NEURA Robotics enthüllt Porsche-designten Humanoiden 4NE1
13.01.2026 - 22:52:12Der deutsche KI-Roboter-Pionier NEURA Robotics hat auf der CES in Las Vegas die nächste Generation seines Humanoiden vorgestellt. Der von Studio F.A. Porsche gestaltete 4NE1 soll als vielseitiger Alltagshelfer in Industrie und Haushalt Maßstäbe setzen.
Hochleistungsroboter mit sportlicher Ästhetik
Die Zusammenarbeit mit dem Designstudio hinter dem Porsche 911 hat einen Roboter mit athletischer Silhouette hervorgebracht. Mit etwa 1,80 Meter Höhe und 80 Kilogramm Gewicht ist die dritte Generation der 4NE1-Plattform für menschengemäße Umgebungen konzipiert. Das Ziel: ein zugänglicher Allzweck-Roboter, der sich nahtlos in den menschlichen Lebensraum integrieren lässt.
Die technischen Spezifikationen sind beeindruckend. Leistungsstarke Hochdrehmoment-Gelenke ermöglichen das Heben von Lasten bis zu 100 Kilogramm. Eine entscheidende Innovation ist die patentierte künstliche „Haut“ – eine Sensorschicht, die Annäherung und Berührung erkennt. Dadurch kann der Roboter sicher mit Menschen zusammenarbeiten, ohne auf herkömmliche Schutzumhausungen angewiesen zu sein. Mehrere 3D-Kameras vervollständigen die umfassende Wahrnehmung der Umgebung.
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Neuraverse: Das kollektive KI-Ökosystem
Das Herzstück der Fähigkeiten ist das betriebseigene Betriebssystem Neuraverse. Diese Plattform durchbricht die traditionellen Silos, in denen Roboter isoliert arbeiten. Stattdessen vernetzt sie die gesamte Roboterflotte in einem gemeinsamen Netzwerk, in dem Fähigkeiten und Erfahrungen gebündelt und wiederverwendet werden können. Meistert ein Roboter eine neue Aufgabe, steht dieses Wissen sofort allen anderen im Netzwerk zur Verfügung. Dies beschleunigt das Lernen und die Autonomie der gesamten Flotte.
Auf der CES demonstrierte NEURA, wie dieses Ökosystem geteiltes Lernen und skalierbare Intelligenz ermöglicht. Die Plattform wird durch leistungsstarke Hardware und KI-Modelle wie NVIDIAs Isaac GR00T angetrieben, ein offenes Grundmodell speziell für die Denk- und Handlungsfähigkeiten humanoider Roboter. Die Integration mit dem NVIDIA Jetson Thor Robotics Computer liefert die nötige Rechenleistung für komplexe autonome Navigation und Manipulation.
Portfolio-Expansion: Vom Mini-Humanoiden zum Vierbeiner
Neben dem Flaggschiff 4NE1 kündigte NEURA auf der CES 2026 zwei weitere Roboter an, die das Portfolio erheblich erweitern.
Der 4NE1 Mini ist eine kleinere und wendigere humanoide Plattform. Mit einer Größe von etwa 1,32 Metern soll er Forschung, Bildung und wissenschaftliche Anwendungen zugänglicher machen und kognitive Intelligenz in kompakter Form bieten.
Der neue NEURA Quadruped Robot ist ein vierbeiniger Roboter für den autonomen Einsatz in schwierigem Gelände. Live-Demos zeigten, wie er auf natürliche Sprachbefehle reagiert – ein Potenzial für Inspektion, Logistik und Sicherheit. Beide neuen Modelle sind in die Neuraverse-Plattform integriert und profitieren vom kollektiven KI-Ökosystem.
Strategischer Schachzug im globalen Wettlauf
Die Enthüllung des Porsche-designten Roboters kommt zu einem Zeitpunkt intensiven globalen Wettbewerbs im Humanoiden-Sektor. Das Konzept der „Physical AI“, bei der Künstliche Intelligenz die physische Welt manipuliert, gewinnt rasant an Bedeutung. NEURAs Strategie, High-End-Design mit einer mächtigen Shared-Intelligence-Plattform zu kombinieren, positioniert das Unternehmen als starken Mitstreiter – insbesondere in Europa.
Die Betonung eines einheitlichen Software-Ökosystems wie der Neuraverse, angetrieben von Industriestandards wie NVIDIA, könnte den entscheidenden Wettbewerbsvorteil für eine schnellere und skalierbare Markteinführung bedeuten. NEURA öffnet seine Plattform bereits für Early-Access-Partner und plant, Entwicklern die Möglichkeit zu geben, Roboterfähigkeiten und Anwendungen zu erstellen, zu teilen und zu monetarisieren – ähnlich den App-Stores für Smartphones.
Reservierungen für den 4NE1 Mini sind bereits möglich, erste Auslieferungen werden für das Frühjahr 2026 erwartet. Ein konkretes Markteinführungsdatum für den großen 4NE1 steht zwar noch aus, doch sein Debüt auf der weltgrößten Technologiemesse zeigt: Der Roboter ist über das Prototypenstadium hinaus. Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um die Serienproduktion zu skalieren und den praktischen Nutzen dieser kognitiven Roboter in der Industrie und vielleicht bald auch im Alltag unter Beweis zu stellen.
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