Mutares: 2026er Umsatz auf 7,9–9,1 Milliarden prognostiziert
29.04.2026 - 00:51:33 | boerse-global.deFrisches Kapital, Bond-Rückenwind und eine Rekordpipeline an Zukäufen — Mutares hat Ende April gleich mehrere Signale gesetzt. Der Kurs liegt mit rund 25 Euro allerdings noch knapp 32 Prozent unter seinem Jahreshoch, was zeigt, wie viel Überzeugungsarbeit das Management noch zu leisten hat.
Kapitalerhöhung bringt 105 Millionen Euro
Mutares platzierte gut 4,27 Millionen neue Aktien zu 24,50 Euro je Stück und erlöste damit brutto rund 105 Millionen Euro. Zeitgleich signalisierten Bond-Investoren breite Zustimmung zur Unternehmensstrategie — ein Vertrauensvotum, das die Beteiligungsgesellschaft für ihre Expansionspläne nutzen will.
Die Zahlen für 2025 liefern die Grundlage dafür. Der Konzernumsatz kletterte auf 6,5 Milliarden Euro, nach 5,3 Milliarden im Vorjahr. Der Jahresüberschuss der Holding verbesserte sich auf 130,4 Millionen Euro.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Mutares?
USA als wichtigstes Wachstumsfeld
Der strategische Schwerpunkt liegt klar auf dem amerikanischen Markt. Die US-Akquisitionspipeline umfasst Ziele mit einem potenziellen Umsatzvolumen von rund 4,8 Milliarden Euro. Erste konkrete Schritte folgten bereits im April: Mutares vereinbarte den Erwerb zweier Zulieferbetriebe vom Automobilzulieferer Magna, die in die Portfoliounternehmen Amaneos und HiLo Group integriert werden sollen.
Auf der Verkaufsseite spricht das Unternehmen von einer Rekordpipeline potenzieller Exits — besonders bei Beteiligungen in den Bereichen Verteidigung, Energie und Energieinfrastruktur.
Schuldenabbau parallel zum Wachstum
Neben der Expansion plant Mutares, die ausstehenden Anleiheverbindlichkeiten bis Ende 2026 von derzeit 385 Millionen Euro auf 250 bis 300 Millionen Euro zu senken. Ab dem zweiten Quartal 2026 sollen dafür quartalsweise mindestens 25 Millionen Euro der Anleihe 2023/2027 zurückgekauft werden.
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand Konzernumsätze zwischen 7,9 und 9,1 Milliarden Euro sowie einen Holding-Jahresüberschuss von 165 bis 200 Millionen Euro. Das langfristige Ziel bis 2030: mindestens 25 Prozent Wachstum pro Jahr — sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn. Ob die US-Pipeline diesen Anspruch trägt, wird sich spätestens bei den nächsten Quartalszahlen zeigen.
Mutares-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Mutares-Analyse vom 29. April liefert die Antwort:
Die neusten Mutares-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Mutares-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Mutares: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
So schätzen die Börsenprofis Mutares Aktien ein!
Für. Immer. Kostenlos.
