Naturensöhne, Bushcraft

Naturensöhne drehen komplett durch: Warum YouTube gerade wieder nach Waldboden riecht

26.02.2026 - 17:41:48 | ad-hoc-news.de

Bushcraft, Lagerfeuer-Vibes und Null-Bock auf Plastikurlaub: Warum Naturensöhne gerade überall in deinen Empfehlungen landen – und was in den neuesten Videos wirklich abgeht.

Naturensöhne drehen komplett durch: Warum YouTube gerade wieder nach Waldboden riecht

Während alle über den nächsten City-Trip reden, sitzen Naturensöhne irgendwo im Wald, schnitzen sich einen Löffel und sprengen damit wieder deine Startseite. Wenn du kein Bock mehr auf Fake-Filter und Hochglanz-Reisen hast, ist das hier genau dein Rabbit Hole.

Wir haben uns die neuesten Clips reingezogen, die Community gecheckt und geguckt, warum ausgerechnet zwei Dudes mit Hobo-Ofen gerade so viel mehr reißen als der x-te Travel-Vlog.

Das Wichtigste in Kürze

  • Naturensöhne kombinieren Bushcraft, Overnighter und Real-Talk – null Cringe, null Fake-Abenteuer.
  • In den aktuellen Videos dominieren Lagerfeuerküche, Tarp-Setups und lange Biwak-Sessions – perfekt zum Wegbingen nebenbei.
  • Die Community feiert die chillige, bodenständige Art und sieht die beiden als Gegenprogramm zu überinszenierten Outdoor-Influencern.

Warum alle gerade über Naturensöhne reden

Als wir den neuesten Overnighter von Naturensöhne angemacht haben, war direkt klar: Das ist nicht dieses gestellte „Wir haben uns verlaufen, lol“-YouTube-Ding. Minute 3:12 – einer von den Jungs steht im Nieselregen, Stirnlampe schief, und versucht das Tarp so hinzubekommen, dass es nicht komplett wegfliegt. Keine Cinematic-Drone, einfach roher Struggle. Genau das macht den Reiz aus.

Typischer Vibe: Rucksack in den Wald, Spot suchen, Biwak aufbauen, Feuerstahl raus, Kaffee überm Esbitkocher oder Hobo-Ofen. Zwischendurch Realtalk über Gear, Preise, welche Ultralight-Gadgets sich wirklich lohnen und worauf du beim ersten Solo-Trip achten solltest. Du fühlst dich eher wie der dritte Kumpel im Camp als wie ein Zuschauer.

In einem der neuesten Clips zeigen sie zum Beispiel, wie sie mit minimalem Setup – Rucksack, Tarp, Isomatte, Messer – eine komplette Nacht draußen verbringen. Bei Minute 14:40 gibt es dann diesen Moment, wo sie ihren selbst improvisierten Windschutz testen, der halb zusammenkracht und sie sich komplett wegschmeißen vor Lachen. Genau das killt jede „Perfekte-Outdoor-Instagram“-Illusion und macht sie so greifbar.

Pluspunkt: Die Lagerfeuerküche. Während andere Creator nur Fertigzeug warm machen, packen Naturensöhne gerne mal Gusseisenpfanne und Dutch Oven aus. In einem aktuellen Koch-Video zeigen sie, wie du mit einfachsten Mitteln im Wald eine richtig stabile Mahlzeit zauberst – ohne, dass es direkt nach Survival-Extremtour aussieht. Kartoffeln, Zwiebeln, Speck, ein bisschen Naturgewürz und du sitzt vorm Screen und hast plötzlich Bock, dein nächstes Wochenende nicht auf Netflix, sondern auf Waldboden zu verbringen.

Auch stark: Ihre ruhigen Sequenzen. Diese typischen 20–30 Sekunden, wo nur Regen auf das Tarp prasselt, das Feuer knistert und du nur das Klicken vom Feuerstahl hörst. Keine Hyper-Cuts, kein Dauer-Geschrei. Das ist wie ASMR für Leute, die den „Flucht aus dem Alltag“-Button suchen.

Mehr Naturensöhne – klick dich rein

Wenn du noch tiefer in den Kaninchenbau willst, check mal diese Suchkombos (einfach kopieren):

  • YouTube: "Naturensöhne Overnighter", "Naturensöhne Bushcraft Küche", "Naturensöhne Tarp Aufbau"
  • Instagram: "Naturensöhne Bushcraft", "Naturensöhne Camp Setup"
  • TikTok: "#Naturensöhne", "#Bushcraftdeutsch" – viele Clips werden dort reuploaded und remixt.

Spannend zu sehen: Unter den neuesten Uploads sieht man in den Kommentaren ständig Leute, die schreiben, dass sie dank Naturensöhne zum ersten Mal alleine im Wald gepennt haben, sich ein eigenes Ultralight-Setup zusammengestellt oder zumindest angefangen haben, mit Feuerstahl im Garten rumzuprobieren.

Das sagt die Community

Auf Reddit und X (Twitter) sind Naturensöhne längst kein Geheimtipp mehr, sondern so eine Art Go-to-Empfehlung, wenn jemand nach deutschsprachigem Bushcraft-Content fragt. Da liest du Sachen wie:

„Fühl mich bei Naturensöhne immer wie der dritte Mann im Camp. Kein Drama, kein Clickbait, einfach zwei Typen, die ihr Ding machen.“ – User auf Reddit

Oder auf X:

„Hab wegen Naturensöhne mein erstes Overnighter-Set gekauft. Bin broke, aber glücklich.“

Viele feiern, dass sie nicht so tun, als wären sie Hardcore-Survival-Götter. Sie zeigen Fehler, verkackte Aufbauten, nasse Schuhe – und genau das ist für die Community Gold wert. Gerade Gen Z, die sowieso jeden Filter riecht, hat einfach keinen Nerv mehr auf gescriptete „Wir werden draußen sterben!!!“-Shows.

Auch spannend: In Threads zu Outdoor-Equipment tauchen Naturensöhne immer wieder als Beispiel für „realistische Nutzung“ auf. Leute schreiben, dass sie sich lieber anschauen, wie etwas bei den Jungs nach acht Stunden Regen funktioniert, als irgendeinen perfekt ausgeleuchteten Werbeclip zu sehen.

Warum Naturensöhne mehr sind als nur Wald-Content

Was die beiden von vielen anderen Outdoor-Creatorn abhebt, ist dieses Mischding aus Bushcraft, Ultralight-Experimenten und ganz normalem Lagerfeuer-Hängen. Sie sind nicht komplett im Survival-Film, aber auch nicht im „Glamping mit Feenlichtern“ unterwegs. Genau dieser Mittelweg holt super viele Leute ab, die zwar Bock auf Draußen haben, aber nicht direkt ein Messer zwischen den Zähnen tragend in den Forst sprinten wollen.

Als wir den Stream mit ihrem Q&A gesehen haben, war einer der stabilsten Momente, als jemand fragte, ob man ohne teures Gear überhaupt anfangen kann. Die Antwort war sinngemäß: „Alter, nimm das, was du hast, und probier’s aus. Hauptsache, du kommst vor die Tür.“ Keine Gatekeeping-Vibes, keine „Ohne 300-Euro-Sack brauchst du gar nicht anfangen“-Attitüde.

Genau das resoniert brutal mit einer Gen-Z-Community, die eh schon von allen Seiten Druck bekommt – Schule, Studium, Job, Geld. Naturensöhne bauen da so eine Art Low-Pressure-Zone auf: Nimm dir nen Kaffee, mach ein Feuer, atme kurz.

Dazu kommen noch die Klassiker im Vokabular der Fans, die in Kommentaren ständig aufploppen: "Wann kommt der nächste Overnighter?", "Zeigt mal euer neues Biwak", "Welches Tarp nutzt ihr da?", "Wie schwer ist euer Ultralight-Setup eigentlich?" oder "Welchen Feuerstahl könnt ihr empfehlen?" – alles Keywords, die zeigen, wie tief die Community selbst schon im Thema drinsteckt.

Warum Naturensöhne die Zukunft von Outdoor-Content sind

Wenn du dir anschaust, wohin sich YouTube gerade entwickelt, ist klar: Authentizität killt alles. Und genau da sind Naturensöhne einfach extrem on point. Statt immer krassere Stunts zu fahren, gehen sie oft eher einen Schritt zurück – weniger Sensation, mehr echte Momente.

Für die Outdoor-Nische bedeutet das: Weg von „Wir schaffen 30 Kilometer mit 25 Kilo Rucksack in 10 Stunden“ und hin zu „Wir schlafen heute einfach mal draußen, schauen, wie sich das anfühlt, und reden ehrlich darüber". Das zieht auch Leute rein, die sich vorher nie mit Bushcraft oder Overnighter beschäftigt haben.

Plus: Ihr Content ist super modulbar. Du kannst ein Video als How-to nutzen (z.B. wie man ein Tarp sinnvoll spannt), als Hintergrundentspannung beim Lernen laufen lassen (Regen, Feuer, ruhige Stimmen) oder dir einfach Inspiration holen, welchen Spot du nächstes Wochenende anpeilen willst.

Wenn Marken das checken, kann diese Art von Creator das komplette Werbespiel im Outdoor-Bereich verändern. Statt generischen Spots mit Models, die zum ersten Mal einen Rucksack tragen, lieber Kooperationen mit Leuten wie Naturensöhne, die ihre Ausrüstung wirklich benutzen, auch wenn es regnet, alles schlammig ist und nichts so läuft wie im Katalog. Genau das schafft Vertrauen – und das ist die Währung, auf die Gen Z reagiert.

Gönn dir den Content

Wer noch im gleichen Wald-Universum unterwegs ist

Naturensöhne sind nicht allein im deutschsprachigen Outdoor-Game. Oft werden zusammen mit ihnen auch andere Creator gedroppt, zum Beispiel Fritz Meinecke (bekannt durch Outdoor-Formate und harte Touren) oder Survival Mattin, der seit Jahren im Bushcraft- und Survival-YouTube unterwegs ist. Beide liefern eine etwas härtere oder technischere Variante vom Draußen-Sein, während Naturensöhne eher den „freund mit dir im Wald“-Vibe fahren.

Was spannend ist: Viele in der Community nutzen genau diese Mischung. Naturensöhne für die entspannten, realistischen Camps, Fritz Meinecke für die „Wie weit kann man gehen?“-Frage und Survival Mattin für technische Tipps zu Ausrüstung, Knoten, Feuertechniken und Co. So entsteht ein kleines Ökosystem, in dem Naturensöhne die Rolle der chilligen, gut erreichbaren Einstiegsdroge in die Outdoor-Sucht übernehmen.

Unterm Strich: Wenn du gerade merkst, dass dir dein Feed zu laut, zu schnell und zu plastik ist, dann speicher dir Naturensöhne ab. Ein Overnighter-Video anmachen, Kopfhörer rein, und für eine Stunde ist dein Zimmer einfach ein kleines Camp im Wald.

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