München sucht den Bauturbo für neuen Wohnraum
05.02.2026 - 01:42:11Die Münchner Immobilienbranche drängt auf schnellere Baugenehmigungen. Hintergrund ist der ungebrochen hohe Bedarf an Wohnungen in der Stadt.
Während die Nachfrage groß bleibt, bremsen regulatorische Hürden den Neubau. Initiativen für einen „Bauturbo“ sollen das ändern. Gleichzeitig passen Vermarkter ihre Strategien an einen veränderten Markt an.
Genehmigungen: Kampf gegen den Bürokratie-Dschungel
Schnellere Verfahren sind für die Branche essenziell. Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag hat deshalb ein Antragspaket für steuerliche Erleichterungen vorgelegt. Es sieht unter anderem schnellere Abschreibungen für Baukosten vor.
München selbst steht vor einer Mammutaufgabe: Um das Ziel von 8.500 neuen Wohnungen pro Jahr zu erreichen, muss die Stadt jährlich Baurecht für rund 4.500 Einheiten schaffen. Die Politik will den „Dschungel an Vorschriften“ lichten, der viele vom Eigenheim-Bau abhält.
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Vermarktung: Der Markt lernt neue Regeln
Nach dem Ende der Nullzins-Ära zeigt der bayerische Immobilienmarkt wieder Leben. Die Umsätze stiegen 2025 um neun Prozent auf 54,4 Milliarden Euro. Getrieben wurde das Wachstum vor allem vom Verkauf bestehender Immobilien.
Für Vermarkter bedeutet das neue Realitäten:
* Top-Lagen erzielen weiterhin hohe Preise.
* Randlagen benötigen angepasste Strategien.
* Die Vermarktungsdauer wird zur Schlüsselkennzahl.
* Preisanpassungen sind entscheidend, um Käufer zu gewinnen.
Analysten beobachten ein vorsichtig wachsendes Interesse von Investoren. Viele nutzen die aktuelle Lage als Einstiegschance.
Sanierung wird zum Wachstumstreiber
Weil große freie Flächen in München rar sind, rückt der Bestand in den Fokus. Sanierung und Modernisierung entwickeln sich zum zentralen Wachstumsfeld für die Bauwirtschaft.
Die Digitalisierung treibt diesen Trend an. Sie ermöglicht eine präzise, datenbasierte Bestandsaufnahme und macht Sanierungsprojekte wirtschaftlicher. Auch in der Stadtentwicklung gewinnen Konzepte wie die Umstrukturierung von Gewerbegebieten und maßvolle Nachverdichtung an Bedeutung.
Wohnungsnot trifft auf wirtschaftliche Impulse
Die Debatten finden vor dem Hintergrund eines hartnäckigen Wohnraummangels statt. Die Stadt fördert bezahlbaren Wohnraum mit Programmen wie „Wohnen in München VII“ und will die soziale Mischung in Quartieren wahren.
Die Belebung des Transaktionsmarktes zeigt: Kapital ist vorhanden. Doch viele Investoren zögern bei Neubauprojekten noch angesichts der Rahmenbedingungen. Die Branche befindet sich in einer Phase des Wandels, in der Innovation und neuer Austausch über Geschäftsmodelle entscheidend sind.
Ob die politischen Initiativen für den „Bauturbo“ fruchten, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Der Trend zur Aufwertung von Bestandsimmobilien dürfte sich fortsetzen. Die Branche blickt bereits gespannt auf die Fachmesse EXPO REAL im Oktober 2026 in München. Sie wird zur zentralen Plattform für den weiteren Austausch.
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