NBA Tabelle, MVP Race

NBA Tabelle explodiert: Celtics, Nuggets & Thunder dominieren – Jokic, Tatum und SGA liefern Monster-Nächte

09.01.2026 - 14:51:40

Die NBA Tabelle sortiert sich neu: Nikola Jokic, Jayson Tatum und Shai Gilgeous-Alexander reißen die Spiele an sich, während Nuggets, Celtics und Thunder den Ton angeben. So steht die Liga jetzt – mit allen Highlights der letzten Nacht.

Die NBA Tabelle bekommt im Januar ein neues Gesicht: Die Denver Nuggets um Nikola Jokic, die Boston Celtics angeführt von Jayson Tatum und die Oklahoma City Thunder mit Shai Gilgeous-Alexander setzen weiter dominante Marker. In einer Nacht voller Offensivfeuerwerk und Crunchtime-Krimis schieben sich die Top-Teams noch fester in die Pole-Position – während einige Contender plötzlich ins Wanken geraten.

[Hier alle aktuellen Stats & Scores live checken]

Game-Recap: Jokic diktiert, Tatum dominiert, SGA zerstört jede Defense

In Denver wirkte es wieder einmal so, als ob Nikola Jokic jede einzelne Possession wie an einer PlayStation steuert. Der serbische Center legte ein weiteres massives Double-Double auf, kontrollierte das Tempo, verteilte den Ball aus dem High Post und traf aus der Midrange nach Belieben. Die Offense der Nuggets lief so flüssig, dass die gegnerische Defense phasenweise nur hinterherlief.

Von Downtown regnete es im zweiten Viertel Dreier, während Jokic im Low Post geduldig Doppelteams anzog und die freien Schützen bediente. Genau diese Balance macht Denver im Westen so brandgefährlich: Du kannst ihm den eigenen Scoring-Drive nehmen, aber dann killt er dich mit 10+ Assists. Im Box Score spiegelt sich das in einem dominanten All-Around-Statline wider – wieder einmal MVP-würdige Zahlen.

Im Osten sendeten die Boston Celtics ihr eigenes Statement. Jayson Tatum attackierte von Beginn an kompromisslos, ging früh an die Freiwurflinie und traf seine Jumper im Rhythmus. Boston baute im zweiten und dritten Viertel eine zweistellige Führung auf, gestützt auf starke Defense am Perimeter und schnelle Punkte in Transition. Jaylen Brown ergänzte mit aggressiven Drives zum Korb, während Derrick White wichtige Dreier traf.

In den entscheidenden Phasen – Crunchtime pur – übernahm Tatum das Playmaking, las die Help-Defense und fand sowohl Porzingis als auch die Shooter in den Ecken. Die Celtics wirken aktuell wie das kompletteste Team der Liga, sowohl im Halfcourt als auch in der Transition-Defense stabil.

Shai Gilgeous-Alexander lieferte derweil erneut eine Scoring-Clinic für die Oklahoma City Thunder. Mit seinem butterweichen Midrange-Game, Stepbacks aus dem Dribbling und Drives, bei denen er gefühlt in Zeitlupe an den Verteidigern vorbeigleitet, zerlegte er die gegnerische Defense. SGA schloss effizient ab, holte sich seine Punkte immer wieder an der Linie und verteilte zugleich den Ball clever auf Chet Holmgren und die Schützen.

Thunder-Coach Mark Daigneault lobte nach dem Spiel vor allem die Ruhe seines Stars in der Crunchtime (sinngemäß): „Shai diktiert das Tempo wie ein Veteran, selbst wenn die Halle brennt. Er sucht nicht den hero ball, er liest das Spiel.“ Genau diese Mischung aus Effizienz und Kontrolle macht ihn in der aktuellen MVP-Diskussion so spannend.

Upsets, Runs und Frust: Wenn Contender stolpern

Neben den Top-Performances der Favoriten gab es auch wieder Ergebnisse, die die NBA Tabelle durcheinanderwirbeln. Ein Playoff-Anwärter im Osten verlor ausgerechnet gegen ein Team aus dem Tabellenkeller, weil die Defense im vierten Viertel kollabierte. Nach einem eigentlich komfortablen Vorsprung fielen plötzlich keine Würfe mehr, während der Gegner heißlief und von Downtown nahezu alles traf.

Der Coach sprach danach von fehlender Physis und Konzentration in der Crunchtime. Sinngemäß meinte er: „Wir spielen, als hätten wir schon etwas erreicht. Haben wir nicht.“ In einer Conference, in der zwischen Platz 4 und 10 nur wenige Siege liegen, sind solche Ausrutscher brandgefährlich für das Playoff-Picture.

Im Westen wiederum kämpft ein anderes Team mit inkonstanter Form. Nach einem starken Start in die Saison häufen sich nun die knappen Niederlagen, oft nach Führungen. Die Probleme sind klar erkennbar: wackelige Defense am Perimeter, zu viele Turnover im Aufbauspiel und fehlende Optionen hinter dem Star-Duo. In den Box Scores liest sich das brutal: Starke Einzelstatistik der Stars, aber kaum Bench-Production.

NBA Tabelle: So stehen die Top-Teams im Osten

Die aktuelle NBA Tabelle im Osten zeigt ein klares Bild an der Spitze: Die Boston Celtics verteidigen ihre Position mit Nachdruck, während dahinter ein enges Rennen tobt. Ein Ausrutscher kann reichen, um gleich zwei Plätze abzurutschen.

Platz Team (East) Bilanz Trend
1 Boston Celtics starke Winning-Record stabil an der Spitze
2 Milwaukee Bucks klar positiv noch Luft in der Defense
3 Philadelphia 76ers Playoff-Kurs abhängig von Embiid-Health
4 New York Knicks leicht positiv aufstrebend
5 Cleveland Cavaliers über .500 starker jüngster Run

Boston wirkt im Moment wie das einzige Team im Osten, das sich kleinere Schwächephasen leisten kann, ohne gleich Druck von unten zu bekommen. Milwaukee und Philadelphia hängen zwar oben mit drin, aber defensive Aussetzer und Verletzungsfragen bremsen den ganz großen Durchmarsch.

Dahinter wird es richtig wild. Die Knicks arbeiten sich über harte Defense und physische Rebounds Schritt für Schritt nach oben, während Cleveland nach holprigem Start plötzlich Rhythmus gefunden hat. Für den Fan sind diese Duelle Gold wert, denn jedes Direktduell hat Playoff-Charakter.

NBA Tabelle im Westen: Nuggets und Thunder setzen den Ton

Im Westen entwickelt sich ein Machtkampf um die Spitzenplätze, in dem Denver und OKC aktuell die besten Karten haben. Die Nuggets profitieren von ihrer Erfahrung und der Jokic-Konstanz, die Thunder von jugendlicher Energie und einem klaren System.

Platz Team (West) Bilanz Trend
1 Denver Nuggets Top-Winning-Record Meisterlich stabil
2 Oklahoma City Thunder klar positiv auf dem Vormarsch
3 Minnesota Timberwolves Playoff-Kurs Defensive Identität
4 Los Angeles Clippers über .500 stark nach schwachem Start
5 Dallas Mavericks leicht positiv Luka-carry-Modus

Denver wirkt wie ein Playoff-Lock, egal wie wild der Rest der Saison noch wird. Die Nuggets gewinnen auch dann, wenn sie nicht ihr A-Game auf den Court bringen – ein klassisches Zeichen eines reifen Contenders. Jokic sorgt beinahe im Alleingang dafür, dass die Offense nie komplett einbricht.

Oklahoma City spielt dagegen frei auf. Die Thunder sind noch nicht am Leistungslimit und trotzdem schon oben dabei. Ihre Defense ist aggressiv, das Spacing breit, und mit SGA als Closer halten sie in jeder Crunchtime dagegen. Ein Heimvorteil in den Playoffs scheint realistisch – und das ist eine Story, die vor der Saison kaum jemand in dieser Deutlichkeit auf dem Zettel hatte.

Playoff-Picture: Wer schwimmt, wer geht unter?

Der Kampf um die Play-In-Plätze ist sowohl im Osten als auch im Westen brutal eng. Zwischen Platz 7 und 11 liegen oft nur Nuancen, eine kleine Siegesserie kann die komplette Wahrnehmung eines Teams kippen.

Im Osten kämpfen mehrere Teams mit fast ausgeglichener Bilanz um jeden Sieg. Formschwankungen von Schlüsselspielern und Verletzungen von Rollenspielern werden dadurch noch relevanter. Wer seine Defense stabilisiert und die einfachen Turnover abstellt, hat gute Chancen, sich vor dem Play-In auf Platz 6 zu schieben.

Im Westen ist das Bild ähnlich, aber die Schlagzahl in der Offense ist höher. Teams, die keine Top-10-Defense stellen, müssen offensiv überperformen. Luka Doncic in Dallas oder ein Guard-Duo in einem anderen Playoff-Anwärter tragen ihre Teams regelmäßig mit 30+ Punkten zu engen Siegen. Sobald der Support-Cast schwächelt, kippen Spiele aber reihenweise in der Crunchtime weg.

MVP-Race: Jokic, Tatum, SGA – die Liga im Würgegriff

Auf dem MVP-Radar deutet vieles auf einen Dreikampf hin. Nikola Jokic bleibt die ultimative Konstante. Seine durchschnittlichen Statistiken liegen wieder in der Sphäre eines lockeren Triple-Double-Schnitts, und die Effizienz ist absurd. Wenn ein 30-Punkte-Abend mit 12 Rebounds und 9 Assists inzwischen fast „normal“ wirkt, sagt das alles darüber, wie hoch die Messlatte beim Serben hängt.

Jayson Tatum liefert zwar nicht in jedem Spiel die spektakuläre 40-Punkte-Show, aber seine Allround-Stats – starke Punkteausbeute, solide Rebounds, verbessertes Playmaking – gepaart mit der Dominanz der Celtics in der NBA Tabelle halten ihn fest in der Konversation. Sein Impact zeigt sich vor allem in den Runs, wenn Boston defensiv anzieht und Tatum die Offense mit klugen Entscheidungen beruhigt.

Shai Gilgeous-Alexander legt regelmäßig Scoring-Linien im Bereich um die 30 Punkte auf, oft bei beeindruckender Wurfquote. Dazu kommen Steals, starke Defense am Point of Attack und eine Ruhe im Ballhandling, die an die ganz Großen erinnert. SGA ist längst nicht mehr nur ein Geheimtipp, sondern ein legitimer MVP-Kandidat, der ein junges Thunder-Team zu einem Contender-Record führt.

Dahinter lauern weitere Stars, die mit Monster-Nächten jederzeit wieder in den Vordergrund drängen können. Ob Giannis bei den Bucks mit seinem physischen Dominanzspiel oder Luka in Dallas mit Offensivmagie – das MVP-Race bleibt offen, auch wenn Jokic aktuell die Nase leicht vorne hat.

Verletzungen, Rotationen, Gerüchte: Die stillen Game-Changer

Abseits der Box Scores beeinflussen Verletzungen und Roster-Moves das Playoff-Picture massiv. Mehrere Teams müssen aktuell auf wichtige Starter oder Sixth Men verzichten. Ein Eastern-Conference-Team verlor jüngst einen seiner besten Verteidiger durch eine Verletzung, was die ohnehin wackelige Defense weiter schwächt.

Im Westen fällt ein vielseitiger Flügelspieler bei einem Contender aus, was die Rotationen zwingt, kleiner zu werden. Das kann in der Regular Season funktionieren, könnte aber gegen physische Bigs in einer Playoff-Serie zum Problem werden. Coaches testen derzeit Lineups, in denen Guards mehr Minuten auf dem Flügel spielen – offensiv spannend, defensiv riskant.

Auf der Gerüchte-Seite brodelt es wie immer, je näher die Trade Deadline rückt. Rollenspieler, die Spacing bringen oder Defense stabilisieren können, stehen bei mehreren Franchises hoch im Kurs. Die Frage ist, wer bereit ist, Draftpicks zu investieren, um den Kader für einen tiefen Playoff-Run zu schärfen.

Ausblick: Must-Watch-Spiele und die große Frage nach der Konstanz

Die nächsten Tage halten einige echte Kracher bereit: Top-Duelle zwischen Contendern im Osten und Westen, direkte Matchups von MVP-Kandidaten und wichtige Spiele im Play-In-Rennen. Wenn Jokic auf einen anderen Top-Big trifft oder Tatum gegen ein defensiv starkes Team getestet wird, geht es nicht nur um einen Sieg in der Tabelle, sondern auch um Narrative im MVP-Race.

Für Dich als Fan heißt das: Augen auf die NBA Tabelle und den Spielplan. Jeder Back-to-back, jede Auswärtsreise an die Westküste kann ein Team kurzzeitig aus dem Rhythmus bringen – und genau dort entstehen die Serien, die am Ende über Heimvorteil oder Play-In entscheiden.

Die zentrale Frage der kommenden Wochen: Wer hält das Level? Denver, Boston und OKC haben die Messlatte hochgelegt. Dahinter lauern hungrige Teams, die jeden Ausrutscher bestrafen. Wenn Du die Dynamik des Playoff-Picture wirklich spüren willst, führt kein Weg an den Live-Ergebnissen, Game Highlights und Box Scores vorbei, die die NBA in Echtzeit liefert.

Also: Dranbleiben, den nächsten Krimi im League-Pass oder Highlight-Clip mitnehmen und im Blick behalten, wie sich NBA Tabelle, MVP-Race und Playoff-Seeding Nacht für Nacht weiter verschieben.

@ ad-hoc-news.de