Nexxen Aktie: Analysten-Chaos
05.03.2026 - 14:01:00 | boerse-global.deDie Nexxen-Aktie (ehemals Tremor Video) hat es derzeit nicht leicht. Der Titel notiert bei 6,68 Dollar – ein Minus von rund 32 Prozent in den vergangenen sechs Monaten. Doch wie schlecht steht es wirklich um das AdTech-Unternehmen? Die Analysten sind sich alles andere als einig.
Kursziele zwischen 7,50 und 16 Dollar
Scotiabank hat sein Kursziel von 12 auf 10 Dollar gesenkt, Canaccord reduzierte von 12 auf 11 Dollar. Needham liegt bei nur 7,50 Dollar. Rosenblatt hingegen erhöhte das Ziel sogar auf 16 Dollar – mehr als das Doppelte des aktuellen Kurses. Die Spreizung könnte größer kaum sein.
Der Grund für die Verunsicherung: Die Zahlen für das vierte Quartal 2025 fielen durchwachsen aus. Der Umsatz aus dem Connected-TV-Geschäft (CXT) sank um etwa 7 Prozent im Jahresvergleich, das bereinigte EBITDA brach um rund 24 Prozent ein. Die EBITDA-Marge rutschte von 39,4 auf 33,6 Prozent ab.
Ein Großkunde machte Probleme
Ein wichtiger DSP-Kunde (Demand-Side Platform) hatte seine Ausgaben deutlich zurückgefahren. Die Vergleichsbasis war nach dem Wahlzyklus mit starken Werbeausgaben im vierten Quartal 2024 besonders schwierig. Bereinigt um politische Werbung wäre der CXT-Umsatz praktisch stabil geblieben.
Die gute Nachricht: Dieser Großkunde ist offenbar zurück. Management und mehrere Analysten berichten, dass der Partner Anfang 2026 wieder deutlich mehr ausgibt. Januar und Februar waren laut Unternehmensführung die stärksten Monate in der Firmengeschichte. Das Jahr-über-Jahr-Wachstum bei diesem Kunden sei im ersten Quartal bereits wieder positiv.
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Bewertung extrem niedrig
Bei einem EBITDA-Ausblick von 122 bis 132 Millionen Dollar für das Geschäftsjahr 2026 handelt Nexxen beim Mittelwert mit einem EV/EBITDA-Multiple von nur etwa 2,5. Der Free-Cashflow-Yield liegt bei 29 Prozent. Die Bilanz ist solide: keine langfristigen Schulden, dafür Cash in Höhe von rund 40 Prozent der Marktkapitalisierung.
Rosenblatt argumentiert, die Bewertung diskontiere kaum etwas und das Unternehmen perorme besser als die Zahlen vermuten ließen. Auch die Partnerschaft mit V (ehemals VIDAA) im TV-Betriebssystem-Bereich macht Fortschritte, unterstützt von Trade Desk, Yahoo DSP und Stack Adapt.
Die pessimistischeren Analysten verweisen dagegen auf den anhaltenden Margendruck und die Abhängigkeit von wenigen großen Kunden. Wer hier investiert, setzt darauf, dass sich die jüngste Erholung fortsetzt – und die positiven Signale aus dem ersten Quartal 2026 keine Eintagsfliege sind.
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