Nintendo, Aktie

Nintendo Aktie: 20 Millionen Switch-2 gegen 16,5 Millionen Guidance

23.05.2026 - 06:22:53 | boerse-global.de

Nintendo plant 20 Mio. Switch-2-Konsolen, übertrifft Prognose. Trotz Kursverfall und Preiserhöhung steigt die Nachfrage in Japan.

Nintendo Aktie: 20 Millionen Switch-2 gegen 16,5 Millionen Guidance - Foto: über boerse-global.de
Nintendo Aktie: 20 Millionen Switch-2 gegen 16,5 Millionen Guidance - Foto: über boerse-global.de

Nintendo schaltet einen Gang höher – und verunsichert damit die Börse zugleich. Der japanische Spielekonzern hat seine Produktionspartner angewiesen, für das laufende Geschäftsjahr rund 20 Millionen Switch-2-Konsolen vorzubereiten. Das sind rund 20 Prozent mehr Geräte, als die offizielle Absatzprognose von 16,5 Millionen Einheiten vorsieht.

Produktion hochgefahren

Die interne Zielmarke übertrifft die öffentliche Guidance deutlich – das ist kein Zufall. Analysten wie Serkan Toto interpretieren die Strategie als bewusste Reserve: Nintendo setze konservative Erwartungen, um bei starker Nachfrage liefern und die Märkte positiv überraschen zu können. Die Maßnahme dient vor allem der Lieferketten-Sicherung angesichts globaler Engpassrisiken.

Der Produktionshochlauf kommt zu einem brisanten Zeitpunkt. Denn parallel hebt Nintendo die Preise für die neue Konsole kräftig an.

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Preisschock weltweit

Bereits im September wird die Switch 2 in den USA 499,99 Dollar kosten – 50 Dollar mehr als bisher geplant. In Europa steigt der Preis um 30 auf 499,99 Euro, in Japan um 10.000 Yen auf 59.980 Yen. Grund sind gestiegene Kosten für Komponenten, insbesondere Speicherchips, sowie internationale Zollbelastungen.

Die Preiserhöhungen sollen helfen, eine zusätzliche Kostenlast von rund 100 Milliarden Yen (etwa 640 Millionen Dollar) im laufenden Geschäftsjahr abzufedern.

Die Aktie reagierte indes verhalten. In Tokio gab der Kurs zum Wochenende um rund zehn Prozent nach, notiert in Frankfurt aktuell bei 39,99 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf über 31 Prozent – der Kurs hat sich damit mehr als halbiert vom 52-Wochen-Hoch bei 85,22 Euro.

Trotz des Gegenwinds aus der Preisschraube zeigen erste Daten aus Japan starke Nachfrage: Die Switch-2-Verkäufe haben sich dort im Zweiwochenzeitraum bis zum 10. Mai vervierfacht. Ob das Momentum anhält, hängt nun entscheidend von der Software ab, die Nintendo für die Konsole bereitstellt. Nur ein überzeugendes Spiele-Line-up kann den höheren Einstiegspreis beim Massenmarkt rechtfertigen.

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