Nikkei 225: Ölpreis-Schock!
09.03.2026 - 06:21:22 | boerse-global.deDie Börsen in Ostasien erleben einen rabenschwarzen Montag. Der Nikkei 225 stürzt im frühen Handel um bis zu acht Prozent ab – der größte Tagesverlust seit Monaten. Verantwortlich ist ein massiver Anstieg der Ölpreise infolge des eskalierenden Iran-Kriegs. Für die stark vom Ölimport abhängigen asiatischen Volkswirtschaften eine bedrohliche Entwicklung.
Der japanische Leitindex rutschte auf 51.845 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit über drei Monaten. Besonders hart trifft es die exportorientierten Unternehmen und den Technologiesektor. SoftBank Group verliert mehr als zehn Prozent, während die Chipausrüster Advantest und Tokyo Electron jeweils über neun Prozent einbüßen.
Öl durchbricht kritische Marke
Der Auslöser für das Börsenbeben: Der Ölpreis der Referenzsorte Brent kletterte am Morgen um 26 Prozent auf 116,70 Dollar pro Barrel. Erstmals seit Jahren wurde damit wieder die psychologisch wichtige Marke von 100 Dollar durchbrochen. Seit Kriegsbeginn vor gut einer Woche summiert sich das Plus bereits auf dramatische 60 Prozent – Ende Februar notierte Brent noch bei rund 70 Dollar.
Für Japan und Südkorea, die fast vollständig auf Ölimporte angewiesen sind, verschärft sich damit die wirtschaftliche Lage massiv. Die steigenden Energiekosten belasten nicht nur die Produktionskosten der Industrie, sondern treiben auch die Inflation an. An der Zapfsäule ist der Preisanstieg bereits deutlich spürbar.
Breite Verkaufswelle erfasst alle Sektoren
Keine Branche bleibt verschont. Im Bankensektor verlieren Sumitomo Mitsui Financial und Mitsubishi UFJ Financial jeweils knapp sieben Prozent, während Mizuho Financial sogar über acht Prozent nachgibt. Bei den Exporteuren sieht es ähnlich düster aus: Toyota büßt fast fünf Prozent ein, Panasonic rutscht um acht Prozent ab.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nikkei 225?
Besonders dramatisch zeigt sich die Lage bei Industriemetall-Werten. Furukawa Electric stürzt um fast 15 Prozent ab, Resonac Holdings verliert 13 Prozent. Die Angst vor einer wirtschaftlichen Abkühlung durch hohe Energiepreise treibt Investoren aus risikoreichen Positionen.
Auch die Wall Street hatte am Freitag bereits deutliche Verluste verzeichnet. Der Nasdaq 100 gab 1,6 Prozent nach, der S&P 500 verlor 1,3 Prozent. Die globale Nervosität spiegelt sich in allen großen Märkten wider – Seoul verzeichnete mit über acht Prozent Minus sogar noch stärkere Verluste als Tokio.
Der US-Dollar notiert derweil im oberen 158-Yen-Bereich und profitiert von seiner Rolle als sicherer Hafen. Doch selbst das bietet japanischen Exporteuren derzeit keinen Trost – die Sorge vor einer globalen Konjunkturdelle überwiegt.
Nikkei 225-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nikkei 225-Analyse vom 9. März liefert die Antwort:
Die neusten Nikkei 225-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nikkei 225-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 9. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Nikkei 225: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Aktien-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für immer kostenlos

