Mutares, Aktie

Mutares Aktie: 2,00 Euro Dividende für 2025

28.04.2026 - 18:16:43 | boerse-global.de

Mutares meldet vervielfachtes EBITDA und schlägt eine Mindestdividende von zwei Euro vor. Die Kapitalerhöhung verändert die Machtverhältnisse im Unternehmen.

Mutares Aktie: 2,00 Euro Dividende für 2025 - Foto: über boerse-global.de
Mutares Aktie: 2,00 Euro Dividende für 2025 - Foto: über boerse-global.de

Hinter Mutares liegen turbulente Wochen. Der Münchner Beteiligungskonzern musste einen Covenant-Bruch moderieren und eine Kapitalerhöhung stemmen. Jetzt liefert das Management testierte Zahlen für das abgelaufene Jahr. An der Börse sorgt das am Dienstag nicht für Euphorie. Die Aktie gibt um knapp zwei Prozent auf 24,85 Euro nach und verharrt damit in der Nähe ihres jüngsten Tiefpunkts.

Der Konzernumsatz kletterte im vergangenen Jahr auf 6,5 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) vervielfachte sich auf rund 675 Millionen Euro. Treiber dieser Entwicklung waren vor allem erfolgreiche Unternehmensverkäufe, allen voran der vollständige Ausstieg bei Steyr Motors.

Davon sollen die Aktionäre profitieren. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung im Juli eine Mindestdividende von 2,00 Euro je Anteilsschein vor. Fließen weitere üppige Verkaufserlöse, plant das Management zusätzlich eine Performance-Ausschüttung.

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Machtverschiebung und Anleihen-Rückkauf

Parallel dazu startete der Handel der rund 4,2 Millionen neuen Aktien aus der jüngsten Kapitalerhöhung. Diese Maßnahme hat die Machtverhältnisse im Unternehmen spürbar verschoben. Der Stimmrechtsanteil der Gründerfamilie Laik fiel unter die Marke von 25 Prozent. Damit entfällt die bisherige Sperrminorität bei wesentlichen Beschlüssen.

Frisches Geld war nötig, nachdem das Verhältnis von Nettoverschuldung zu Eigenkapital die Anleihebedingungen gerissen hatte. Die Gläubiger stimmten einem Waiver zu und verschafften dem Konzern eine Atempause. Um das Problem dauerhaft zu lösen, kauft Mutares ab dem zweiten Quartal eigene Papiere der Anleihe 2023/2027 zurück. Geplant ist ein Volumen von mindestens 25 Millionen Euro pro Quartal.

Magirus im Schaufenster

Für das laufende Jahr rechnet der Vorstand mit einem Umsatzanstieg auf bis zu 9,1 Milliarden Euro. Ein wesentlicher Baustein für künftige Gewinne steht bereits im Schaufenster. Die Portfoliogesellschaft Magirus zieht mit einem dicken Auftragsbuch das Interesse auf sich. Mutares prüft hier aktiv einen Börsengang oder einen direkten Verkauf.

Die operative Auslastung des Gesamtkonzerns ist hoch. Der aktuelle Auftragsbestand deckt das Gesamtjahr 2026 und weite Teile des Folgejahres ab. Im Mai wird das Management mit dem Bericht zum ersten Quartal ein Update liefern, wie schnell die Integration der jüngsten Zukäufe von Wärtsilä und SABIC voranschreitet.

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