NASDAQ 100, Nasdaq heute

Nasdaq 100 testet EMA50-Unterstützung vor Fed-Zinsentscheid: Bullisches Setup mit Zielen bis 26.000 Punkte

18.03.2026 - 15:55:39 | ad-hoc-news.de

Der Nasdaq 100 stabilisiert sich technisch am EMA50 und zeigt relative Stärke vor der Fed-Entscheidung. Analysten sehen Long-Potenzial bis 26.000 Punkte - was DACH-Investoren jetzt wissen müssen.

NASDAQ 100,  Nasdaq heute,  US-Tech-Aktien - Foto: THN
NASDAQ 100, Nasdaq heute, US-Tech-Aktien - Foto: THN

Der Nasdaq 100 Index testet derzeit die wichtige technische Unterstützung am exponentiellen gleitenden 50-Tage-Durchschnitt (EMA50). Gestern schloss der Index bei rund 24.804 Punkten nach einer Erholung von Tagestiefs um 24.528 Punkte. Diese Stabilisierung geschieht unmittelbar vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed, was die Volatilität erhöhen könnte.

Stand: 18.03.2026

Dr. Maximilian Berger, Chefanalyst US-Tech-Märkte. Spezialist für NASDAQ 100 Futures und Wachstumsaktien mit Fokus auf europäische Anleger.

Technische Stabilisierung als aktueller Trigger

Der Nasdaq 100 hat in den letzten 24 Stunden eine klare Botschaft gesendet: Der Index verteidigt den EMA50 als Schlüsselunterstützung. Im Stundenchart löste er sich von der SMA50 bei 24.707 Punkten und brach über die SMA20 bei 24.848 Punkten sowie die SMA200 bei 24.739 Punkten aus. Der RSI(14) liegt bei 51 Punkten in der neutralen Zone, was auf eine Konsolidierung vor potenzieller Aufwärtsbewegung hindeutet.

Diese Entwicklung ist kein Zufall. Gestern startete der Nasdaq bei 24.544 Punkten, zeigte Frühschwäche, erholte sich aber mittags und überschritt vorübergehend 25.900 Punkte. Der Tagesschluss bei 24.804 Punkten markiert eine Zunahme von 0,51 bis 0,7 Prozent, getrieben von Reisetiteln und Energiewerten, während Tech-Megacaps stabil blieben.

Für den Nasdaq 100 Index bedeutet das: Solange die SMA20 hält, dominieren bullische Szenarien. Ein Bruch darunter würde Rücksetzer auf 24.700 Punkte riskieren.

Vor dem Fed-Zinsentscheid: Warum es jetzt zählt

Der dominante Trigger ist der morgige Fed-Zinsentscheid. Märkte preisen eine 75-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Zinspause ein, mit Fokus auf Powells Tonfall zu Inflation und Arbeitsmarkt. Ein dovischer Kommentar könnte Tech-Wachstumstitel boosten, da niedrigere Renditeerwartungen die Bewertungen stützen.

Bestätigte Fakten: US-Treasury-Renditen sind stabil, der Dollar-Index zeigt leichte Schwäche. Der Nasdaq 100 outperformed den Dow Jones (0,3 Prozent Zuwachs) und lagst dem S&P 500 leicht hinterher, was auf breite, nicht nur tech-lastige Erholung hindeutet. Ölpreisrückgang auf unter 80 Dollar stützt risikoreiche Assets wie den Nasdaq.

Interpretation: Die relative Stärke des Nasdaq 100 zu anderen Indizes signalisiert Kapitalzuflüsse in US-Tech-Aktien. Das KGV liegt unter dem historischen Durchschnitt, was fundamentale Attraktivität unterstreicht.

Bullisches Trading-Setup für Nasdaq 100 Futures

Analysten von XTB sehen ein klares Long-Setup: Einstieg zum Marktpreis, Take-Profit bei 25.506 und 26.000 Punkten, Stop-Loss bei 24.250 Punkten. Die Nasdaq 100 Futures notieren derzeit über 24.600, mit Prognosen über 24.400 Punkten als Basis.

Dieses Setup basiert auf der EMA50-Verteidigung und RSI-Stabilisierung. Im Tageschart zeigt der Index Momentum, solange er über der SMA20 bleibt. Mögliche Ziele: 25.145-25.160 und 25.375-25.390 Punkte kurzfristig.

Für DACH-Investoren relevant: Der iShares NASDAQ-100 UCITS ETF (STU) gewann 0,74 Prozent auf 1,55 Euro, mit Handelsvolumen von 19.719 Stück. Europäische UCITS-ETFs spiegeln den Index direkt wider und bieten Hebel für CFD-Trader.

Auswirkungen auf Megacaps und Sektoren

Die Erholung war nicht rein tech-dominiert. Reisetitel und Energiewerte führten, während AI- und Halbleiteraktien wie NVIDIA stabilisierten. Der Nasdaq 100 bleibt megacap-gewichtet: Apple, Microsoft, Amazon machen über 25 Prozent aus. Eine Fed-dovische Wendung würde deren Bewertungen aufblasen.

Sektor-spezifisch: Halbleiter (ca. 20 Prozent Gewicht) profitieren von AI-Nachfrage, Software von Cloud-Wachstum. Gesterns 0,5 Prozent Zuwachs bei 24.780 Punkten zeigt Breite, im Gegensatz zu tech-konzentrierten Rallyes.

Im Vergleich: S&P 500 +0,4 Prozent, Dow +0,3 Prozent. Der Nasdaq 100 outperformt Value-Indizes, was Growth-Rotation signalisiert. Gegen den Russell 2000 (Small Caps) zeigt er Stärke durch Tech-Resilienz.

Risiken und Gegen-Szenarien

Bestätigte Risiken: Ein hawkischer Fed-Ton könnte Yields pushen und Growth-Valuations drücken. Treasury 10-Jahres-Rendite bei 4,2 Prozent ist sensibel. Dollar-Stärke würde europäische Investoren belasten, da ETFs in USD notieren.

Technisch: Bruch unter EMA50 (ca. 24.700) öffnet Weg zu 24.250. Geopolitik und Ölpreisvolatilität könnten Risk-Off triggern. Der Index ist 15 Prozent unter Allzeithoch, was Kaufbasis schafft, aber Volatilität birgt.

Für DACH: ECB-Pause vs. Fed könnte Euro stärken, Renditen in ETFs verbessern. ASML und Infineon als Halbleiter-Proxy profitieren read-across von US-Tech.

Implikationen für DACH-Investoren

Deutsche, österreichische und schweizer Anleger halten Milliarden in Nasdaq 100 ETFs. Der iShares ETF bei 242,85 USD (+0,09 Prozent) zeigt Spillover in STU-Handel. Währungsrisiko: Starker Dollar mindert Renditen in Euro.

Warum jetzt handeln? Vor-Fed-Positionierung bietet Asymmetrie: Dovish = Rally, Hawkish = begrenzter Pullback dank Unterstützung. CFDs bei XTB ermöglichen gehebelte Exposure ohne Währungshedge.

Europäischer Kontext: DAX +0,5 Prozent vor Fed, getrieben von Siemens Energy und Rüstung. Nasdaq-Stärke boostet globales Risikoappetit, vorteilhaft für Tech-Exposures in Portfolios.

Ausblick: Katalysatoren der nächsten 72 Stunden

Nächste Trigger: Fed-Minutes nach Entscheidung, US-Arbeitsmarktdaten Freitag. Bullisch, wenn Powell Wachstum betont; bearish bei Inflationsfokus. Nasdaq 100 Futures als Leitänder: Über 24.600 hält Momentum.

Langfristig: AI-Themen und Halbleiter-Cycle stützen. Bewertung unter Historie lädt Käufer ein. DACH-Portfolios sollten 10-20 Prozent US-Tech zuweisen, hedged via ETFs.

Disclaimer: Keine Anlageberatung. Indizes, Aktien und andere Finanzinstrumente sind volatil.

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