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Neuer Land Rover Defender: Lohnt sich der Kult-Offroader 2026 noch?

20.02.2026 - 01:07:13

Der Land Rover Defender gilt als Ikone – doch mit neuen Motoren, Luxus-Features und hohen Preisen stellt sich die Frage: Ist er für Fahrer in Deutschland noch sinnvoll oder nur teurer Lifestyle? Die Antwort überrascht.

Ikone im Wandel: Der aktuelle Land Rover Defender ist längst kein nackter Arbeits-Offroader mehr, sondern ein Hightech-SUV, das in Deutschland direkt mit G-Klasse, X5 & Co. konkurriert. Für dich heißt das: maximaler Komfort, enorme Geländereserven – und die Frage, ob dieser Kult-Status den stolzen Preis wirklich rechtfertigt.

Unabhängige Tests aus Deutschland zeigen: Der Defender fährt sich inzwischen fast wie ein Luxus-SUV, ohne seine Offroad-DNA zu verlieren. Aber: Verbrauch, Unterhalt und Listenpreis sind nichts für schwache Nerven. Was Nutzer jetzt wissen müssen...

Mehr Hintergründe zum Konzern hinter dem Land Rover Defender

Analyse: Das steckt hinter dem Hype

Der Land Rover Defender ist in Deutschland als 90 (Dreitürer), 110 (Fünftürer) und 130 (Langversion mit bis zu 8 Sitzen) erhältlich. Dazu kommen verschiedene Motorisierungen – von sparsamen Vierzylinder-Dieseln über Sechszylinder-Benziner bis hin zu leistungsstarken Topmodellen.

Aktuelle Tests von deutschen Fachmedien wie Auto Bild, Auto Motor und Sport sowie Online-Portalen zeigen einen klaren Trend: Der Defender wird vor allem als Lifestyle-SUV mit echtem Offroad-Backup wahrgenommen. Wer wirklich regelmäßig ins Grobe fährt, findet kaum Alternativen mit derart moderner Technik.

Modellvariante Karosserie Sitzplätze (max.) Antrieb Besonderheiten (lt. aktuellen Tests)
Defender 90 Kompakter Dreitürer Bis zu 6 (mit optionaler Jump-Seat) Allrad, diverse Diesel- und Benzinmotoren Sehr agil, kürzerer Radstand, beliebt bei Solofahrern und Paaren
Defender 110 Fünftürer Bis zu 7 Allrad, breite Motorpalette inkl. stärkeren Aggregaten Der Allrounder: Familien-SUV mit großem Kofferraum und Offroad-Talent
Defender 130 Langversion Bis zu 8 Allrad, vor allem stärkere Motoren Maximaler Platz, eher Reise- und Lifestyle-Fokus als Hardcore-Offroader

Wichtig für den deutschen Markt: Der Defender ist hierzulande regulär konfigurier- und bestellbar, inklusive umfangreicher Personalisierung über die offiziellen Land-Rover-Händler. Die Verfügbarkeit schwankt je nach Motor und Ausstattung, teils berichten Händler von mehrmonatigen Lieferzeiten, vor allem bei sehr beliebten Konfigurationen.

Preisniveau in Deutschland: Premium, eindeutig

Offizielle Listenpreise und Aktionen variieren, aber alle aktuellen Berichte sind sich einig: Der Defender ist preislich klar im Premiumsegment verortet. Schon die Basismodelle rutschen in Regionen, in denen viele sonst zu gut ausgestatteten Mittelklasse-SUVs greifen würden.

Tests von deutschen Redaktionen betonen zudem, dass die wirklich spannenden Ausstattungspakete – etwa für Offroad-Extras, Assistenzsysteme oder das hochwertige Soundsystem – den Endpreis sehr schnell deutlich nach oben treiben. Typischer Tenor in Foren und Kommentaren: „Ein Defender unter einem bestimmten Betrag ist selten realistisch, wenn man ihn so haben will, wie er in den Werbebildern aussieht.

Komfort vs. Gelände: Wie fährt sich der Defender in Deutschland wirklich?

Der frühere Defender war rau, laut und puristisch – eher Arbeitsgerät als Dienstwagen. Die aktuelle Generation tritt anders auf: Luftfederung, leise Kabine, große Infotainment-Displays und zahlreiche Assistenzsysteme machen ihn auf der Autobahn langstreckentauglich.

  • Stadt & Alltag: Hohe Sitzposition, gute Übersicht, aber Breite und Länge spürt man beim Parken deutlich. Viele Nutzer empfehlen unbedingt die 360-Grad-Kamera.
  • Autobahn: Satter Geradeauslauf, komfortables Fahrwerk, aber je nach Motor spürbarer Verbrauch. Tests heben den Geräuschkomfort positiv hervor.
  • Gelände: Hier ist der Defender noch immer in seinem Element: Allrad, Untersetzung, Terrain-Response-Systeme und Optionen wie Sperrdifferenziale sorgen dafür, dass Pisten, auf denen viele SUV kapitulieren, problemlos gemeistert werden.

Innenraum & Technik: Zwischen Werkstatt-Chic und Lounge

Ein wiederkehrendes Thema in deutschen Reviews: das Innendesign. Sichtbare Schrauben, gummierte Ablagen und robuste Materialien treffen auf moderne Displays und optionale Lederausstattung. Das wirkt bewusst robust, aber nicht billig.

  • Infotainment: Das aktuelle Pivi-Pro-System wird in neueren Tests als spürbar flüssiger und intuitiver beschrieben als frühere Land-Rover-Generationen. Over-the-Air-Updates sollen die Software laufend verbessern.
  • Platzangebot: Der Defender 110 gilt als Sweetspot: ausreichend Kofferraum, gute Beinfreiheit hinten. Der 90er ist deutlich enger, der 130er klar auf viel Gepäck und bis zu drei Sitzreihen ausgelegt.
  • Verarbeitung: Die meisten Expertentests loben Haptik und Anmutung, einige Langzeiterfahrungen mahnen aber an, bei Probefahrten genau auf Knarzgeräusche und Spaltmaße zu achten.

Relevanz für deutsche Käufer: Für wen lohnt sich der Defender?

Unter dem Strich kristallisieren sich im deutschsprachigen Markt drei Hauptzielgruppen heraus:

  • Outdoor- und Reise-Fans: Menschen, die regelmäßig campen, Offroad-Touren fahren oder mit Dachzelt und viel Gepäck unterwegs sind. Für sie bietet der Defender ein fast unschlagbares Paket aus Nutzwert und Image.
  • Familien mit Hang zum Besonderen: Statt eines „gewöhnlichen“ SUVs dient der Defender 110 oder 130 als geräumiges Familienauto mit deutlich mehr Charakter – vorausgesetzt, Budget und Stellplatz passen.
  • Business- und Image-Fahrer: Wer im beruflichen Kontext auffallen möchte (Architektur, Bau, Kreativbranchen), nutzt den Defender als rollende Visitenkarte – die hohe Wertigkeit kommt beim Kundenkontakt an.

Für rein städtische Pendler oder Menschen mit sehr engem Budget ist der Defender dagegen in den meisten deutschen Reviews keine rationale Empfehlung. Dort werden meist kleinere Plug-in-Hybride oder Elektro-SUVs empfohlen.

Das sagen die Experten (Fazit)

Die aktuellen Bewertungen deutscher Autojournalisten und Creator fallen erstaunlich einheitlich aus. Gelobt werden vor allem Komfort, Offroad-Kompetenz und Imagefaktor. Kritik gibt es für den hohen Preis, den Verbrauch und teilweise für Elektronik-Macken.

  • Pro: Extrem fähig im Gelände, dabei langstreckentauglich und komfortabel. Hohe Anhängelasten und flexible Innenraumkonzepte machen ihn zu einem echten Nutzfahrzeug – wenn man will.
  • Pro: Starkes Design mit Wiedererkennungswert. In deutschen Städten zählt der Defender klar zu den auffälligeren SUVs und wird in vielen Tests als „Charakterauto“ bezeichnet.
  • Contra: Hohe Anschaffungskosten und teils lange Lieferzeiten. In Foren wird immer wieder darüber diskutiert, ob man für das gleiche Geld nicht zwei solide Gebrauchtwagen bekommt.
  • Contra: Verbrauch und CO?-Bilanz sind im Vergleich zu kompakteren SUV-Alternativen deutlich schlechter – ein Punkt, der in Deutschland mit strengen Flottenzielen und Umweltdebatten zunehmend relevant ist.
  • Neutral: Elektronik und Software haben sich verbessert, dennoch berichten einige Nutzer von sporadischen Warnmeldungen oder Infotainment-Neustarts. Hier hilft ein kritischer Blick bei Probefahrt und Übergabe.

Unterm Strich gilt in der deutschsprachigen Expertenszene: Wer sich bewusst für den Defender entscheidet, bekommt eines der vielseitigsten und charakterstärksten Fahrzeuge seiner Klasse. Wer dagegen nur ein „vernünftiges“ Auto sucht, ist mit klassischeren SUVs besser bedient – und spart dabei deutlich.

Wenn du mit dem Gedanken spielst, dir einen Land Rover Defender zu holen, lohnt sich eine ausführliche Probefahrt über Autobahn, Landstraße und, wenn möglich, leichten Offroad-Untergrund. Erst dann zeigt sich, ob der legendäre Offroader wirklich zu deinem Alltag in Deutschland passt – oder ob er am Ende doch mehr Traum als Tool bleibt.

@ ad-hoc-news.de

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