Nebius, Aktie

Nebius Aktie: Pennsylvania-Fabrik mit 1,2 Gigawatt

15.05.2026 - 17:09:36 | boerse-global.de

Nebius sichert sich in Pennsylvania eine KI-Fabrik mit 1,2 Gigawatt und hebt Investitionsziel auf 25 Milliarden Dollar an.

Nebius Aktie: Pennsylvania-Fabrik mit 1,2 Gigawatt - Foto: über boerse-global.de
Nebius Aktie: Pennsylvania-Fabrik mit 1,2 Gigawatt - Foto: über boerse-global.de

Nebius erhöht das Tempo beim Ausbau eigener KI-Infrastruktur in den USA. Nach dem Spatenstich in Missouri folgt bereits der nächste Großstandort in Pennsylvania. Der Konzern setzt damit klar auf Kontrolle über Strom, Fläche und Rechenleistung — und nimmt dafür deutlich höhere Investitionen in Kauf.

Zweiter Großstandort in den USA

In Pennsylvania hat sich Nebius Strom und Land für eine neue eigene KI-Fabrik mit bis zu 1,2 Gigawatt Leistung gesichert. Die Ankündigung kam zusammen mit den Quartalszahlen und nur kurz nach dem Startschuss für den Campus in Independence, Missouri.

Der Standort in Missouri umfasst rund 400 Acres. Dort sollen etwa 1.200 Baujobs entstehen, später kommen rund 130 dauerhafte Stellen hinzu.

Für lokale Schulbezirke und Steuerbezirke erwartet das Unternehmen über 20 Jahre Zahlungen von 650 Millionen Dollar. Das ist politisch wichtig, weil Rechenzentren oft wegen ihres Strom- und Flächenbedarfs unter Druck stehen.

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In Pennsylvania soll der erste Leistungsblock Ende 2027 ans Netz gehen. Bis 2030 sieht der Vertrag den Ausbau auf 1,2 Gigawatt vor. Damit wächst der US-Fußabdruck deutlich schneller als bislang erkennbar.

Stromziel steigt, Ausgaben auch

CEO Arkady Volozh formulierte den Anspruch entsprechend klar: Nebius habe nun zwei gigawattgroße Standorte in den USA gesichert, darunter Pennsylvania mit einer möglichen Ausbaustufe von 1,2 Gigawatt.

Das Ziel für vertraglich gesicherte Stromkapazität bis Ende 2026 steigt auf mehr als 4 Gigawatt. Zuvor hatte Nebius mehr als 3 Gigawatt angepeilt.

Davon sind bereits 3,5 Gigawatt unter Vertrag. Mehr als 75 Prozent der gesamten Leistung stammen inzwischen aus eigener, vertraglich gesicherter Kapazität. Genau das ist der Kern der Strategie: weniger Abhängigkeit von fremder Infrastruktur, mehr Kontrolle über die eigene Lieferfähigkeit.

Der Preis dafür ist hoch. Die Investitionsplanung für 2026 steigt auf 20 bis 25 Milliarden Dollar, nach zuvor 16 bis 20 Milliarden Dollar.

Zum Vergleich: Im gesamten Vorjahr lagen die Investitionen bei 5 Milliarden Dollar. Zum Jahresauftakt flossen 6,3 Milliarden Dollar frisches Kapital, darunter eine Beteiligung von Nvidia über 2 Milliarden Dollar und Wandelanleihen über 4,3 Milliarden Dollar.

Ende März verfügte Nebius über 9,3 Milliarden Dollar an Barmitteln. Für die frühere Investitionsspanne ist nach Unternehmensangaben bereits mehr als 90 Prozent der Finanzierung über Cash und vertragliche Zusagen abgedeckt; der zusätzliche Bedarf soll über weitere Finanzierung gedeckt werden.

Zahlen treiben die Aktie

Operativ lieferte Nebius kräftiges Wachstum. Der Umsatz stieg auf 399 Millionen Dollar, ein Plus von 684 Prozent. Das KI-Geschäft wuchs sogar um 841 Prozent.

Auch die Profitabilität drehte. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich von einem Verlust von 54 Millionen Dollar auf einen positiven Wert von 130 Millionen Dollar.

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Mehrere Analysten reagierten mit höheren Kurszielen:

  • Goldman Sachs: Kaufvotum, Kursziel 205 Dollar
  • DA Davidson: Kursziel von 200 auf 250 Dollar angehoben
  • Citizens: Kursziel von 175 auf 270 Dollar erhöht

Die Aktie schloss am Tag der Zahlen 15,72 Prozent höher bei 207,27 Dollar. Seit Jahresbeginn steht damit ein Plus von rund 147 Prozent zu Buche.

Das Management hält an seinen Jahreszielen fest: Die annualisierte Umsatzrate soll 7 bis 9 Milliarden Dollar erreichen, der Konzernumsatz 3 bis 3,4 Milliarden Dollar. Die bereinigte EBITDA-Marge soll bei etwa 40 Prozent liegen.

Der nächste Test kommt schnell. Im zweiten Quartal rechnet Nebius mit einem vorübergehenden Margenrückgang, weil neue Serverkapazität hochläuft. Die zugesagten Microsoft-Volumina sollen danach in der zweiten Jahreshälfte zulegen; damit rückt die Umsetzung der Großprojekte stärker in den Vordergrund als die reine Nachfragegeschichte.

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