NASDAQ 100: 1,82 Prozent Minus auf 28.992 Punkte
17.05.2026 - 14:48:28 | boerse-global.deDer NASDAQ 100 beendete eine turbulente Handelswoche mit einem deutlichen Minus. Am Freitag fiel der Index um 1,82 Prozent auf 28.992,36 Punkte – knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 29.529,99 Punkten, das am 14. Mai erreicht worden war. Auslöser war ein sprunghafter Anstieg der Rohölpreise, der die Inflationsängste neu entfachte.
Rohöl schießt hoch, Anleihen unter Druck
WTI-Rohöl verteuerte sich um 4,2 Prozent auf 105,42 Dollar je Barrel. Grund sind anhaltende Spannungen im Nahen Osten, die auf die Fördergebiete ausstrahlen. Steigende Ölpreise heizen die Preisaussichten an – und treiben Anleger aus Anleihen.
Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen kletterte um 13,8 Basispunkte auf 4,597 Prozent, den höchsten Stand seit fast einem Jahr. Auch die 30-jährige Rendite zog auf 5,122 Prozent an. Für Tech-Werte ist das eine toxische Kombination: Höhere Diskontsätze drücken den Barwert künftiger Gewinne – und genau auf diese Wachstumsversprechen sind viele Titel im NASDAQ 100 angewiesen.
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Schwergewichte unter Druck
Die größten Verlierer kamen aus dem Halbleiter- und Elektroauto-Segment. Intel brach um 6,2 Prozent ein, Nvidia verlor 4,4 Prozent. Bei Nvidia kam erschwerend Gewinnmitnahmen vor den Quartalszahlen am 20. Mai hinzu. Tesla fiel um 3,73 Prozent – das Unternehmen kämpft weiter mit der FSD-Zulassung in China. Broadcom verlor 3,3 Prozent, Autodesk gab 3,9 Prozent nach.
Hinzu kommen einzelne Gewinner: Cisco, Rackspace Technology und Innodata hielten sich dank KI-Phantasie und institutionellem Rückhalt. Doch diese Ausnahmen änderten nichts am negativen Gesamtbild.
Technische Signale und Ausblick
Der RSI liegt bei 65,8 – das Momentum hat nachgelassen. Der Index notiert noch gut zehn Prozent über dem 50-Tage-Durchschnitt von 26.253 Punkten. Goldman Sachs warnt vor einer Abkühlung: Das Momentum-Z-Score habe Niveaus wie zur Dotcom-Zeit erreicht.
In der neuen Woche richten sich alle Blicke auf Nvidia. Der Chipkonzern legt am 20. Mai seine Quartalszahlen vor – die Erwartungen liegen bei 78 Milliarden Dollar Umsatz. Entscheidend wird der Übergang zur neuen Vera-Rubin-Chip-Architektur. Einen Tag später veröffentlicht die US-Notenbank das Protokoll der letzten FOMC-Sitzung. Zeigt sich die Fed angesichts der jüngsten Inflationsdaten weiter zurückhaltend, dürfte der Druck auf Tech-Werte anhalten.
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