Nerven-Gleiten, Ischiasschmerzen

Nerven-Gleiten lindert Ischiasschmerzen

09.02.2026 - 00:23:12

Die neurale Mobilisation, insbesondere die Slump-Übung, hilft bei Ischiasschmerzen, indem sie Verklebungen löst und die Beweglichkeit des Nervs wiederherstellt.

Ischiasschmerzen gehören zu den häufigsten neurologischen Leiden. Eine sanfte Methode verspricht jetzt Linderung: das Nerven-Gleiten. Diese Technik mobilisiert den gereizten Nerv und stellt seine natürliche Beweglichkeit wieder her.

Warum der Ischiasnerv schmerzt

Der Ischiasnerv ist der längste Nerv im Körper. Wird er gereizt oder eingeklemmt, führt das zu den typischen, ausstrahlenden Schmerzen. Ursachen sind oft:
* Bandscheibenvorfälle
* Verspannungen, besonders des Piriformis-Muskels
* Knöcherne Veränderungen an der Wirbelsäule

Früher rieten Ärzte oft zur Schonung. Heute setzt die moderne Schmerztherapie auf gezielte Bewegung – und das Nerven-Gleiten ist dabei eine der effektivsten Selbsthilfe-Methoden.

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So funktioniert die neurale Mobilisation

Nerven müssen sich bei jeder Bewegung frei im umliegenden Gewebe verschieben können. Bei Entzündungen oder Verklebungen ist diese Gleitfähigkeit eingeschränkt. Der Nerv wird überdehnt – und schmerzt.

Das Prinzip des Nerven-Gleitens ist einfach: Spezifische, kontrollierte Übungen lösen diese Verklebungen sanft. Der Nerv wird mobilisiert, die Durchblutung angeregt und die Schmerzwahrnehmung kann sich verbessern. Wichtig ist: Es geht nicht um aggressives Dehnen, sondern um behutsames Bewegen.

Die Slump-Übung: Eine effektive Selbsthilfe

Die bekannteste Übung für zu Hause ist die Slump-Mobilisation. Sie wird im Sitzen durchgeführt und sollte immer im schmerzarmen Bereich bleiben.

So geht’s:
1. Setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl.
2. Lassen Sie den Oberkörper entspannt nach vorne „sacken“, der Rücken wird rund. Das Kinn geht zur Brust.
3. Strecken Sie nun langsam das betroffene Bein, bis Sie ein leichtes Ziehen spüren.
4. Bewegen Sie jetzt Kopf und Bein gegengleich: Heben Sie den Kopf und schauen Sie nach vorne, während Sie das Knie strecken. Senken Sie dann den Kopf wieder und beugen Sie das Knie.

Diese rhythmische Bewegung lässt den Ischiasnerv sanft gleiten. Führen Sie sie 10 bis 15 Mal langsam aus. Stoppen Sie sofort bei starken Schmerzen.

Ganzheitlich behandeln für langfristigen Erfolg

Nerven-Gleiten ist wirksam, sollte aber Teil eines größeren Plans sein. Die Ursache der Nervenreizung muss parallel behandelt werden. Physiotherapeuten kombinieren die Mobilisation daher oft mit:
* Dehnungen für verspannte Muskeln wie den Piriformis
* Kräftigungsübungen für Rumpf und Rücken
* Bewährten Yoga-Positionen wie der „Taube“

Eine genaue Diagnose durch Arzt oder Physiotherapeut ist unerlässlich. Sie schließt ernste Ursachen aus und legt die optimale Therapie-Kombination fest.

Aktive Genesung statt passiver Behandlung

Die Popularität des Nerven-Gleitens zeigt einen Wandel: Patienten übernehmen aktiv Verantwortung für ihre Genesung. Die sanften Übungen sind sicher für die Heimanwendung – nach professioneller Einweisung.
Bei akuten, starken Schmerzen oder Lähmungserscheinungen muss jedoch sofort ein Arzt aufgesucht werden. Für die Zukunft ist klar: Die Prinzipien dieser Mobilisation werden immer mehr in Präventions- und Fitnessprogramme einfließen, um Nervenproblemen von vornherein vorzubeugen.

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