NICE-Methode, Zielsetzung

NICE-Methode: So macht Zielsetzung wieder Spaß

16.01.2026 - 23:43:12

Das NICE-Framework setzt auf kurzfristige, kontrollierbare und energiespendende Schritte, um die intrinsische Motivation zu fördern. Es ergänzt etablierte Modelle wie SMART.

Die NICE-Methode revolutioniert, wie wir Ziele angehen. Sie setzt auf kurzfristige, kontrollierbare Schritte, die Energie geben statt Druck. Das neue Framework soll die intrinsische Motivation wecken und etablierte Modelle wie SMART ergänzen.

In einer Arbeitswelt, die Sinn und Flexibilität fordert, reichen externe Anreize wie Boni oft nicht mehr. Der Schlüssel zu langfristigem Engagement liegt im inneren Antrieb. Die Selbstbestimmungstheorie nennt drei Grundbedürfnisse dafür: Autonomie, Kompetenzerleben und soziale Eingebundenheit. Genau hier setzt NICE an.

Was steckt hinter dem NICE-Akronym?

  • Near-term (kurzfristig): Große Vorhaben werden in tägliche oder wöchentliche Handlungen zerlegt. Das verhindert Überforderung.
  • Input-based (input-orientiert): Der Fokus liegt nicht auf dem Ergebnis, sondern auf der konkreten Handlung. Statt „20 neue Kunden gewinnen“ heißt das Ziel: „Täglich fünf Kontakte anrufen“.
  • Controllable (kontrollierbar): Die Erreichung des Ziels muss im eigenen Einflussbereich liegen. Das stärkt das Gefühl der Selbstwirksamkeit.
  • Energising (energiespendend): Die Aufgabe soll Freude machen oder als sinnvoll empfunden werden. Das schafft einen positiven Kreislauf – die Handlung wird zur Belohnung.

Warum NICE und SMART perfekt zusammenpassen

Experten sehen NICE nicht als Ersatz, sondern als ideale Ergänzung zu SMART-Zielen. Während SMART die langfristige Vision und messbaren Ergebnisse definiert, kümmert sich NICE um den motivierenden Weg dorthin.

Ein Beispiel: Das SMART-Ziel lautet „Teamproduktivität bis Jahresende um 15% steigern“. Das passende NICE-Ziel für den Weg könnte sein: „Jeden Freitag 30 Minuten für ein wertschätzendes Team-Feedback einplanen“. Diese Kombination macht ehrgeizige Vorhaben handhabbar.

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Die Zukunft gehört der menschzentrierten Zielsetzung

Mit dem Wandel der Arbeitswelt gewinnen Frameworks an Bedeutung, die psychologische Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen. Die Zukunft der Produktivität liegt nicht in mehr Druck, sondern in Rahmenbedingungen, die eigenen Antrieb fördern. Unternehmen werden ihre Systeme anpassen müssen, um nicht nur Ergebnisse, sondern auch Engagement zu messen.

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