Norovirus und Masern bedrohen Olympia 2026
14.02.2026 - 15:19:12Ein Norovirus-Ausbruch im Olympischen Dorf und steigende Masernzahlen in Italien stellen die Winterspiele in Mailand-Cortina vor massive Gesundheitsprobleme. Das berichtet Voice of America (VOA) unter Berufung auf aktuelle Lageberichte.
Norovirus legt finnisches Team lahm
Besonders betroffen vom Ausbruch ist das finnische Frauen-Eishockeyteam. Mehrere Spielerinnen erkrankten, was bereits zu Spielverschiebungen führte. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) spricht von isolierten Fällen, doch die Organisatoren haben die Hygienemaßnahmen drastisch verschärft.
Medizinische Teams sind im Dauereinsatz, um die Ausbreitung des hochansteckenden Magen-Darm-Virus einzudämmen. In geschlossenen Gemeinschaften wie dem Olympischen Dorf ist das eine enorme Herausforderung. Erhöhte Desinfektionsintervalle in allen Wettkampfstätten sollen nun Abhilfe schaffen.
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Masernwelle rollt durch Italien und USA
Parallel kämpfen die Behörden mit einer weiteren Gefahr: Italien verzeichnet eine besorgniserregende Zunahme von Masernfällen. Angesichts der Millionen internationaler Besucher schrillen bei Experten die Alarmglocken. Könnten die Spiele zum „Super-Spreader“-Event werden?
Die Impflücke in Teilen Europas und den USA bleibt kritisch. Auch in den Bundesstaaten Maine und Texas wurden kürzlich neue Ausbrüche gemeldet. Italienische Gesundheitsbehörden und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) intensivieren nun ihre Impfkampagnen und appellieren an Reisende, ihren Impfstatus zu prüfen.
Psychischer Druck trifft ukrainischen Athleten
Neben den physischen Bedrohungen rückt auch die mentale Gesundheit der Sportler in den Fokus. Ein bewegender Fall ist der des ukrainischen Skeleton-Piloten Wladyslaw Heraskewytsch.
VOA berichtete exklusiv über seine Disqualifikation, nachdem er sich weigerte, einen Helm abzulegen, der an die Kriegsopfer in der Ukraine erinnerte. Der Vorfall löste eine Debatte über die psychologische Betreuung von Athleten aus, die unter extremem politischem und emotionalem Druck stehen.
Pandemie-Folgen belasten Krebsforschung
Abseits der Spiele zeigen neue Studien langfristige Folgen der COVID-19-Pandemie. So sind die Krebsüberlebensraten in den ersten beiden Pandemiejahren gesunken – eine späte Konsequenz der damals überlasteten Gesundheitssysteme.
Forscher der NYU Langone Health machten zudem eine Entdeckung bei Long-COVID: Veränderungen im Gehirnwasserraum könnten ein früher Warnmarker für kognitive Beeinträchtigungen sein. Diese Erkenntnis ist auch für Sportler relevant, die nach Infektionen mit lang anhaltender Erschöpfung kämpfen.
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