Neobroker-Markt, Banken

Neobroker-Markt: Banken greifen an

27.02.2026 - 21:34:10 | boerse-global.de

Etablierte Bankenverbände starten 2026 eigene digitale Brokerage-Produkte, um Marktanteile zurückzugewinnen. Die Sparkassen und Genossenschaftsbanken rüsten auf.

Der deutsche Brokerage-Sektor steht vor einer neuen Dynamik. Etablierte Bankenverbände und digitale Wettbewerber starten im Frühjahr 2026 eine Produktoffensive, um Marktanteile von Neobrokern zurückzugewinnen. Kann die etablierte Bankenwelt die digitalen Selbstentscheider mit diesen neuen Angeboten wirklich überzeugen?

Sparkassen und Volksbanken rüsten auf

Im April 2026 starten die Sparkassen mit „S-Neo“ ein vereinfachtes Depot für den ETF-Handel. Das Angebot ist direkt in die bestehende Banken-App integriert, um den Kundenabfluss zu Neobrokern zu stoppen. Technisch greift der Verband auf die DWP Bank und die DekaBank zurück. Ein zentraler Preispunkt fehlt jedoch: Jedes der 338 Einzelinstitute legt die Gebühren für „S-Neo“ individuell fest.

Auch im genossenschaftlichen Sektor herrscht Bewegung. Die Volks- und Raiffeisenbanken evaluieren derzeit unter dem Projektnamen „Zuwachs“ eine zentrale Trading-App. Die Entscheidung über die finale Umsetzung dieses Neobroker-Angebots ist für das zweite Quartal 2026 terminiert.

Innovationen und Sonderausschüttungen

Während die Verbände ihre Plattformen vorbereiten, setzt der Wettbewerber Traders Place bereits heute einen neuen Akzent. Als erster deutscher Neobroker führt das Unternehmen ein vollwertiges Gemeinschaftsdepot ein. Dieses richtet sich an Paare mit identischer Meldeadresse, wobei Ordergebühren durch die gemeinschaftliche Ausführung nur einmalig anfallen.

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Parallel dazu sorgt die sino AG für Aufmerksamkeit bei den Aktionären. Im Nachgang eines Geschäfts mit Trade Republic plant das Unternehmen die Ausschüttung einer Sonderdividende von 14,80 Euro je Aktie. Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2025/2026 wies der Broker zudem ein Nettoergebnis von 673.000 Euro aus, was einem Wert von 0,29 Euro je Aktie entspricht.

Im April 2026 wird der Marktstart von „S-Neo“ zeigen, wie konkurrenzfähig die individuellen Preismodelle der Sparkassen im Vergleich zur günstigen Konkurrenz tatsächlich sind. Kurz darauf schafft im zweiten Quartal 2026 die Entscheidung der Volks- und Raiffeisenbanken über das Projekt „Zuwachs“ Klarheit über die künftige Aufstellung des genossenschaftlichen Sektors im Wertpapiergeschäft.

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