Nokia, Aktie

Nokia Aktie: FWA-Verkauf an Inseego für 20 Millionen

22.05.2026 - 04:19:47 | boerse-global.de

Nokia fokussiert sich auf margenstarke Netzsegmente und eröffnet ein KI-Labor in den USA. Der Aktienkurs reagiert positiv auf die Neuausrichtung.

Nokia Aktie: FWA-Verkauf an Inseego für 20 Millionen - Foto: über boerse-global.de
Nokia Aktie: FWA-Verkauf an Inseego für 20 Millionen - Foto: über boerse-global.de

Nokia schärft sein Profil. Der finnische Telekomausrüster treibt den Umbau zum reinen Infrastrukturspezialisten für das KI-Zeitalter voran — und sorgt damit für Bewegung an der Börse. Die Aktie legte am Donnerstag um 3,78 Prozent auf 12,21 Euro zu, bleibt mit einem RSI von 38,1 aber technisch angeschlagen. Auf Jahressicht steht ein Plus von 119 Prozent.

Die Ankündigungen des Tages haben es in sich. Nokia übertrug 975.289 eigene Aktien an Teilnehmer aktienbasierter Vergütungspläne — eine längst beschlossene Maßnahme zur Bindung von Führungskräften. Der Vorstand hatte die Transaktion bereits im Oktober 2025 genehmigt. Nach der Übertragung hält Nokia noch 132,4 Millionen eigene Aktien.

Strategischer Befreiungsschlag im FWA-Geschäft

Viel bedeutsamer ist ein anderer Schritt. Am 30. April 2026 vereinbarte Nokia den Verkauf seines Geschäfts mit Fixed Wireless Access (FWA) an Inseego. Der Kaufpreis: eine Beteiligung von rund sieben Prozent an Inseego, bewertet mit 20 Millionen US-Dollar, plus eine zusätzliche Investition von zehn Millionen Dollar. Nokias Gesamtanteil steigt damit auf etwa elf Prozent.

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Der Deal soll im vierten Quartal 2026 abgeschlossen werden. Finanziell ist er für Nokia nicht materiell — strategisch aber umso mehr. Die Firma konzentriert sich künftig auf margenstarke Segmente: optische Netze, IP-Routing und vor allem Rechenzentrumsinfrastruktur.

Neues Labor für den KI-Superzyklus

Parallel dazu eröffnete Nokia im kalifornischen Sunnyvale das „AI Networking Innovation Lab". Dort sollen gemeinsam mit Partnern wie AMD, Lenovo und Supermicro Netzlösungen für KI-Workloads entstehen. Ziel: Latenzen senken, Durchsatz steigern, Ausfallrisiken minimieren.

Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Cisco hatte vergangene Woche die Erwartungen übertroffen und von 5,3 Milliarden US-Dollar KI-bezogenen Aufträgen von Hyperscalern berichtet — mit einem Ausblick auf neun Milliarden Dollar bis Jahresende. Auch Arista Networks profitiert vom KI-Netzwerkboom.

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Nokia selbst hebt die Prognose für die Sparte Network Infrastructure an: 12 bis 14 Prozent Wachstum 2026, für Optical und IP Networks gemeinsam sogar 18 bis 20 Prozent.

Ob Nokia im Schatten von Cisco und Arista dauerhaft Boden gutmachen kann, bleibt abzuwarten. Die Weichen sind gestellt — und der Markt scheint zu glauben, dass der Umbau gelingt.

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