Nordex, Aktie

Nordex Aktie: Schweden-Auftrag

03.02.2026 - 17:27:32

Der Windkraftanlagenbauer Nordex erhält einen Auftrag über 189 MW für einen schwedischen Windpark und schließt einen langfristigen Premium-Servicevertrag ab. Die Aktie notiert derweil auf einem neuen Jahreshoch.

Nordex liefert nach Schweden – und sichert sich gleich den Service-Umsatz für ein Vierteljahrhundert. Der neue Deal zeigt, dass der Turbinenbauer in anspruchsvollen Regionen weiter zum Zug kommt. Doch was steckt konkret hinter dem Auftrag und warum ist er für die Visibilität der Erlöse wichtig?

Fageråsen: 189 MW plus 25 Jahre Service

Auftraggeber ist der Projektentwickler OX2. Bestellt wurden 189 Megawatt für den schwedischen Windpark „Fageråsen“ in der Gemeinde Malung-Sälen. Nordex liefert und errichtet dafür 27 Anlagen des Typs N163/6.X.

Entscheidend ist dabei nicht nur die Stückzahl, sondern die Auslegung für das raue Klima: Die Turbinen erhalten spezielle Kaltklima-Pakete sowie ein Anti-Icing-System. Das unterstreicht die Positionierung in Skandinavien, wo Onshore-Projekte oft höhere technische Anforderungen mitbringen.

Wichtig für die Planbarkeit: OX2 hat zusätzlich einen Premium-Service-Vertrag über 25 Jahre unterschrieben. Solche Langläufer sind für Hersteller attraktiv, weil sie die Erlösbasis über den reinen Anlagenverkauf hinaus stabilisieren können.

Die wichtigsten Fakten zum Deal:
Auftraggeber: OX2
Projekt: Windpark Fageråsen (Schweden)
Volumen: 189 MW (27 Turbinen N163/6.X)
Technik: Kaltklima-Ausstattung inkl. Anti-Icing-System
Zeitplan: Lieferstart 2026, Installation 2027, Inbetriebnahme Anfang 2028
Service: 25 Jahre Premium-Vertrag

Rückenwind aus dem Orderbuch – und ein Blick auf BlackRock

Die Meldung trifft auf ein Umfeld mit spürbarem Auftragsmomentum. Nordex beendete 2025 laut Unternehmensangaben mit einem Rekordauftragseingang von 10,2 GW. Im vierten Quartal 2025 lag das Ordervolumen bei 3,175 Milliarden Euro. In Deutschland kam der Hersteller 2025 zudem auf rund 32% Marktanteil bei neu installierten Onshore-Kapazitäten.

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Parallel gab es zuletzt auch eine Bewegung bei den Stimmrechten: BlackRock erhöhte den Anteil leicht auf 4,41% (zuvor 4,34%), wie aus der Mitteilung von gestern mit Stichtag 28. Januar hervorgeht. Der Zuwachs ist klein, zeigt aber: Das Papier bleibt für große Investoren relevant.

Kursbild: Neues Hoch, aber RSI niedrig

An der Börse setzt die Aktie die starke Phase fort. Heute notiert sie bei 34,96 Euro – damit markiert sie zugleich ein neues 52‑Wochen-Hoch. Auf 12 Monate steht ein Plus von 220,73% zu Buche.

Auffällig: Der RSI (14 Tage) liegt bei 32. Das signalisiert ein eher schwaches kurzfristiges Momentum, obwohl der übergeordnete Trend deutlich positiv ist. Der Kurs liegt zudem klar über dem 50‑Tage-Durchschnitt von 31,07 Euro.

Unterm Strich liefert der Schweden-Auftrag mit langfristigem Service-Vertrag genau das, was Anleger bei Nordex zuletzt sehen wollten: greifbares Projektgeschäft mit planbarer Anschlussleistung – bei einem Kurs, der heute bereits auf Rekordniveau angekommen ist.

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