Nebius: Goldman Sachs hebt Ziel auf 205 Dollar
30.04.2026 - 05:17:26 | boerse-global.de398 Millionen Dollar Quartalsumsatz, neun Rechenzentren im Bau gleichzeitig — Nebius liefert Zahlen, die selbst für einen der aggressivsten Wachstumsspieler im KI-Infrastrukturmarkt bemerkenswert sind. Die Aktie schloss am Dienstag 4,2 Prozent höher bei 141,19 Dollar.
Umsatzziele und Investitionsvolumen
Im ersten Quartal 2026 erzielte Nebius rund 375 Millionen Dollar Umsatz — im Rahmen der Analystenerwartungen. Das Management hält an seinem Jahresziel fest: 3,0 bis 3,4 Milliarden Dollar Umsatz für das Gesamtjahr 2026.
Ambitionierter noch ist das ARR-Ziel. Bis Ende 2026 will Nebius eine annualisierte Umsatzrate von 7 bis 9 Milliarden Dollar erreichen. Dafür plant das Unternehmen Investitionen zwischen 16 und 20 Milliarden Dollar. Das Kapital fließt in den Ausbau der Stromkapazität auf über 3 Gigawatt — davon soll fast 1 Gigawatt bis Jahresende verfügbar sein.
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Neue Plattform, neue Hardware
Parallel zu den Quartalszahlen hat Nebius die Version 3.5 seiner KI-Cloud-Plattform veröffentlicht, intern "Aether" genannt. Die Aktualisierung bringt serverlose Funktionen für den Betrieb großer KI-Workloads. Außerdem unterstützt Aether die neuen NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition GPUs — Nebius gehört damit zu den ersten Anbietern, die diese Hardware einsetzen. Ein neuer Datentransfer-Dienst soll Unternehmenskunden die Migration in Nebius-Cloudregionen erleichtern.
Verträge und Analystenbewertung
Das Auftragspolster ist erheblich. Nebius hält einen dedizierten Rechenvertrag mit Meta im Wert von 12 Milliarden Dollar — Teil eines potenziellen Gesamtpakets von 27 Milliarden Dollar. Mit Microsoft besteht ein Liefervertrag über 19,4 Milliarden Dollar. NVIDIA hat zuletzt 2 Milliarden Dollar strategisch investiert und damit die Liquidität des Unternehmens gestärkt.
Goldman Sachs hat sein Kursziel nach den Q1-Zahlen auf 205 Dollar angehoben. Die Bank begründet das mit der Stabilität des Meta-Vertrags und erwartetem Umsatzwachstum bis 2030. Als Risiko nennt Goldman die gleichzeitige Steuerung von neun Rechenzentrum-Bauprojekten — ein Komplexitätsniveau, das operativ kaum Spielraum für Fehler lässt.
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