NASDAQ: Blutbad an der Börse
07.03.2026 - 00:18:24 | boerse-global.deDie Tech-Börse hat am Freitag einen schwarzen Tag erlebt. Der NASDAQ Composite stürzte um 361,31 Punkte ab – ein Minus von 1,6 Prozent auf 22.387,68 Zähler. Damit markierte der Index den tiefsten Schlussstand seit über drei Monaten. Die Verkaufswelle traf praktisch alle Sektoren, doch besonders hart erwischte es die Technologiewerte.
Verantwortlich für den Ausverkauf war eine explosive Mischung aus geopolitischen Spannungen und enttäuschenden Konjunkturdaten. Der Ölpreis schoss über 90 Dollar pro Barrel – getrieben von eskalierenden Kämpfen zwischen den USA und Iran im Nahen Osten. US-Präsident Donald Trump verschärfte die Rhetorik dramatisch und forderte die "bedingungslose Kapitulation" Irans. Die USA kündigten an, ihre Angriffe auf Iran "dramatisch auszuweiten". Am siebten Tag des Konflikts intensivierte Israel seine Luftangriffe, während Trump sogar davon sprach, in die Auswahl der künftigen iranischen Führung eingebunden werden zu wollen.
Halbleiter unter Druck
Besonders brutal traf es den Technologiesektor. Der Philadelphia Semiconductor Index brach um 3,9 Prozent ein und fiel auf den tiefsten Stand seit fast zwei Monaten. Die Chipwerte gelten als besonders anfällig für wirtschaftliche Unsicherheiten – und die Kombination aus explodierenden Energiekosten und geopolitischen Risiken ließ Anleger massiv Kasse machen.
Auch Transportwerte gerieten unter die Räder: Der Dow Jones Transportation Average verlor 3,5 Prozent. Stahl-, Netzwerk-, Finanz- und Immobilientitel zeigten ebenfalls deutliche Schwäche.
Arbeitsmarkt sendet gemischte Signale
Zusätzlichen Druck erzeugten überraschend schwache Arbeitsmarktdaten. Die US-Wirtschaft baute im Februar 92.000 Stellen ab – Ökonomen hatten mit einem Zuwachs von 60.000 Jobs gerechnet. Die Arbeitslosenquote kletterte von 4,3 auf 4,4 Prozent. Die Zahlen nährten Sorgen vor einer konjunkturellen Abkühlung, ohne jedoch Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen zu wecken – ein toxischer Mix für Wachstumsaktien.
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Während Tech-Werte bluteten, zählten Ölproduzenten zu den wenigen Gewinnern. Sie profitierten vom Ölpreissprung, konnten die Abwärtsspirale im Gesamtmarkt aber nicht stoppen.
Auch der S&P 500 verlor 90,69 Punkte oder 1,3 Prozent auf 6.740,02 Zähler – ein Zwei-Monats-Tief. Der Dow Jones rutschte um 453,19 Punkte oder 1,0 Prozent auf 47.501,55 Punkte ab.
Nervöse Woche voraus
Für die kommende Handelswoche erwarten Marktbeobachter anhaltend hohe Volatilität. Im Fokus stehen die Entwicklungen im Nahen Osten sowie wichtige Konjunkturdaten: Verbraucherpreise, Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter und die Konsumentenstimmung könnten weitere Impulse liefern. Bei anhaltenden geopolitischen Spannungen dürfte die Nervosität an den Märkten hoch bleiben – besonders für die zinsempfindlichen Tech-Titel im NASDAQ bleibt das Umfeld herausfordernd.
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