Nike Aktie: 1.400 Stellen im Win-Now-Programm
17.05.2026 - 16:29:25 | boerse-global.deDer US-Sportartikelhersteller steckt in einer tiefen Krise. Die Nike-Aktie markierte in der vergangenen Woche ein Zwölfjahrestief. An der Börse klaffen der einstige Kultstatus und die harte Realität weit auseinander.
Seit Jahresbeginn verlor das Papier rund 33 Prozent an Wert. Am Freitag schloss die Aktie bei 36,02 Euro. Damit notiert sie nur hauchdünn über dem jüngsten Jahrestief. Das Analysehaus Wall Street Zen stufte die Papiere nun von "Verkaufen" auf "Halten" hoch. Die Experten verweisen auf die deutlich gesunkene Bewertung.
Trotz der Kursschwäche zahlt der Konzern weiterhin Geld an seine Aktionäre. Nike schüttet eine Quartalsdividende von 0,41 US-Dollar je Aktie aus. Wegen des massiven Kursverfalls entspricht das einer jährlichen Dividendenrendite von fast vier Prozent.
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Stellenabbau und Margendruck
Um dem Abwärtstrend entgegenzuwirken, beschleunigt das Management sein "Win Now"-Programm. Der Plan umfasst den Abbau von rund 1.400 Arbeitsplätzen. Der Fokus liegt dabei auf der Technologieabteilung. Das Ziel: Nike will die Produktion verschlanken und die Lieferketten enger mit den Designteams verzahnen.
Die jüngsten Quartalszahlen belegen den Handlungsdruck. Der Umsatz stagnierte bei 11,3 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn brach parallel dazu um 32 Prozent ein. Höhere Zölle in Nordamerika belasteten die Bruttomargen schwer. Ein Lichtblick bleibt das Laufschuh-Segment. Hier stiegen die Erlöse um mehr als ein Fünftel.
China-Geschäft bremst Erholung
Zusätzlicher Gegenwind kommt aus Asien. Im Großraum China kämpft Nike mit strukturellen Problemen und vollen Lagern. Das Management rechnet im laufenden Quartal mit einem regionalen Umsatzrückgang von etwa 20 Prozent. Lokale Konkurrenten und ein verändertes Konsumverhalten verzögern die Erholung.
Kurzfristig bleibt das Umfeld schwierig. Finanzchef Matt Friend erwartet eine spürbare Ausweitung der Margen frühestens in der zweiten Jahreshälfte. Im Juni steht der nächste Ex-Dividenden-Tag im Kalender. Bis dahin testen die Papiere die charttechnische Unterstützung im Bereich der aktuellen Tiefststände.
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