Nexus Uranium Aktie: Zeitplan kollabiert!
13.04.2026 - 05:50:21 | boerse-global.deFür Nexus Uranium wird das Vorzeigeprojekt Chord in South Dakota zunehmend zur Hängepartie. Die entscheidende staatliche Anhörung für die Explorationsgenehmigung wurde nun bereits zum dritten Mal verschoben – diesmal komplett ohne neuen Termin. Während das Management von beispiellosen Verzögerungen spricht, formiert sich vor Ort massiver Widerstand gegen die geplanten Bohrungen.
Eigentlich sollte die Anhörung vor dem zuständigen Board of Minerals and Environment heute, am 13. April, in Hot Springs beginnen. Es wäre der letzte regulatorische Schritt für die Bohrgenehmigung gewesen. Stattdessen wurde der Termin kurzfristig und ohne Angabe von Gründen auf unbestimmte Zeit vertagt. CEO Jeremy Poirier zeigte sich irritiert und erklärte, er habe eine derartige Verzögerung bei einer Explorationsgenehmigung für Uran noch nie erlebt.
Die wiederholten Terminverschiebungen fallen in eine Phase wachsender lokaler Proteste. Das geplante Bohrgebiet am südlichen Rand der Black Hills grenzt an den Craven Canyon, der für indigene Völker eine hohe spirituelle Bedeutung hat und historische Felsmalereien beherbergt. Mittlerweile liegen der Bundesbehörde knapp 1.000 öffentliche Stellungnahmen vor, darunter der offizielle Widerspruch von sechs indigenen Nationen. Auch die Bürger von Fall River County hatten den Uranabbau bereits 2022 per Abstimmung als öffentliches Ärgernis eingestuft.
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Nexus bestreitet die geografische Nähe zu den sensiblen Zielen vehement. Laut Poirier finden keine Arbeiten im oder direkt am Canyon statt. Ein offizielles Schreiben der Umweltbehörde verortet das Vorhaben allerdings in einem Umkreis von nur rund 400 Metern zur Schluchtkante.
Diese regulatorische Blockade gefährdet nun den Zeitplan des Unternehmens. Das vollständig finanzierte erste Bohrprogramm sollte eigentlich im Sommer 2026 starten. An der Börse spiegelt sich die unsichere Lage deutlich wider: Seit Jahresbeginn hat der Titel bereits über 45 Prozent an Wert verloren und notiert aktuell bei 0,68 Euro, auch wenn die vergangenen sieben Tage ein leichtes Plus von gut 12 Prozent brachten.
Um die Abhängigkeit vom Chord-Projekt zu verringern, weitet das Management parallel das Portfolio aus. Am 1. April schloss Nexus die Übernahme des Arizona Strip Projekts ab, das in einem der historisch hochgradigsten Uranbezirke Nordamerikas liegt. Zur Finanzierung dieser Expansion und der weiteren Projektentwicklung legte das Unternehmen zudem ein neues Aktienausgabeprogramm (At-the-Market) über bis zu 10 Millionen US-Dollar auf.
Die zuständige Behörde in South Dakota hat das Mandat, Explorationsanträge abzulehnen, falls negative Auswirkungen auf historische oder archäologische Stätten den wirtschaftlichen Nutzen überwiegen. Solange kein neuer Anhörungstermin feststeht, bleibt das Vorzeigeprojekt von Nexus Uranium faktisch blockiert und ein Start der Bohrungen im Sommer 2026 rückt in weite Ferne.
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