NeuroNation, Kassen

NeuroNation MED: Kassen zahlen jetzt für digitales Gedächtnistraining

18.02.2026 - 14:31:12 | boerse-global.de

Seit Februar 2026 übernehmen Krankenkassen die Kosten für zertifizierte digitale Gehirntrainings. Eine neue Studie belegt deren langfristige Wirksamkeit zur Senkung des Demenzrisikos.

Eine neue Verordnung und eine bahnbrechende Studie eröffnen Senioren seit Februar 2026 kostenlose Zugänge zu wissenschaftlich fundiertem Gehirntraining. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten.

Seit dem 1. Februar gelten in Deutschland strengere Regeln für digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA). Die aktualisierte Verordnung soll sicherstellen, dass „Apps auf Rezept“ einen nachweisbaren medizinischen Nutzen haben. Für Nutzer bedeutet das mehr Sicherheit und Transparenz.

Gehirnjogging auf Rezept: So funktioniert’s

Ein prominentes Beispiel ist die Anwendung „NeuroNation MED“. Sie ist als dauerhafte DiGA gelistet und kann von Ärzten bei leichten kognitiven Störungen verschrieben werden. Im Gegensatz zu Rätselheften handelt es sich um ein zertifiziertes Medizinprodukt.

  • Die Kosten für die meist 90-tägige Nutzung übernehmen die Krankenkassen bei Vorlage eines Rezepts.
  • Ein neuer Vorteil: Die Trainingsergebnisse fließen nun einfacher in die elektronische Patientenakte (ePA) ein. Ärzte können den Verlauf so besser überwachen.

Studie bestätigt: Training senkt Demenzrisiko langfristig

Die Relevanz solcher Angebote wird durch frische Forschung untermauert. Ein Team der Johns Hopkins Medicine veröffentlichte am 13. Februar 2026 eine Langzeitstudie mit einem zentralen Ergebnis:

Ein spezifisches, computergestütztes Training der Verarbeitungsgeschwindigkeit kann das Demenzrisiko über bis zu 20 Jahre signifikant senken. Entscheidend sind adaptive Verfahren, die sich dem Nutzer anpassen – nicht beliebiges „Gehirnjogging“.

Diese Evidenz stärkt die Position der Krankenkassen. Sie setzen zunehmend auf gezielte, wissenschaftlich fundierte Prävention statt pauschaler Ratschläge.

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Der klassische Weg: Präventionskurse vor Ort

Neben digitalen Lösungen bleiben analoge Kurse eine wichtige Säule. Die Kassen bezuschussen auch 2026 zertifizierte Präventionskurse nach § 20 SGB V.

  • Viele große Kassen erstatten 75 bis 100 Prozent der Kurskosten.
  • Oft sind zwei Kurse pro Jahr förderfähig, mit Höchstbeträgen von 75 bis 150 Euro pro Kurs.
  • Das Angebot reicht von Gedächtnistraining in der Gruppe bis zu Kombikursen, die Bewegung und Denkaufgaben verbinden („Dual-Tasking“).

Versicherte zahlen in Vorleistung und reichen die Teilnahmebescheinigung nach Kursende ein. Voraussetzung ist meist eine Anwesenheit von mindestens 80 Prozent.

Was Versicherte jetzt tun können

Der Weg zum geförderten Training führt 2026 über zwei Pfade:

  1. Der ärztliche Pfad: Bei ersten Anzeichen von Vergesslichkeit oder einer Diagnose ist der Hausarzt oder Neurologe der erste Ansprechpartner. Er kann prüfen, ob eine DiGA-Verschreibung sinnvoll ist.
  2. Der Präventions-Pfad: Auch ohne Diagnose können Versicherte aktiv werden. Über die Kassen-Webseiten lassen sich qualitätsgeprüfte Kurse in der Nähe finden. Die genaue Erstattungshöhe sollte man vorab bei der eigenen Kasse klären.

Mit den neuen Qualitätsvorgaben und der wachsenden wissenschaftlichen Evidenz wird 2026 zu einem Schlüsseljahr für die kognitive Vorsorge – mit Werkzeugen, die für alle Versicherten greifbar sind.

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