No Doubt sind zurück: Comeback-Fieber in Deutschland
22.02.2026 - 20:50:06 | ad-hoc-news.deDu hast es auch gespürt, oder? Plötzlich ist No Doubt wieder überall in deiner Bubble: Reels mit Gwen-Stefani-Outfits, alte "Don’t Speak"-Clips im For You-Feed und dazu Gerüchte über neue Shows in Europa. Die Band, die Mitte der 90er den Crossover aus Ska, Punk und Pop in den Mainstream geprügelt hat, ist zurück im Gespräch – und zwar richtig laut.
Offizielle No-Doubt-Seite: News, Fotos & mögliche Tour-Hints checken
Seit dem angekündigten Reunion-Auftritt beim Coachella 2024 kochen die Spekulationen: Bleibt es bei ein paar Festival-Specials, oder kommt eine echte Tour – vielleicht sogar mit Deutschland-Dates? Auf TikTok diskutieren Fans über Screenshots, in denen angeblich europäische Venues geleakt wurden, und auf Reddit wird jede Setlist auseinandergenommen, als wäre es das Finale einer Serie.
Schauen wir uns an, was wirklich dran ist, welche Songs du realistischerweise live erwarten kannst, was die Fans im Netz spekulieren – und wie die Chancen stehen, dass No Doubt 2026/27 auch in Berlin, Köln, Hamburg oder München aufschlagen.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
No Doubt waren offiziell nie so richtig "für immer" getrennt, aber nach dem Album "Push and Shove" (2012) und der anschließenden Pause fühlte sich vieles wie ein Finale an. Gwen Stefani fokussierte ihre Solo-Pop-Karriere, The Voice, Mode und Beauty-Brands; Tony Kanal, Tom Dumont und Adrian Young tauchten eher in Produzenten-Credits und Nebenprojekten auf. Viele Fans hatten sich damit abgefunden, dass die Zeit der Band vorbei ist.
2024 kam dann der Gamechanger: Die Band kündigte einen Reunion-Gig beim Coachella-Festival an. In Interviews erzählte Gwen, dass sich die Band während der Pandemie wieder näherkam, man sich alte Demo-Files geschickt habe und gemerkt habe, wie stark die Chemie immer noch ist. Laut US-Musikpresse wurde der Slot beim Festival schon früh verhandelt – als eine Art Testlauf, ob die Nachfrage für eine größere Rückkehr überhaupt noch da ist.
Die Antwort der Fans war brutal klar: Innerhalb von Stunden trendete "No Doubt" weltweit auf X (Twitter), TikTok war voll mit Reaktionsvideos, und Streams von Klassikern wie "Just a Girl", "Spiderwebs" und "Hella Good" zogen in Spotify-Playlists deutlich an. Mehrere große US-Magazine sprachen danach von einem der emotionalsten Nostalgie-Momente des Festivals.
Spannend für deutsche Fans: In der Folge tauchten vermehrt Hinweise auf, dass hinter den Kulissen bereits über eine erweiterte Reunion gesprochen wird. In Branchenberichten ist von Anfragen aus Europa die Rede, vor allem aus UK, Deutschland und Skandinavien. Booking-Agenturen schätzen Bands wie No Doubt als sichere Festival-Headliner, weil sie mehrere Generationen gleichzeitig anziehen: Ältere Fans mit 90er-Nostalgie und eine junge Crowd, die Gwen über TikTok, The Voice oder ihre Solo-Hits kennt.
Noch gibt es für 2026 keine offiziell bestätigten Deutschland-Termine. Aber: In Fanforen kursiert eine Liste mit angeblichen Optionen – darunter Berlin (Waldbühne), Köln (Lanxess Arena), Hamburg (Barclays Arena) und München (Olympiahalle). Ob diese Liste echt ist oder nur Wunschdenken, ist unklar, aber sie deckt sich ziemlich deutlich mit den üblichen Routen internationaler Acts.
Hinzu kommt: Gwen hat in mehreren Interviews betont, wie wichtig für sie die europäischen Fans waren, gerade in der "Tragic Kingdom"-Ära. Deutschland zählte damals zu den stärksten Märkten, "Don’t Speak" lief in Dauerschleife bei Viva und MTV Germany. Rechnet man all das zusammen, spricht sehr viel dafür, dass bei einer umfassenden Reunion-Tour Europa – und damit auch Deutschland – kaum ausgelassen wird.
Für dich bedeutet das: Wenn sich die aktuellen Signale verstärken – etwa durch neue Social-Teaser, ein angekündigtes Best-of-Projekt oder weitere Festivaldaten in Europa – solltest du dich mental schon mal auf Pre-Sale-Stress einstellen. Denn die Kombination aus Kultstatus, seltener Verfügbarkeit und Social-Media-Hype wird die Tickets sehr wahrscheinlich extrem schnell wegsaugen.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Auch ohne bisherige Deutschland-Daten lässt sich relativ gut abschätzen, wie eine aktuelle No-Doubt-Show aussehen dürfte. Die Coachella-Setlist und weitere Reunion-Auftritte liefern bereits eine Art Blaupause dafür, wie die Band den Spagat zwischen Fanservice, Nostalgie und ein bisschen Tiefcut-Kredibilität angeht.
Klar ist: Die Hits müssen drauf. Ohne "Just a Girl" wird kein No-Doubt-Gig enden, das Ding ist längst zur feministischen Pop-Punk-Hymne geworden. Besonders spannend ist, wie der Song heute wirkt, wo Themen wie Sexismus, Rollenbilder und weibliche Wut viel direkter und offener diskutiert werden. Live ist der Track ein Energiebündel: harte Gitarren, Tony Kanals unverwechselbare Bass-Lines, Adrians Drums im Vorwärtsgang – und Gwen, die das Publikum in den Refrain schreien lässt.
Ebenso gesetzt ist "Don’t Speak" – der Moment, in dem gefühlt alle kurz ihr Handy hochreißen und mitfilmen. Der Song ist emotional so aufgeladen, dass zur Reunion viele Fans berichteten, wie sie plötzlich wieder im Kinderzimmer der 90er standen. In aktuellen Versionen spielt die Band gerne mit leichten Dynamikwechseln: etwas ruhiger im Vers, dann ein kräftiger Aufbau im Refrain, bei dem der ganze Platz mitsingt. Wenn No Doubt nach Deutschland kommen, kannst du ziemlich sicher mit einem kollektiven Gänsehaut-Chor rechnen.
Weitere Klassiker, die auf den Reunion-Setlists immer wieder auftauchen:
- "Spiderwebs" – perfekter Opener-Kandidat, Ska-Gitarren, Bläser-Riffs (live teils mit zusätzlicher Brass-Section) und ein Refrain, der sofort zündet.
- "Hella Good" – absoluter Dance-Moment, bei dem auch Leute ausrasten, die sich sonst eher Indie geben.
- "Bathwater" – Fanliebling mit leicht theatralischem Touch, bei der Gwen oft mit der Performance übertreibt – im besten Sinn.
- "Sunday Morning" – unterschätzter Banger mit Pop-Punk-Kante und einem Outro, das live richtig Fahrt aufnimmt.
- "Ex-Girlfriend" – schneller, nervöser Pop-Punk-Track, ideal für die Mitte des Sets, wenn der Crowd ein neuer Adrenalinschub verpasst werden soll.
Stilistisch bleibt die Band sich treu: Der Mix aus Ska-Offbeats, Punk-Attitüde und poppigen Hooks ist immer noch da, wirkt aber etwas moderner produziert. Fans berichten von einem spürbaren Fokus auf Live-Energie statt auf perfekte Studio-Reproduktion. Das ist auch der Punkt, an dem Gwen glänzt: Ihr Gesang ist keine glatte Studio-Kopie, sondern eine Mischung aus Power, leichten Brüchen und charismatischem Shouting.
Optisch kannst du mit einer absolut durchgezogenen Gwen-Show rechnen: wilde Outfits, Mix aus Y2K-Vibes, Streetwear und Punk-Elementen. Dazwischen immer wieder intime Momente, in denen sie kleine Geschichten zu den Songs erzählt – etwa über die Trennung, die hinter "Don’t Speak" steckt, oder über die frühen Ska-Tage in Orange County, als No Doubt noch in kleinen Clubs gespielt haben.
Wenn No Doubt in Arenen oder großen Open-Airs in Deutschland landen, ist folgendes Setup realistisch:
- Spieldauer: ca. 90–110 Minuten, je nach Festival-Slot oder Headline-Show.
- Sound: Sehr bassbetont, Gitarren prominent, Vocals nicht überkomprimiert – der Live-Charakter soll bleiben.
- Publikum: bunte Mischung aus 30- bis 40-Jährigen, die mit der Band groß geworden sind, und einer Gen-Z-Crowd, die Gwen über TikTok und Pop-Collabs auf dem Schirm hat.
- Stimmung: Viel Mitsingen, kleine Pits bei den schnelleren Songs, aber insgesamt eher "Happy Chaos" als aggressiver Moshpit.
Gerade deutsche Fans, die No Doubt bisher nur über Studioaufnahmen kennen, unterschätzen oft, wie hart die Band live nach vorne geht. Hinter den glatt wirkenden Single-Covern steckt eine Rhythmusgruppe, die sich nicht verstecken muss. Wenn das Ganze dann noch mit einer guten Lichtshow und vielleicht Visuals aus den alten Musikvideos kombiniert wird, dürfte der Nostalgie-Faktor endgültig eskalieren.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
In den einschlägigen Reddit-Threads (r/NoDoubt, r/GwenStefani, r/90sMusic) und auf TikTok dreht sich gerade fast alles um drei große Fragen: Kommt eine Welttour, kommt neue Musik – und wird Gwen Solo-Songs in ein No-Doubt-Set schmuggeln?
1. Tour-Theorie: Europa 2026/27
Viele Fans sind überzeugt, dass die Coachella-Show nur der Startschuss war. Argumente: Die Band hat offensichtlich wieder Spaß miteinander, das Merch lief brutal gut, und im Streaming sind No-Doubt-Songs seit dem Reunion-Hype deutlich sichtbarer. In Fan-Diskussionen tauchen angebliche Leaks von internen Festival-Listen auf, in denen No Doubt als "under negotiation" für mehrere europäische Sommer-Events gelistet sein sollen – darunter bekannte deutsche Open-Airs.
Konkrete Beweise gibt es zwar nicht, aber die Logik dahinter ist plausibel: Eine begrenzte Anzahl Festival-Headliner-Gigs plus ein paar ausgewählte Arena-Shows – das wäre ein realistisches Modell für eine Band, deren Mitglieder inzwischen Familien und andere Projekte haben. Für dich als Fan heißt das: Die Chancen auf zumindest einen Deutschland-Termin stehen nicht schlecht, aber er könnte exklusiv und entsprechend schnell ausverkauft sein.
2. Neue Musik oder "nur" Nostalgie?
Auf TikTok kursieren Short-Clips mit angeblichen Studio-Snippets, die nach unveröffentlichtem No-Doubt-Material klingen sollen. Bisher ist nichts davon verifiziert, trotzdem spekulieren viele, dass die Band zumindest im Studio experimentiert. Einige Fans wünschen sich explizit ein politischeres Album, das an den Biss von "Return of Saturn" anknüpft – mit Themen wie gesellschaftlichem Druck, Social-Media-Toxicity oder Genderrollen.
Andere warnen: Ein halbherziges Comeback-Album könnte den Legacy-Status verwässern. Diese Fraktion wäre völlig fein mit einer reinen Live-Reunion plus vielleicht ein bis zwei neuen Songs für ein Best-of-Release. Was bisher aus Interviews durchschimmert: Gwen hat Lust, wieder mit der Band kreativ zu werden, betont aber auch, wie kompliziert Zeitplanung und Erwartungshaltung sind.
3. Ticketpreise & VIP-Pakete
Ein Thema, das international für Diskussionen sorgt, sind mögliche Ticketpreise. Nach den Erfahrungen mit teuren Reunion-Touren anderer 90er/2000er-Acts (Stichwort: Dynamic Pricing) befürchten viele, dass No-Doubt-Tickets schnell in Regionen rutschen, die sich nicht mehr "normal" anfühlen. In US-Foren wird hitzig diskutiert, ob VIP-Erlebnisse – etwa Meet-and-Greets oder Early-Entry-Pakete – noch Fanservice oder schon reine Cash-Maschine sind.
Für Deutschland wäre ein ähnliches Modell denkbar: reguläre Sitz- und Stehplätze, dazu teurere Kategorien mit Extras (früher Einlass, exklusives Merch, Fotowand etc.). Fans hoffen, dass die Band – oder zumindest Gwen – ein Auge darauf hat, die Preise nicht völlig eskalieren zu lassen, da ein großer Teil der ursprünglichen Fanbase heute zwar älter, aber nicht automatisch reich ist.
4. Gwen-Solo-Songs im Set?
Eine weitere heiß diskutierte Frage: Dürfen Songs wie "Hollaback Girl" oder "What You Waiting For?" in einer No-Doubt-Show auftauchen? Einige TikTok-Fans wünschen sich genau das, um den Bogen zwischen alter und neuer Fangeneration zu schlagen. Traditionsfans sehen das kritischer und hätten lieber ein Set, das sich komplett auf das Bandmaterial konzentriert.
Die wahrscheinlichste Variante: Wenn überhaupt, dann maximal ein kurzer Medley-Moment mit einem Solo-Song, eher als Augenzwinkern denn als eigener Block. No Doubt haben genug eigenes Material, um einen kompletten Abend zu füllen – und der Fokus der Reunion scheint klar auf der Band-Dynamik zu liegen, nicht auf Gwens Pop-Brand.
Alle Daten auf einen Blick
Offizielle Deutschland-Daten für eine mögliche No-Doubt-Tour 2026/27 gibt es zum Zeitpunkt dieses Artikels noch nicht. Um dir trotzdem einen Überblick zu geben, findest du hier eine Übersicht mit wichtigen Meilensteinen und möglichen, in der Szene diskutierten Szenarien.
| Jahr | Event/Release | Ort/Region | Status |
|---|---|---|---|
| 1995 | Album "Tragic Kingdom" | Weltweit, inkl. Deutschland | Durchbruch, "Don’t Speak" wird Radio-Dauerbrenner |
| 2000 | Album "Return of Saturn" | International | Düsterer, persönlicher, starke Fanbase |
| 2001 | Album "Rock Steady" | International | Mehr Dancehall- und Elektro-Einflüsse, mehrere Hits |
| 2012 | Album "Push and Shove" | International | Comeback nach langer Pause, gemischte Reaktionen |
| 2024 | Reunion-Auftritt Coachella | Indio, USA | Offiziell bestätigt, starkes Medienecho |
| 2025 | weitere Festival- und Special-Shows | USA & ausgewählte Märkte | Von Fans spekuliert, teils branchenintern diskutiert |
| 2026 | mögliche Europa-/Deutschland-Termine | Berlin, Köln, Hamburg, München (Spekulation) | Noch nicht bestätigt, hohe Fan-Erwartung |
| 2026/27 | potenzielles Best-of- oder Live-Release | Digital & physisch | Häufig genannter Wunsch von Fans & Medien |
Wichtig: Verlass dich bei Tickets am Ende nur auf offizielle Quellen – also vor allem die Band-Website nodoubt.com, die Social-Kanäle und seriöse Ticketanbieter. Screenshots aus Telegram-Gruppen oder TikTok-Kommentaren können spannend sein, sind aber kein verlässlicher Beweis.
Häufige Fragen zu No Doubt
Um dir den Überblick zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Fragen rund um No Doubt, das Comeback und mögliche Deutschland-Konzerte gesammelt und ausführlich beantwortet.
1. Sind No Doubt offiziell wieder zusammen?
Der Begriff "offiziell" ist bei No Doubt tricky, weil die Band sich nie mit einem großen "Wir lösen uns auf"-Statement verabschiedet hat. Fakt ist: Mit dem Reunion-Auftritt beim Coachella-Festival hat die Band klar gezeigt, dass sie bereit ist, wieder gemeinsam auf die Bühne zu gehen. Gwen, Tony, Tom und Adrian standen zusammen dort, haben Klassiker gespielt und in Interviews betont, wie besonders sich das erneut angefühlt hat.
Ob daraus eine dauerhafte Reunion mit Touren und neuen Releases wird, ist Stand jetzt offen. Aber im Musikbusiness gilt: Niemand nimmt sich den Aufwand für eine so große Show auf, wenn es komplett einmalig bleiben soll. Du kannst also davon ausgehen, dass No Doubt in irgendeiner Form wieder aktiv sind – wenn auch möglicherweise zeitlich begrenzt und mit Fokus auf ausgewählten Projekten.
2. Kommen No Doubt 2026 nach Deutschland?
Ein konkretes "Ja" oder "Nein" kann es so lange nicht geben, wie keine offiziellen Tourdaten veröffentlicht sind. Aus Branchensicht spricht aber viel für zumindest ein bis zwei Deutschland-Shows, falls eine größere Europa-Runde zustande kommt:
- Deutschland war in den 90ern und frühen 2000ern ein wichtiger Markt für No Doubt.
- Städte wie Berlin, Köln, Hamburg und München sind Standard-Stopps für internationale Acts im Upper-Mid- und Headliner-Segment.
- Die aktuelle Nostalgie-Welle für 90er/2000er-Bands sorgt dafür, dass Promoter bei solchen Reunions besonders genau hinschauen.
Rechne im Idealfall mit Ankündigungen im Herbst/Winter vor der jeweiligen Sommersaison. Also: Wenn eine Europa-Tour für den Sommer 2026 geplant wäre, könnten im Laufe von 2025 die ersten Termine droppen.
3. Wie teuer könnten Tickets für No Doubt in Deutschland werden?
Völlig exakte Zahlen lassen sich erst nennen, wenn es konkrete Shows gibt, aber man kann grobe Spannen aus vergleichbaren Reunions ableiten. Für eine Arena-Show in Deutschland wären derzeit ungefähr folgende Bereiche realistisch:
- Stehplatz innen: ca. 70–110 Euro
- Sitzplätze (rangabhängig): ca. 60–140 Euro
- VIP-/Early-Entry-Pakete: oft 180 Euro bis deutlich über 250 Euro, je nach Inhalt
Ob Dynamic Pricing (also sich ändernde Preise je nach Nachfrage) angewendet wird, hängt vom jeweiligen Ticketanbieter und der Strategie von Management/Veranstalter ab. Wenn dir Fairness wichtig ist, lohnt es sich, auf mögliche Fanclub-Presales oder regulierte Pre-Sales zu achten, bei denen die Preise anfangs gedeckelt sind.
4. Welche Songs werden sie sicher spielen?
Nichts ist garantiert, aber es gibt ein paar Tracks, die praktisch in Stein gemeißelt wirken, weil sie auf jeder größeren Reunion-Setlist stehen:
- "Just a Girl"
- "Don’t Speak"
- "Spiderwebs"
- "Hella Good"
- "Sunday Morning"
- "Underneath It All"
- "It’s My Life" (die Talk-Talk-Coverversion, die für viele ein Einstieg in die Band war)
Dazu kommen voraussichtlich ein paar Fan-Favorites wie "Excuse Me Mr.", "Different People" oder "Bathwater". Tiefere Cuts aus "Return of Saturn" oder "Rock Steady" könnten als Überraschung auftauchen, je nachdem, ob die Band eher auf Nostalgie-Hits oder eine Mischung aus Radio- und Hardcore-Fan-Songs setzt.
5. Wird es neue Musik von No Doubt geben?
Offiziell angekündigt ist derzeit kein neues Studioalbum. Trotzdem gibt es ein paar Hinweise darauf, dass das Thema intern nicht vom Tisch ist. In Gesprächen rund um das Comeback hat Gwen mehrfach erzählt, wie sehr sie die kreative Energie in der Band vermisst hat. Produzenten und Songwriter aus ihrem Umfeld lassen durchblicken, dass immer wieder Ideen und Demos hin- und hergeschickt werden.
Was nah liegt: Zuerst ein oder zwei neue Songs für ein Jubiläums- oder Best-of-Projekt, eventuell begleitet von einer Doku oder einer Live-Veröffentlichung. Ein komplettes Album wäre logistisch deutlich aufwendiger, vor allem, weil alle Bandmitglieder inzwischen familiär gebunden sind und eigene Projekte haben. Wenn die Reunion live gut ankommt und die Chemie stimmt, könnte sich das aber durchaus entwickeln.
6. Wie unterscheiden sich No Doubt von Gwens Solo-Sachen live?
Wenn du Gwen vor allem über Solo-Hits wie "Hollaback Girl", "Rich Girl" oder "Cool" kennst, wirst du bei No Doubt einen deutlich roheren, bandorientierten Sound erleben. Die Beats kommen nicht primär aus der Maschine, sondern von Drums, Bass und Gitarren. Die Songs sind weniger glatt und haben oft Ecken und Kanten, die live noch sichtbarer werden.
Gwen bleibt natürlich die klare Frontfigur – mit allem, was dazu gehört: Choreo-Momente, Blickkontakt zur Crowd, direkte Ansagen. Aber der Fokus liegt stärker auf der Gruppe: Tony, Tom und Adrian bekommen Raum, ihre Parts auszuspielen, und man merkt, dass die Songs aus einem Bandgefüge entstanden sind und nicht aus einem typischen Popwriting-Camp. Viele Fans beschreiben No-Doubt-Shows als wilder, schwitziger und emotionaler als Gwens Solo-Gigs.
7. Lohnt es sich, No Doubt 2026/27 noch live zu sehen, wenn man sie früher verpasst hat?
Wenn du nur halbwegs etwas mit 90er-/2000er-Alternative-Pop, Ska-Punk oder starkem Frontfrau-Energie anfangen kannst, lautet die ehrliche Antwort: ja. Reunions können manchmal gezwungen wirken, aber bei No Doubt ist spürbar, dass da echte Geschichte und echte Bindung im Spiel sind – zwischen den Bandmitgliedern und zwischen Band und Fans.
Gerade für deutsche Fans, die die Gruppe damals vielleicht nur über Musikfernsehen mitbekommen haben, kann eine aktuelle Show so etwas wie ein verspäteter Coming-of-Age-Moment sein: Du singst plötzlich Zeilen mit, die du seit 20 Jahren kennst, aber jetzt mit ganz anderer Lebenserfahrung fühlst. Und du teilst diesen Moment mit tausenden anderen, die genau denselben Flash haben.
Wenn du also die Chance auf Tickets bekommst – sei es für eine Arena, ein Festival oder ein einmaliges Special – ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du diese Nacht nicht mehr vergisst.
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