Nordex: 50 Millionen Euro Ausschüttung ab 2027
28.04.2026 - 11:19:25 | boerse-global.deNordex hat am Montag zweistellig zugelegt. Der Windkraftkonzern überraschte mit einem Gewinnsprung und kündigte erstmals eine Dividendenpolitik an. Zwei Signale auf einmal — kurz vor der Hauptversammlung.
Zahlen klar über den Erwartungen
Der Umsatz stieg im ersten Quartal um elf Prozent auf 1,59 Milliarden Euro. Noch stärker legte das EBITDA zu: plus fast zwei Drittel auf 130,7 Millionen Euro. Die Marge kletterte auf 8,2 Prozent — 2,7 Prozentpunkte mehr als ein Jahr zuvor.
Unterm Strich verdiente Nordex 53,6 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal waren es 7,9 Millionen. Analysten hatten bei allen Kennziffern weniger erwartet.
Der Kurs reagierte entsprechend: Im XETRA-Handel stieg die Aktie zeitweise um 13,15 Prozent auf 50,85 Euro. Im laufenden Jahr summiert sich das Plus damit auf fast 72 Prozent. Im MDAX ist Nordex damit der zweitstärkste Wert hinter AIXTRON.
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Auftragsbestand auf Rekordniveau
Der Auftragsbestand wuchs bis Ende März auf 17,0 Milliarden Euro — gegenüber 13,5 Milliarden Euro ein Jahr zuvor. Das entspricht gut anderthalb Jahren Sicherheit, wie Bankhaus-Metzler-Analyst Guido Hoymann betonte. Er hob sein Kursziel von 39 auf 49 Euro an.
Jefferies bestätigte die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 54 Euro. Richard Dawson von der Berenberg Bank lobte die Profitabilität als klar über den Erwartungen.
Nordex bestätigte die Jahresprognose: Umsatz zwischen 8,2 und 9,0 Milliarden Euro, EBITDA-Marge zwischen 8 und 11 Prozent.
Erstmals eine Ausschüttungsstrategie
Das neue Signal für Langfristanleger: Nordex kündigt eine jährliche Mindestausschüttung von 50 Millionen Euro an. Ab 2027 soll das Geld als Dividende oder Aktienrückkauf fließen. Der Start erst 2027 hat einen klaren Grund — ausschüttungsfähige Gewinne im HGB-Einzelabschluss entstehen erst im laufenden Jahr.
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Das Fundament dafür lieferte 2025. Der Umsatz stieg auf 7,55 Milliarden Euro. Das EBITDA verdoppelte sich auf 631 Millionen Euro. Die Marge verbesserte sich von 4,1 auf 8,4 Prozent.
Auf der Hauptversammlung am 5. Mai in Hamburg stellt der Vorstand die Ausschüttungsstrategie offiziell vor. Auf der Tagesordnung stehen ferner die Erweiterung des Aufsichtsrats auf sieben Mitglieder, elektronische Aktien und verschiedene Kapitalmaßnahmen. Den zusätzlichen Aufsichtsratssitz werten Marktbeobachter als gezielte Stärkung des spanischen Ankeraktionärs Acciona.
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