Fregatte, F126

Nach Aus für Fregatte F126: Rheinmetall senkt Umsatzprognose

Veröffentlicht am: 06.08.2026 um 07:50 Uhr | dpa.de

Nach dem Stopp des milliardenschweren F126-Fregattenprojekt durch das Verteidigungsministerium hat Rheinmetall DE0007030009 wie erwartet den Umsatzausblick für das laufende Jahr gesenkt.

Der Vorstand rechne nun mit einem Anstieg des Konzernumsatzes auf 13,7 bis 14,2 Milliarden Euro im Vergleich zu den 2025 erzielten 9,94 Milliarden, teilte der Dax-Konzern am Donnerstag mit. Das sind am oberen und unteren Ende der Spanne je 300 Millionen weniger als zuvor. Die operative Ergebnismarge soll weiterhin rund 19 Prozent erreichen.

Bereits Anfang Juli hatte Rheinmetall mitgeteilt, dass wegen der Stornierung des Programms für die Fregatte F126 Einbußen zu erwarten seien. So könne der Umsatz im laufenden Jahr dadurch bis zu 300 Millionen weniger betragen. Das Ministerium hatte nach jahrelangen Verzögerungen und Kostenexplosionen das Fregattenprojekt F126 gecancelt und sich stattdessen für eine kleinere Variante des Konkurrenten TKMS DE000TKMS001 entschieden.

Die bereits Ende Juli vorgelegten Eckdaten zum zweiten Quartal bestätigte Deutschlands größter Rüstungskonzern. Sie hatten einen deutlichen Gewinnsprung gezeigt.

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