NASDAQ: Tech-Euphorie zurück
25.02.2026 - 09:27:54 | boerse-global.deDie Tech-Börse NASDAQ sorgt wieder für Schlagzeilen. Nach wochenlangen Sorgen um disruptive KI-Effekte scheint sich die Stimmung gedreht zu haben. Anleger greifen zu – und das gleich mehrfach.
KI-Ängste verflogen
Die Furcht vor künstlicher Intelligenz als Jobkiller hatte die Technologiewerte zuletzt belastet. Doch nun beruhigt ausgerechnet ein KI-Startup die Gemüter: Anthropic PBC, Entwickler des Claude-Chatbots, betont öffentlich die Partnerschaft mit bestehenden Unternehmen. Die Botschaft: KI wird sich in bestehende Geschäftsmodelle integrieren, nicht diese verdrängen. Die Reaktion an der NASDAQ fiel deutlich aus. Tech-Werte legten kräftig zu.
Parallel dazu sorgen die Zollpläne von US-Präsident Donald Trump für weniger Unruhe als befürchtet. Die angekündigten 15 Prozent globaler Einheitszoll könnten einige asiatisch-pazifische Volkswirtschaften sogar begünstigen – sie wurden bislang mit deutlich höheren Sätzen konfrontiert. Für NASDAQ-Technologiekonzerne mit globalen Lieferketten bedeutet das: mehr Planungssicherheit.
Neue Zugänge für Kleinanleger
Interessant wird es auch abseits der klassischen Börsengänge. Powerlaw Corp., ein geschlossener Fonds mit Beteiligungen an SpaceX, OpenAI, Anthropic, xAI, Anduril und Stripe, hat am 10. Februar 2026 bei der SEC einen Antrag auf NASDAQ-Listing eingereicht. Das verwaltete Vermögen liegt bei über 1,2 Milliarden Dollar.
Für Kleinanleger könnte das eine neue Tür öffnen. Bislang blieben Technologie-Schwergewichte wie OpenAI oder SpaceX für Privatinvestoren nahezu unerreichbar. Die Bewertung von OpenAI etwa wurde im Dezember 2025 mit bis zu 830 Milliarden Dollar gehandelt – verglichen mit unter 30 Milliarden nur wenige Jahre zuvor. Der Großteil der Wertschöpfung findet im privaten Markt statt, lange vor einem möglichen Börsengang.
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Powerlaw plant ein Direct Listing, bei dem rund 43,2 Millionen Aktien bestehender Anteilseigner zum Verkauf angeboten werden. Stifel, Nicolaus & Company soll den Handelsstart begleiten. Die SEC muss allerdings noch zustimmen. Allerdings: Geschlossene Fonds handeln häufig mit einem Abschlag zum inneren Wert ihrer Beteiligungen. Hinzu kommt eine jährliche Verwaltungsgebühr von 2,5 Prozent. Auch die fehlende Berichtspflicht privater Unternehmen erschwert die Bewertung erheblich.
Powerlaw ist nicht allein. Der Destiny Tech 100 ETF, Fundrise und Robinhood haben ähnliche Vehikel aufgelegt oder geplant. Ob die SEC grünes Licht gibt, bleibt abzuwarten. Eines ist klar: Der Appetit auf Tech-Beteiligungen ist zurück – an der NASDAQ und darüber hinaus.
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