler Faktor für die künftige Cashflow-Entwicklung des Konzerns gewertet.

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