Newmont, Mining

Newmont Mining Aktie: Reserven sinken, Cashflow steigt

23.02.2026 - 23:44:32 | boerse-global.de

Der Goldkonzern meldet einen Rückgang seiner Goldreserven, generiert aber einen Rekord-Cashflow und stärkt seine Bilanz. Die Dividende wurde erhöht, während für 2026 sinkende Produktion und steigende Kosten erwartet werden.

Der Goldriese Newmont Mining legt seine Karten für das Jahr 2025 auf den Tisch und präsentiert ein gemischtes Bild. Während die nachgewiesenen Goldreserven durch Verkäufe und den laufenden Abbau spürbar gesunken sind, glänzt die Bilanz mit einem Rekord-Cashflow. Anleger müssen nun abwägen: Wiegt die geschrumpfte Ressourcenbasis schwerer als die massive, aktuell generierte Finanzkraft des Konzerns?

Strategischer Umbau fordert Tribut

Der Rückgang der Goldreserven von 134,1 Millionen Unzen Ende 2024 auf nun 118,2 Millionen Unzen ist primär hausgemacht. Strategische Desinvestitionen kosteten rund 8,6 Millionen Unzen, während der operative Minenbetrieb weitere 7,2 Millionen Unzen aus dem Boden holte.

Positiv zu vermerken ist die konservative Berechnungsgrundlage: Newmont kalkuliert den Wert seiner Reserven mit einem Goldpreis von 2.000 US-Dollar pro Unze. Dies bietet einen Puffer gegen Preisschwankungen und unterstreicht die Werthaltigkeit der verbliebenen Vorkommen, zu denen auch signifikante Mengen an Kupfer und Silber zählen.

Rekordzahlen und Dividendenanhebung

Trotz der geringeren Reservenbasis strotzt das Unternehmen vor finanzieller Gesundheit. Das Geschäftsjahr 2025 brachte einen Rekord beim freien Cashflow von 7,3 Milliarden US-Dollar. Diese Mittel nutzte das Management konsequent zur Bilanzstärkung: Die Schuldenlast wurde um 3,4 Milliarden US-Dollar reduziert, was zum Jahresende in einer Netto-Cash-Position von 2,1 Milliarden US-Dollar resultierte.

Aktionäre profitieren direkt von dieser Entwicklung. Die Quartalsdividende wurde auf 0,26 US-Dollar je Aktie angehoben. Der Markt honoriert die operative Stärke bisher deutlich: Seit Jahresanfang legte der Kurs bereits um gut 22 Prozent zu.

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Ausblick mit Hürden

Für das laufende Jahr 2026 dämpft Newmont jedoch die Erwartungen. Die Produktion soll planmäßig auf etwa 5,3 Millionen Unzen sinken, bevor ab 2027 wieder Wachstum erwartet wird. Gleichzeitig klettern die Kosten (AISC) auf rund 1.680 US-Dollar pro Unze, getrieben durch die Abbaureihenfolge in den Minen.

Zusätzlich belasten kurzfristige Faktoren die Liquidität: Im ersten Quartal steht eine Steuerzahlung von über einer Milliarde US-Dollar an. Auch der schwelende Konflikt mit Partner Barrick Gold bezüglich des Joint Ventures in Nevada sorgt weiterhin für operative Unruhe.

Das Jahr 2026 dürfte für Newmont somit ein Übergangsjahr werden, geprägt von höheren Kosten und geringerem Output. Entscheidend für die langfristige Perspektive wird sein, wie effizient neue Projekte wie "Ahafo North" hochgefahren werden, um die Produktionslücke ab 2027 wieder nachhaltig zu schließen.

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