Nexphone: Ein Smartphone lädt Android, Windows und Linux
22.01.2026 - 18:04:12Das Nexphone startet drei Betriebssysteme auf einem Gerät. Der mobile Alleskönner soll noch dieses Jahr erscheinen und richtet sich an Power-User und Datenschutz-Bewusste.
Das Unternehmen Nex Computer hat das ambitionierte Projekt vorgestellt. Nach über einem Jahrzehnt Entwicklungszeit wird das Gerät Realität. Sein Kernfeature: Nutzer können zwischen Android 16, Windows 11 und Debian Linux wählen. Das Nexphone soll im dritten Quartal 2026 auf den Markt kommen.
Ein PC für die Hosentasche
Das Konzept geht über ein normales Smartphone hinaus. An Monitor, Tastatur und Maus angeschlossen, verwandelt es sich in einen vollwertigen Desktop-PC. Speziell für Windows 11 auf dem kleinen Bildschirm entwickelte NexDock eine optimierte Launcher-Oberfläche. Debian Linux bietet dagegen eine komplette Open-Source-Umgebung mit Entwicklungswerkzeugen.
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Starke Hardware für drei Systeme
Die Technik muss viel leisten. Daher setzt Nex Computer auf leistungsfähige Komponenten:
* Prozessor: Qualcomm Dragonwing QCM6490 (für Effizienz und PC-Kompatibilität)
* Arbeitsspeicher: 12 GB RAM
* Interner Speicher: 256 GB (erweiterbar per microSD-Karte)
* Display: 6,58-Zoll-LCD mit 120 Hz
* Akku: 5.000 mAh mit kabelloser und 18-Watt-Schnellladung
Zur weiteren Ausstattung gehören ein Fingerabdrucksensor, Dual-5G-SIM und ein Dreifach-Kamerasystem.
Die Wahl der Freiheit: Kontrolle über die Privatsphäre
Das revolutionäre Feature ist die OS-Auswahl. Sie gibt Nutzern maximale Kontrolle über ihre Daten. Für Alltags-Apps booten sie Android. Produktives Arbeiten erledigen sie unter Windows 11. Für sensible Aktivitäten schalten sie auf das sichere, offene Debian Linux um – frei von der Datensammlung großer Konzerne.
Ein Gegenentwurf zu Apple und Google
Das Nexphone belebt die Idee eines “Windows Phone” neu – mit dem Desktop-OS. Es spricht eine Nische an, die aktuelle Smartphones als zu restriktiv empfindet. Der Fokus auf Flexibilität und offene Systeme ist ein klarer Gegenentwurf zu geschlossenen Ökosystemen. Wird es den Massenmarkt erobern? Eher nicht. Doch es zeigt eine wachsende Nachfrage nach nutzerkontrollierter Hardware.
Das Nexphone kostet 549 US-Dollar. Reservierungen sind bereits gegen eine Anzahlung von 199 US-Dollar möglich. Der Versand nach Deutschland und Österreich wird angeboten. Der Erfolg hängt davon ab, ob die Erfahrung über alle drei Betriebssysteme stabil und benutzerfreundlich ist. Gelingt das, könnte das Gerät Entwickler und Sicherheitsexperten begeistern.


