New Fortress Energy Aktie: 6,5 Milliarden Dollar Umschuldung vor Gericht
14.05.2026 - 20:03:48 | boerse-global.de
New Fortress Energy steht mit dem Rücken zur Wand. Der Energiekonzern kämpft vor einem Londoner Gericht um seine Existenz, während die aktuelle Bilanz tiefe Löcher offenbart. Das Ziel ist ein radikaler Neustart, der das Unternehmen fast vollständig in die Hände der Gläubiger legt.
Vor dem London High Court präsentierten Anwälte nun den Rettungsplan für Schulden in Höhe von 6,5 Milliarden US-Dollar. Rund 90 Prozent dieser Last sollen verschwinden. Im Gegenzug erhalten die Gläubiger den Großteil der Firmenanteile. Bisher unterstützen 97 Prozent der Beteiligten diesen Weg.
Aufspaltung in zwei Einheiten
Das Unternehmen soll künftig in zwei Teile zerfallen. Die brasilianischen Aktivitäten wandern in eine neue Einheit namens BrazilCo. Diese gehört künftig komplett den Inhabern bestimmter Anleihen. Das restliche Geschäft in Mexiko, Nicaragua und Puerto Rico bildet die CoreCo. Diese Gesellschaft bleibt weiterhin an der Börse.
Parallel zu den juristischen Schritten veröffentlichte der Konzern seine Zahlen für das erste Quartal. Die Erlöse brachen auf 227 Millionen US-Dollar ein. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 472 Millionen US-Dollar. Unter dem Strich steht ein Verlust von knapp 400 Millionen US-Dollar.
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Das Management zweifelt offiziell am Fortbestand des Konzerns. In einem Bericht an die Aufsichtsbehörden verwies die Führung auf geplatzte Kredite. Das Überleben hängt nun fast vollständig vom Erfolg der Umschuldung ab. Derzeit hält sich New Fortress mit Notverkäufen über Wasser.
Liquidität am Limit
Ein Leasing-Geschäft mit Turbinen brachte zuletzt rund 266 Millionen US-Dollar ein. Dennoch drückt eine Schuldenlast von über acht Milliarden US-Dollar. Die Barreserven schrumpften derweil auf weniger als 190 Millionen US-Dollar.
Ergänzend sicherte sich eine Tochterfirma frisches Kapital über neue Anleihen. Diese Papiere sind mit 12 Prozent verzinst. Das Geld soll den Betrieb während der Umbauphase sichern. Experten schätzen diesen Weg als vorteilhaft ein. Er soll deutlich mehr Kapital retten als eine klassische Insolvenz nach US-Recht.
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Die Rettung hat ihren Preis. Bestehende Aktionäre müssen mit einer extremen Verwässerung rechnen. Ihr Anteil sinkt zunächst auf etwa 35 Prozent. Durch die Umwandlung von Vorzugsaktien droht innerhalb von drei Jahren ein Rückgang auf nur noch 13 Prozent.
Der Zeitplan ist eng gesteckt. Bis zum dritten Quartal 2026 soll die Neuordnung stehen. Gelingt die Umsetzung nicht wie geplant, bleibt nur die Zerschlagung des Konzerns.
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